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vom 16.03.2026 PDF
#993
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Wir drängen bei allen Planungsverfahren auf einen frühzeitigen und breiten Dialog mit den Bürger*innen und Verbänden.
#994Wir wollen engagierte Betroffene nicht übergehen, son dern zeitig einbinden und die Planungsverfahren im Verkehrsbereich entsprechend offen und transparent gestalten.
#995Wir wollen ein lärmarmes, städtebaulich und ökologisch ver träglicheres Straßennetz.
#996Dazu gehören mehr aktive Maßnahmen wie der Bau von Lärm schutzwänden, das Aufbringen von „leisen“ Straßenbelägen, die Berücksichtigung lokaler städtebaulicher Gestaltungskonzepte bei der Projektplanung, die Reduzierung des fossil betriebenen Individualverkehrs und mehr Grün und Wildbrücken.
#997Straßenlärm, Schadstoffausstoß und Unfallgefahren müssen verringert werden.
#998Da her setzen wir uns auf Ebene des Bundes dafür ein, dass auf Autobahnen eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit eingeführt wird und die Tempobegrenzungen auf Landstraßen abgesenkt werden.
#999Wir wollen Initiativen unterstützen, um innerorts häufiger Tempo 30 möglich zu machen.
#1000Videobeobachtung des fließenden Verkehrs kann für uns nur dann statthaft sein, wenn dabei keine personenbezogenen Daten erhoben und verarbeitet werden, also beispielsweise zur Kontrolle des Verkehrsflusses auf Autobahnen, wenn dabei keine Kennzeichen erfasst werden.
#1001Wir werden im Bund darauf dringen, die Subventionen für Autos zu überprüfen.
#1002So ist die steuerliche Begünstigung von Firmenfahrzeugen eines der größten Subventionspro gramme einer einzelnen Industrie im Land und verbraucht finanzielle Mittel, die etwa für den Ausbau der Elektromobilität verwendet werden könnten.
#1003Wir halten elektroge triebene Motorroller bzw.
#1004Motorräder für eine weitere gute Alternative und setzen uns für eine Förderung und die Beseitigung von Nutzungshemmnissen ein.
#1005Die von der Bundesregierung beschlossene PKW-Maut lehnen wir als europafeind- lich und bürokratisch ab.
#1006Flugverkehr Wir unterstützen die Forderungen nach mehr ökologischer Steuerung des Flugverkehrs.
#1007Zur Reduzierung der Belastung durch Fluglärm werden wir uns dafür einsetzen, dass der Bund Immissionsgrenzwerte für Fluglärm zum Schutz der Flughafenanwohner*innen schafft.
#1008Wir wollen, dass dem aktiven Lärmschutz an Flughäfen Vorrang gegenüber dem passiven Lärmschutz eingeräumt wird.
#1009Fluglärm soll in das Bundesimmisionsschutz gesetz aufgenommen werden.
#1010Die Planung von Flugrouten muss unter Lärmaspekten lärmarm und mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung erfolgen.
#1011Die Rolle der Fluglärm kommissionen werden wir stärken und wir setzen uns dafür ein, dass die Bürgerinitiati ven vom Verkehrsministerium frühzeitig in alle Planungen einbezogen werden.
#1012Wir wollen Nachtflugverbote in der Kernzeit von 22.
#1013Uhr bis 06.
#1014ber den Bestandsschutz bestehender Nachtflugverbote hinaus wollen wir versuchen, die rechtli chen Rahmenbedingungen zu ändern.
#1015Zudem wollen wir die rechtlichen Möglichkeiten prüfen, um eine Lärmabgabe einzuführen.
#1016Diese soll in den Randzeiten von 22.
#1017Uhr bis 00.
#1018Uhr und von 05.
#1019Uhr bis 06.
#1020Uhr so hoch sein, dass sich zu diesen Zeiten regelmäßige Flüge nicht lohnen.
#1021Die Lärmabgabe soll sich nach den Lärmklassen der Flugzeuge und den jeweils betroffenen Anwohner*innen richten und den umliegenden Kommunen entsprechend zugutekommen.
#1022So sollen Fluggesellschaften gedrängt wer den, die Lärmemissionen endlich in ihre Entscheidungen zu Standort und Flugzeiten einpreisen.
#1023Die Lärmabgabe ist damit ein zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Flug hafenentwicklung in NRW.
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