Dokument lesen
-
vom 14.03.2026 PDF
#1202
Fenster schließen und zurück
Zudem wollen wir mit speziellen Fördermaßnahmen mehr Frauen ermutigen, die Nachfolge oder eine Unternehmensübernahme anzustreben.
#1203Die Suche nach nachhaltigen Geschäftsmodellen mit neuen Ansätzen wie „Peer-to-Peer-Produktion“, „Open Innovation“, „Social Entrepreneurship“ oder „Sharing Economy“ braucht auch eine Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung vor Ort: von der klassischen kommunalen Förderung hin zu einer integrierten Standortentwicklung.
#1204Neben bewährten Methoden und Verfahren müssen neue Aufgaben und Zielgruppen wie Netzwerkmanagement, Clusterentwicklung, wissensbasierte Dienstleistungen oder Umweltschutz und Klimawandel hinzugefügt werden.
#1205Die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft muss sich am absehbaren Bedarf und am Ressourceneinsatz orientieren.
#1206Das erfordert insgesamt eine bessere interkommunale Integration und Kooperation, die von regionalen Standort-Netzwerken unterstützt wird.
#1207Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Die Förderung von Mittelstand und Handwerk ist ein wichtiger Schwerpunkt Grüner Wirtschaftspolitik.
#1208Diese Unternehmen sind wesentliche Stabilitätsfaktoren – gerade in Krisenzeiten, wie die Auswirkungen der Finanzkrise gezeigt haben.
#1209Deshalb haben wir das bundesweit einmalige Mittelstandsförderungsgesetz auf den Weg gebracht.
#1210Ent sprechende Gesetzesvorhaben und Initiativen der Regierung werden jetzt stets auf ihre Mittelstandsverträglichkeit geprüft.
#1211Wir geben dem Mittelstand so die Möglichkeit, seine Vorstellungen, Belange und Anregungen bei der Erarbeitung von Regierungsvorhaben einzubringen.
#1212Wie das von uns initiierte E-Government-Gesetz führt das Mittelstands förderungsgesetz zu einem effektiven Abbau des Verwaltungsaufwandes für kleine und mittlere Betriebe.
#1213NRW nimmt dadurch insgesamt eine Vorreiterrolle ein.
#1214Wirtschaft lebt von Innovationen, Kreativität und Risikobereitschaft.
#1215Daher unterstüt zen wir Gründer*innen – zum Beispiel im Handwerk.
#1216Wir haben wichtige Signale gesetzt, um auf die Gleichwertigkeit von berufsqualifizierenden und akademischen Abschlüssen hinzuweisen.
#1217Schon jetzt werden große Teile der Meister*innenausbildung im Bache lorstudium anerkannt.
#1218In enger Zusammenarbeit mit den Verbänden des Handwerks und der freien Berufe haben wir zudem in einem „9-Punkte-Plan“ Initiativen gebün delt und weiterentwickelt, um das Handwerk zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.
#1219Als Teil der „Handwerksinitiative NRW“ führen wir nicht nur die Meister*in nengründungsprämie fort, sondern haben unter anderem auch den „WachstumsScheck NRW“ für mitarbeitende Meister*innen weiterentwickelt und den „InnovationsGutschein Handwerk“ eingeführt.
#1220Um die Leistungen der Meister*innen zu würdigen, richtet das Land inzwischen jährlich den „Meistertag NRW“ aus.
#1221Wirtschaftliche Stabilität und Wachstum hängen vor allem von Innovationen ab.
#1222Die 82 „Startercenter NRW“ sind die zentralen Beratungsinstrumente, um Interessierten beim Schritt in die Selbständigkeit zu helfen.
#1223Unsere Unterstützung wirkt: Die Zahl der Förderfälle steigt kontinuierlich, mit zuletzt rund 67.
#1224Existenzgründungen ist NRW bundesweiter Spitzenreiter.
#1225Wir GRÜNE sehen Vielfalt als Chance – auch für die wirtschaftliche Entwicklung in NRW.
#1226Die Aktivitäten der Unternehmer*innen mit Migrationsgeschichte haben sich ge rade in den vergangenen zehn Jahren zum Jobmotor entwickelt und sind ein bedeu tender Wachstumsfaktor.
#1227Ihre Existenzgründungen sind mit spezifischen Chancen und Hemmnissen verbunden.
#1228Wir haben die wirtschaftliche Bedeutung dieser Unternehmen erkannt und ihre Unterstützung auf die Agenda gesetzt.
#1229Auch der Einzelhandel nimmt eine wichtige Stellung in der NRW-Wirtschaft ein und gute Wirtschaftspolitik bedeutet, Interessenausgleich zu schaffen.
#1230Um die Innenstädte zu stärken, haben wir klare Regeln für die Errichtung von großflächigen Einzelhandels projekten auf der „grünen Wiese“ eingeführt, die vermeiden helfen, dass die Funktions fähigkeit des städtischen Einzelhandels gefährdet wird.
#1231Mit der Modernisierung der Ladenöffnungszeiten haben wir den Sonn und Feiertagsschutz im Sinne der Arbeit nehmer*innen und ihrer Familien deutlich gestärkt.
#1232Gleichzeitig bleiben die bisherigen Regelungen zu den Öffnungszeiten in der Woche bestehen, so dass die Interessen des Einzelhandels und der Konsument*innen angemessen berücksichtigt sind.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: