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vom 16.03.2026 PDF
#1268
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Wir haben dafür gesorgt, dass die Mittel für die Sanierung der Landesstraßen deut lich erhöht werden.
#1269Diese Politik des Erhalts setzen wir ebenso fort wie den Ausbau von Radwegen und alternativen Verkehrskonzepten zur Entlastung der Straßen.
#1270Damit NRW-Unternehmen auch den digitalen Wandel mitgehen und mitgestalten können, in vestieren wir rund 500 Millionen Euro in den Breitbandausbau.
#1271Wir wollen die Mittel dabei so einsetzen, dass im ganzen Land eine gleichwertige Versorgung mit schnellem Internet erreicht wird.
#1272Eine zu langsame Datenübertragung stellt einen erheblichen Wettbewerbsnachteil dar.
#1273Ländliche Räume mit ihren starken mittelständischen Struk- turen dürfen bei der Digitalisierung nicht abgehängt werden.
#1274Transparenz, Effizienz und Vielfalt in den Kammern Die Selbstverwaltungsorgane der Wirtschaft leisten wichtige Arbeit im Bereich der Aus und Weiterbildung und bei der Beratung ihrer Mitgliedsunternehmen.
#1275Gleich zeitig gibt es immer wieder Kritik an der intransparenten Verwendung der Mitglieds beiträge.
#1276Wir halten es angesichts der Pflichtmitgliedschaft für geboten, dass die Kammern über die Verwendung der ihnen zur Verfügung gestellten Gelder absolute Offenheit herstellen.
#1277Um Synergien zu nutzen und im Sinne der Effizienz wollen wir darauf hinwirken, dass sich inbesondere die Industrie und Handelskammern in NRW zusammenschließen.
#1278Wir setzen uns diesbezüglich für eine Verschlankung ein.
#1279Ziel ist es, die Strukturen der Selbstverwaltung so anzupassen, dass sie zu einer modernen und ökologischen Indus triegesellschaft passen.
#1280Außerdem ist es unverzichtbar, dass die Kammern die gesellschaftliche Realität stär ker als bisher abbilden.
#1281Der Anteil an Frauen und Unternehmer*innen mit Migrations hintergrund muss in den Gremien und bei den Hauptamtlichen deutlich steigen.
#1282Wir wollen die rechtlichen Möglichkeiten auf Landesebene prüfen, um diese Prozesse zu befördern und zu unterstützen.
#1283Wirtschaftlicher Erfolg ist vielfältig Rund 44 Prozent aller Existenzgründungen in Nordrhein-Westfalen gehen auf Migrant*innen zurück.
#1284In NRW gehört jedes elfte Unternehmen Inhaber*innen mit Migrationshintergrund, darunter sind viele mittelständische Firmen und Großbetriebe.
#1285Auch andere Unternehmen profitieren von der interkulturellen Kompetenz der Zuge wanderten, da diese beispielsweise neue Märkte im Ausland erschließen.
#1286Migrantische Unternehmen weisen überdurchschnittlich hohe Auslandsumsätze auf, bewirken die Internationalisierung des Mittelstands, schaffen neue Wachstumspotenziale und er weitern das Waren und Dienstleistungsangebot.
#1287Durch zusätzliche Impulse auf dem Ausbildungs-, Weiterbildungs und Arbeitsmarkt tragen sie zur Fachkräftesicherung und zur Integration bei.
#1288Wir würdigen die starke wirtschaftliche Bedeutung dieser Selbstän digen und wollen hier die noch nicht ausgeschöpften Potenziale heben.
#1289Auf die spezifi schen Fragen dieser Gründer*innen wollen wir passgenaue Antworten finden.
#1290Dafür sind Informationen über Beratungs und Förderprogramme sowie eine Unterstützung bei der Finanzierung in der Gründungs-, aber auch in der Wachstumsphase unverzichtbar.
#1291Wir werden daher bereits bestehende Förder und Finanzierungsprogramme anforderungs gerecht weiterentwickeln.
#1292Gesundheitswirtschaft – neue Ideen und starke Unternehmen für die bestmögliche Versorgung Die größte Einzelbranche in NRW ist die Gesundheitswirtschaft.
#1293Sie stellt mit weit über einer Million Beschäftigten jeden sechsten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz.
#1294Die demografische Entwicklung, aber auch der medizinische und technische Fortschritt führen hier zu großen Innovations und Wachstumspotenzialen.
#1295Herzstück dieser Branche ist die unmittelbare medizinische und pflegerische, phar makologische und therapeutische Versorgung vor Ort.
#1296Kernbereiche, Forschung und Entwicklung, Vor und Zulieferbranchen sowie nachgelagerte Branchen sind mit kleinen und mittleren Unternehmen und ebenso mit Großunternehmen in NRW zuhause.
#1297Die Herausforderungen eines Versorgungssystems, dessen Patient*innen immer älter und dessen finanzielle und personelle Ressourcen immer knapper werden, sind groß.
#1298Doch mit innovativen Lösungsstrategien können wir ihnen effizienter begegnen und bessere Ergebnisse erzielen.
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