Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#134
Eine besondere Chance für die Biodiversität bieten die zukünftig rund 100 Wildnis-Ent wicklungsgebiete, in denen alle Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik ablaufen können.
#135
Für einen umfassenden Biotopverbund sind gut 15 Prozent der Landesfläche als „Bereiche für den Schutz der Natur“ gesichert.
#136
In diesen Vorranggebieten für den Naturschutz sind Nutzungen ausgeschlossen, die mit dem Naturschutz nicht vereinbar sind.
#137
Im Ranking der Bundesländer beim Schutz unserer Wälder liegen wir nach Ausweis der Umweltorganisation Greenpeace auf Platz drei der 16 Bundesländer.
#138
Diese Politik zum Schutz von Umwelt und Natur wollen wir weiterführen.
#139
Stiftung Naturerbe Die für die Bewahrung des Naturerbes wichtigen Grundstücke aus dem Landesvermö gen Nordrhein-Westfalens sollen in einer Stiftung zusammengefasst werden.
#140
Diese Flä chen im Eigentum aller Bürger*innen des Landes gilt es bestmöglich zu strukturieren und für den Naturschutz zu sichern.
#141
Zweiter Nationalpark in NRW Der erste und bisher einzige NRW-Nationalpark in der Eifel ist ein großer Erfolg.
#142
Seit 2007 hat sich die Zahl der Besucher fast verdoppelt.
#143
Der Bruttoumsatz ist durch den Nationalparktourismus seit 2007 von acht auf inzwischen 30 Millionen Euro ange stiegen und dementsprechend hat auch die Zahl der Arbeitsplätze zugenommen.
#144
Ein Nationalpark stärkt die Region und schafft neue Perspektiven.
#145
Deshalb wollen wir die Einrichtung eines Nationalparks Senne unter Federführung des Landes umsetzen und die natürliche Entwicklung des Nationalparks Eifel konsequent vorantreiben.
#146
Vorsorgender Natur und Artenschutz Über den Naturschutz in Naturschutzgebieten hinaus brauchen wir einen integrierten Ansatz, der für möglichst viele weitere Flächen Anwendung findet.
#147
Neben den entspre chenden Maßnahmen in der Landwirtschaft wollen wir ein Konzept für ein Netz von Flächen in öffentlicher Hand innerhalb der intensiv genutzten Agrarlandschaft erar beiten, das entlang von Straßen, Wegen und Bahnlinien Rückzugsgebiete für Tiere und Pflanzen schafft.
#148
Flächen, die sich im Innen und Außenbereich bereits in öffentlicher Hand befinden, müssen ökologisch sinnvoll gepflegt werden.
#149
Zu den dafür notwendigen Maßnahmen zählt es, die illegale Überackerung von öffentlichen Flächen zu beenden.
#150
Außerdem sollen von der öffentlichen Hand weitere Flächen erworben werden, um die Entwicklung eines landesweiten Biotopverbundes – zum Beispiel durch Grünbrücken – zu unterstützen.
#151
Hierzu soll eine systematische Untersuchung landesweit einen planvol len Aus und Umbau einleiten.
#152
Auch auf Hochwasserschutzdeichen sollen wertvolle bun te Wiesen entstehen oder erhalten werden.
#153
Zur Optimierung des Erhaltungszustandes 12 13 und der Pflege von Schutzgebieten sowie zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie wollen wir das landesweite Netzwerk der Biologischen Stationen in NRW und die eh renamtlich arbeitenden Umwelt und Naturschutzverbände in ihrer Arbeit weiterhin un terstützen.
#154
Im Rahmen der Biodiversitätsstrategie sollen die zuständigen kommunalen Stellen das jeweilige „natürliche Inventar“ erfassen und in Abständen in einem Monito ring fortschreiben.
#155
Was uns bei der Gentechnik gelungen ist, sollte auch beim Einsatz von Stoffen ge lingen, die für die Biodiversität schädlich sind.
#156
Neben dem vorsorgenden Gesundheits schutz bezüglich der Wirkungen von Glyphosat wollen wir auch einen vorsorgenden Naturschutz, der die Anwendung von Herbiziden und Pestiziden zurückdrängt.
#157
Eine sol che Strategie kommt nicht nur der Artenvielfalt, sondern auch der Lebensmittelwirt schaft entgegen.
#158
Millionen Vögel sterben in Deutschland jährlich durch die Kollision mit Glasfassaden von Gebäuden.
#159
Wir wollen zusammen mit den Kommunen wirksame Instrumente entwi ckeln, um dieses Sterben an Neubauten, aber auch an Bestandsgebäuden zu vermeiden.
#160
Zusätzlich wollen wir gemeinsam mit den Kommunen die nächtliche Beleuchtung zum Schutz von nachtaktiven Tieren sparsam, gezielt und schonend einsetzen.
#161
Wir setzen uns dafür ein, den Artenschutz auf Bundesebene baurechtlich zu stärken.
#162
Waldstrategie 2050 So wie mit der Biodiversitätsstrategie wollen wir auch mit der Waldstrategie 2050 ei nen gesellschaftlichen Grundkonsens zum Umgang mit unserem Wald beschreiben und konkrete Ziele und Maßnahmen entwickeln.
#163
Nach wie vor verfolgen wir das Leitbild, die produktionsorientierte Waldwirtschaft in allen Besitzarten mit den Beteiligten zu einer nachhaltigen und naturnahen Waldwirtschaft weiterzuentwickeln.
#164
Gleichzeitig wollen wir gerade den Kleinbesitzer*innen oder auch den Menschen in urbanen Räumen die Möglichkeit eröffnen, über Waldgenossenschaften und bzw.


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