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vom 16.03.2026 PDF
#1070
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Genossenschaften stellen eine besonders gute Grundlage für gemeinwohlorientiertes und erfolgreiches Wirtschaften dar.
#1071Wir haben mit einer umfangreichen Landtagsinitiative Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Unternehmen der solidarischen Wirtschaft zu stärken.
#1072So haben wir zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt, um neue Konzepte zu entwickeln, die zum Beispiel den Breitbandausbau durch Genossenschaften voranbringen sollen.
#1073Auch andere Wirtschaftsunternehmen übernehmen soziale und ökologische Verantwor tung.
#1074Wir unterstützen Unternehmer*innen, die ihre Betriebe nachhaltig führen wollen, mit den Kompetenzzentren für Corporate Social Responsibility, den sogenanten CSR Hubs.
#1075Jedes Jahr werden in Nordrhein-Westfalen 50 Milliarden Euro durch öffentliche Auf träge umgesetzt.
#1076Mit dem Tariftreue und Vergabegesetz NRW (TVgG-NRW) haben wir hierbei soziale und ökologische Standards verankert, um sicherzugehen, dass Kriterien wie faire Löhne, Vermeidung von ausbeuterischer Arbeit in Schwellenländern, Klima schutz, Frauenförderung und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der Erfüllung öffentlicher Aufträge berücksichtigt werden.
#1077Auf diesem Fundament werden wir in den kommenden Jahren aufbauen, um das Industrieland NRW nachhaltig erfolgreich weiterzuentwickeln.
#1078Wachstumsbranche Umweltwirtschaft – 100.
#1079neue Arbeitsplätze bis 2025 Die Umweltwirtschaft gehört zu den größten Wirtschaftsbranchen in unserem Land.
#1080Mit unserer Umweltwirtschaftsstrategie werden wir den Vorsprung unseres Landes in der Umweltwirtschaft weiter ausbauen.
#1081Wir wollen die mit innovativen Ideen auf diesem Feld agierenden Unternehmer*innen, aber auch Wissenschaftler*innen – unter anderem mit einer Innovationsagentur – unterstützen.
#1082Sie soll als zentrale Ansprechpartnerin die Akteur*innen und ihr Know-how zusammenbringen, um so den Wissenstransfer op timieren und Umwelt und Klimaschutzinnovationen und Ausgründungen zu fördern.
#1083Wir wollen NRW zu einem national und international führenden Standort für umwelt und klimaorientierte Ideen, Produkte und Dienstleistungen machen und bis 2025 rund 100.
#1084neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Umweltwirtschaft schaffen.
#1085Mit gut 18 Prozent aller Gründungen machen neue Unternehmen mit Geschäftsideen in den Feldern Klima und Umweltschutz, Energieeinsparung und Ressourcenschonung schon jetzt den zweitgrößten Anteil im Bereich der Firmenneugründungen aus.
#1086Passend dazu liefert der „KUER-Gründungswettbewerb“ mit zusätzlichen Angeboten – von der Potenzialanalyse bis zum Finanzierungscoaching – wichtige Impulse für diesen Wachs tumsmarkt.
#1087Wir wollen die Synergien zwischen Umweltwirtschaft und Industrie 4.
#1088nutzen, um neue Geschäftschancen zu erschließen.
#1089Das Kompetenznetzwerk Umwelt wirtschaft werden wir weiterführen, branchenspezifische Ansätze in der Ressourcen wirtschaft stärken und die Chancen der Umweltwirtschaft durch Marktinitiativen und die Außenwirtschaftsförderung zusätzlich unterstützen.
#1090Regionale und kommunale Standortinitiativen wie „Green Tech Ruhr“ oder Maßnah men der Bergischen Gesellschaft für Ressourceneffizienz im Bergischen Städtedreieck werden wir ausbauen.
#1091Eine „Servicestelle Umweltwirtschaft“ wird Unternehmer*innen zur Seite stehen, indem sie Anwendungs und Haftungsrisiken reduziert, um lange Zeit spannen bis zur Marktreife neuer Produkte zu vermeiden.
#1092Aufgrund der Rückmeldungen und Bedarfe der Firmen soll die Servicestelle wiederum Empfehlungen zur Weiterent wicklung von Normen und Rechtssystemen im Sinne der Unternehmen geben.
#1093Eine nachhaltige Stahl und Chemieindustrie für den Ressourcenwandel NRW war das Land von Kohle, Stahl und Chemie mit all den Fehlentwicklungen, die auch wir GRÜNE durch unsere Arbeit – die häufig auf starken Gegenwind stieß – kor rigiert haben.
#1094wird die Steinkohle Geschichte sein, gleichzeitig kämpft die deut sche Metall und Stahlindustrie gegen Überkapazitäten und die Folgen eines ruinösen globalen Wettbewerbs.
#1095Nun wird die Bedeutung der chemischen Industrie für den In dustriestandort NRW weiter zunehmen und damit ihre Schlüsselrolle in fast allen Wert schöpfungsketten.
#1096Doch jede industrielle Produktion beeinflusst die Umwelt und führt zu ökologischen Belastungen und es bleibt daher trotz aller positiven Entwicklungen die politische Aufgabe, Auswirkungen auf die Umwelt und soziale Verwerfungen, die durch industrielle Produktion entstehen, abzufedern und entsprechende Rahmenset zungen zu gestalten.
#1097Die auf unsere Initiative eingesetzte Enquetekommission zur nachhaltigen Entwick lung des Chemiestandortes NRW hat gezeigt, wie wir eine nachhaltige Klima und Res sourcenwende mit der Chemie als Teil der Lösung schaffen können.
#1098Vieles ist heute zwar bereits technisch möglich, aber noch nicht wirtschaftlich.
#1099Auch bei der ökologischen Modernisierung der Chemieindustrie kämpfen wir daher weiter dafür, dass ökologische Folgekosten der chemischen Produktion vollständig eingepreist werden, damit insbe sondere der Ausstoß von CO mit einem wirksamen „Preisschild“ versehen wird, um den klimafreundlicheren Verfahren zum Erfolg zu verhelfen.
#1100Eine Ressourcenwende ist ohne eine zukunftsweisende Chemieindustrie kaum mög lich, geht aber weit darüber hinaus und zielt auf einen anderen Umgang mit den natür lichen Ressourcen.
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