Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#1219
Als Teil der „Handwerksinitiative NRW“ führen wir nicht nur die Meister*in nengründungsprämie fort, sondern haben unter anderem auch den „WachstumsScheck NRW“ für mitarbeitende Meister*innen weiterentwickelt und den „InnovationsGutschein Handwerk“ eingeführt.
#1220
Um die Leistungen der Meister*innen zu würdigen, richtet das Land inzwischen jährlich den „Meistertag NRW“ aus.
#1221
Wirtschaftliche Stabilität und Wachstum hängen vor allem von Innovationen ab.
#1222
Die 82 „Startercenter NRW“ sind die zentralen Beratungsinstrumente, um Interessierten beim Schritt in die Selbständigkeit zu helfen.
#1223
Unsere Unterstützung wirkt: Die Zahl der Förderfälle steigt kontinuierlich, mit zuletzt rund 67.
#1224
Existenzgründungen ist NRW bundesweiter Spitzenreiter.
#1225
Wir GRÜNE sehen Vielfalt als Chance – auch für die wirtschaftliche Entwicklung in NRW.
#1226
Die Aktivitäten der Unternehmer*innen mit Migrationsgeschichte haben sich ge rade in den vergangenen zehn Jahren zum Jobmotor entwickelt und sind ein bedeu tender Wachstumsfaktor.
#1227
Ihre Existenzgründungen sind mit spezifischen Chancen und Hemmnissen verbunden.
#1228
Wir haben die wirtschaftliche Bedeutung dieser Unternehmen erkannt und ihre Unterstützung auf die Agenda gesetzt.
#1229
Auch der Einzelhandel nimmt eine wichtige Stellung in der NRW-Wirtschaft ein und gute Wirtschaftspolitik bedeutet, Interessenausgleich zu schaffen.
#1230
Um die Innenstädte zu stärken, haben wir klare Regeln für die Errichtung von großflächigen Einzelhandels projekten auf der „grünen Wiese“ eingeführt, die vermeiden helfen, dass die Funktions fähigkeit des städtischen Einzelhandels gefährdet wird.
#1231
Mit der Modernisierung der Ladenöffnungszeiten haben wir den Sonn und Feiertagsschutz im Sinne der Arbeit nehmer*innen und ihrer Familien deutlich gestärkt.
#1232
Gleichzeitig bleiben die bisherigen Regelungen zu den Öffnungszeiten in der Woche bestehen, so dass die Interessen des Einzelhandels und der Konsument*innen angemessen berücksichtigt sind.
#1233
Starke Dienstleister*innen für wirtschaftlichen Erfolg Die Dienstleister*innen haben im Jahr 2015 beachtliche 72,1 Prozent des Bruttoinlands produkts in Nordrhein-Westfalens erwirtschaftet.
#1234
Drei Viertel der Arbeitsplätze in NRW sind im Dienstleistungssektor angesiedelt: gut bezahlte Stellen für Hochqualifizierte, aber auch Tätigkeiten für Menschen mit geringeren Ausbildungsabschlüssen.
#1235
So sind beispielsweise haushaltsnahe Dienstleistungen ein starker Wachstumsmarkt, dessen Potenzial noch längst nicht komplett ausgeschöpft ist.
#1236
Der Export von Serviceangeboten bietet weitere wirtschaftliche Perspektiven, wes halb wir die Arbeit von hiesigen Dienstleister*innen jenseits der NRW-Grenzen weiter unterstützen wollen.
#1237
Die Digitalisierung wirkt sich auch auf die Anbieter*innen von Dienstleistungen aus, unter anderem dadurch, dass hier neue Angebote entstehen.
#1238
Wir wollen Dienst leister*innen, Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen auf dem Weg zur „Guten Arbeit 4.
#1239
unterstützen.
#1240
Unternehmen werden sich und ihre Produkte bzw.
#1241
Dienstleistungen zukünftig nicht mehr solitär betrachten und vermarkten, son dern sich als Teil der gesamten Wertschöpfungskette verstehen.
#1242
Aufgrund der frühe ren Fokussierung auf die industrielle Produktion in einigen Regionen NRWs sind die Entwicklungsperspektiven dort besonders groß.
#1243
Wir wollen, dass ganz NRW hier den Anschluss hält.
#1244
Denn die globalen Wirtschaftstrends zeigen: Der Dienstleistungssek tor ist ein wichtiger Baustein des wirtschaftlichen Erfolgs in der Zukunft.
#1245
Die Förderung eines starken Ausbildungs und Forschungsstandorts, der neue Ge schäftsmodelle und Firmen in diesem Sektor hervorbringt, ist dabei ein zentraler As pekt.
#1246
Großes Potenzial liegt in nachhaltigen, sozialen und innovativen Dienstleistungen.
#1247
Diese Entwicklung unterstützen wir mit unserer wirtschaftspolitischen Leitidee einer stärkeren Regulierung der Finanzmärkte bei gleichzeitiger Neudefinition makroökono mischer Ziele im Sinne einer verbesserten Lebensqualität und einer Verringerung öko logischer Fußabdrücke (Green New Deal).
#1248
Mehr Wertschätzung für die Meister*innen von morgen Wir wollen weiter eine vorausschauende Wirtschaftspolitik betreiben und für die Gründung und Übernahme von Betrieben werben und diese erleichtern.
#1249
Gemäß den Vorgaben des Europäischen Qualifizierungsrahmens (EQR) wollen wir das Ausbildungs niveau von Meister*innenbrief und Fachhochschulabschluss weiter angleichen und die Durchlässigkeit der Systeme verbessern.


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