Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#1249
Gemäß den Vorgaben des Europäischen Qualifizierungsrahmens (EQR) wollen wir das Ausbildungs niveau von Meister*innenbrief und Fachhochschulabschluss weiter angleichen und die Durchlässigkeit der Systeme verbessern.
#1250
Dies trägt dazu bei, das Handwerk für junge Fachkräfte attraktiver zu machen.
#1251
Als neues Förderinstrument schlagen wir vor, neben dem Landeszuschuss zur Meister*innengründung ein kreditfinanziertes Programm ein zuführen.
#1252
So sollen Gründer*innen in der Startphase unterstützt, aber beispielsweise auch notwendige betriebliche Modernisierungen parallel zur beruflichen Weiterbildung finanziert werden.
#1253
Und auch die Phase am Ende einer Meister*innenlaufbahn wollen wir verstärkt ins Blickfeld rücken.
#1254
Denn die Übernahme von Betrieben gestaltet sich immer schwieriger.
#1255
Wir wollen, dass Mitarbeiter*innen über Beratungsmöglichkeiten und die Gründungsförderung verstärkt dabei unterstützt werden, Handwerksbetriebe zu über nehmen und damit Arbeitsplätze und Know-how zu erhalten.
#1256
NRW – wo innovative Ideen Zukunft haben Grundsätzlich wollen wir weiter daran arbeiten, dass in allen Wirtschaftsbranchen und allen Unternehmensformen ein gründungs und innovationsfreundliches Klima herrscht.
#1257
Doch gerade wachstumsorientierte Start-ups mit neuen Geschäftsmodellen und -ideen können große Sprünge auf dem Weg der Modernisierung unseres Industrielandes aus lösen.
#1258
Bestandteil unserer Grünen Wirtschaftspolitik ist es daher, durch einen ganzheit lichen Ansatz in Richtung einer zukünftig nachhaltigen Produktions und Arbeitswelt für das notwendige innovative Umfeld zu sorgen.
#1259
Dazu gehört auch eine bessere Vernetzung der alteingesessenen Unternehmen und der Start-up-Szene, um zum Beispiel die Ausge staltung der Fabrik der Zukunft, in der die ökointelligenten Produkte von morgen ressour censchonend und konkurrenzfähig produziert werden, schneller auf den Weg zu bringen.
#1260
Insbesondere wenn Gründer*innen eine technologische Innovationsidee umsetzen und zur Marktreife bringen wollen, soll ihnen bei der Standortsuche NRW als Erstes in den Sinn kommen.
#1261
Wir wollen unter anderem daher Gründungen weiterhin unbürokra tisch in Zusammenarbeit mit den Unternehmen gestalten und beispielsweise die Effizi enzgewinne durch die Digitalisierung weiter ausbauen.
#1262
Zur notwendigen Unterstützung gehört auch, dass Gründer*innen, die mit einer Idee scheitern, nicht für ihre Risikobe reitschaft und ihren Mut bestraft werden, indem ihr Scheitern bei weiteren Projekten zum Hindernis wird.
#1263
Schnell zu den Kund*innen – auf den Straßen und im Netz Für wirtschaftlichen Erfolg brauchen die Unternehmen auch eine gute Infrastruktur.
#1264
Sie haben einen Bedarf an guten Verkehrsanbindungen.
#1265
Daher fördern wir Konzepte, die Schiene, Straße und Wasserwege miteinander verbinden.
#1266
Brücken, Straßen und Schie nen sind allerdings auch in NRW teils in einem sehr schlechten Zustand.
#1267
Für die Un ternehmen bedeutet dies eventuell Umsatzverluste, die durch Umgehungsverkehre bei Sperrungen entstehen – mit allen erheblichen und unnötigen Konsequenzen wie Belas tungen für die Anwohner*innen und die Umwelt.
#1268
Wir haben dafür gesorgt, dass die Mittel für die Sanierung der Landesstraßen deut lich erhöht werden.
#1269
Diese Politik des Erhalts setzen wir ebenso fort wie den Ausbau von Radwegen und alternativen Verkehrskonzepten zur Entlastung der Straßen.
#1270
Damit NRW-Unternehmen auch den digitalen Wandel mitgehen und mitgestalten können, in vestieren wir rund 500 Millionen Euro in den Breitbandausbau.
#1271
Wir wollen die Mittel dabei so einsetzen, dass im ganzen Land eine gleichwertige Versorgung mit schnellem Internet erreicht wird.
#1272
Eine zu langsame Datenübertragung stellt einen erheblichen Wettbewerbsnachteil dar.
#1273
Ländliche Räume mit ihren starken mittelständischen Struk- turen dürfen bei der Digitalisierung nicht abgehängt werden.
#1274
Transparenz, Effizienz und Vielfalt in den Kammern Die Selbstverwaltungsorgane der Wirtschaft leisten wichtige Arbeit im Bereich der Aus und Weiterbildung und bei der Beratung ihrer Mitgliedsunternehmen.
#1275
Gleich zeitig gibt es immer wieder Kritik an der intransparenten Verwendung der Mitglieds beiträge.
#1276
Wir halten es angesichts der Pflichtmitgliedschaft für geboten, dass die Kammern über die Verwendung der ihnen zur Verfügung gestellten Gelder absolute Offenheit herstellen.
#1277
Um Synergien zu nutzen und im Sinne der Effizienz wollen wir darauf hinwirken, dass sich inbesondere die Industrie und Handelskammern in NRW zusammenschließen.
#1278
Wir setzen uns diesbezüglich für eine Verschlankung ein.
#1279
Ziel ist es, die Strukturen der Selbstverwaltung so anzupassen, dass sie zu einer modernen und ökologischen Indus triegesellschaft passen.


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