Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#1482
Das Institut soll Politik, Verwaltung und Wirtschaft beraten und dafür Change-Prozesse identifizieren, Effekte prognostizieren sowie tech nische, ökonomische, politische, juristische, soziale und kulturelle Implikationen erar beiten.
#1483
Dabei möchten wir auch weiterhin, dass Studierenden ihre Unterlagen für Lehrveran staltungen digital zur Verfügung gestellt werden.
#1484
Dem Rahmenvertrag der Universitä ten mit der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) stehen wir kritisch gegenüber.
#1485
Wir wollen daher darauf hinwirken, alternative Modelle der Entlohnung von Autor*innen zu 86 87 entwickeln, die der Digitalisierung nicht im Weg stehen und keinen bürokratischen Auf wand an den Hochschulen verursachen.
#1486
Mehrkosten, die durch den Uni-Rahmenvertrag für die Studierenden entstehen könnten, lehnen wir ab.
#1487
Digitalisierung – das wollen wir GRÜNE: ■ bis zum Jahr 2025 flächendeckend Glasfasertechnik ■ die Gemeindefinanzierung weiterentwickeln, um der Versorgung mit schnellem Internet als Daseinsvorsorge Rechnung zu tragen ■ NRW bleibt Partner für die Industrie 4.
#1488
und für innovative Start-ups, unter anderem mit zwei digitalen Showrooms ■ ein Konzept „Smarter Handel“entwickeln, um Onlinegeschäft und Einzelhändler*innen zu vernetzen ■ NRW zum Land der sicheren IT machen und so unter anderem die Hidden Champions im Land stützen ■ die Vorteile der Digitalisierung für die ländlichen Räume mit dem Modellprojekt „Smarte Heimat“ erproben und sichtbar machen ■ die Auswirkungen der Digitalisierung wissenschaftlich begleiten und Politik, Verwaltung und Wirtschaft in dem Prozess beraten ■ mehr freies WLAN, dafür unterstützen wir unter anderem Freifunker*innen und Pilotprojekte LANDWIRTSCHAFT IN NRW: REGIONAL – BIOLOGISCH – ARTGERECHT Unser Grünes Leitbild sind starke bäuerliche Familienbetriebe.
#1489
Bäuerlich bedeutet für uns eine Wirtschaftsweise, bei der die Bäuer*innen, verbunden mit Natur und sozialem Umfeld, Produkte herstellen, hinter denen sie eigenverantwortlich stehen.
#1490
Nordrhein-Westfalen ist nicht nur ein Industrieland, sondern auch ein Landwirt schaftsland.
#1491
Die Landwirtschaft hat große wirtschaftliche, ökologische und soziale Bedeutung.
#1492
Sie sichert die Ernährung, erzeugt Futtermittel, produziert nachwachsen de Rohstoffe, erhält eine vielfältige Kulturlandschaft und bildet die Grundlage für die Attraktivität unserer ländlichen Räume.
#1493
Die nachhaltige Entwicklung und Ausrichtung von Landwirtschaft und Ernährung rückt angesichts globaler Entwicklungen mehr und mehr in den Mittelpunkt.
#1494
Was prinzipiell richtig ist, findet in der Praxis oftmals unzu reichend statt.
#1495
Die auf Wachstum ausgerichtete Globalisierung der Märkte hat weltweit zu einer zunehmenden Anonymisierung der Lebensmittelproduktion und zu steigenden Abhängigkeiten der Bäuer*innen von einigen wenigen Konzernen und Lebensmittel händler*innen geführt.
#1496
Hierzulande bedeutet diese Entwicklung: Die Landwirtschaft wird zunehmend intensiviert, viele Höfe wurden und werden aufgegeben.
#1497
hnliches ist im mittelständischen Ernährungshandwerk bei Mühlen, Bäckereien und Metzgereien oder Molkereien zu beobachten.
#1498
Wir treten daher für eine ökologisch, regionale und nachhaltige Landwirtschaft in NRW ein.
#1499
Dabei wollen wir den Landwirt*innen in NRW auch weiterhin finanzielle Umstellungshilfen bereitstellen, die ihnen den Übergang hin zum Ökolandbau erleichtern sollen.
#1500
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Auf dem Weg zu einer nachhaltigen, klima-, natur-, umwelt-, tier und verbraucherge rechten Land und Ernährungswirtschaft sind wir in den vergangenen Jahren ein gutes Stück vorangekommen.
#1501
Wir haben den Anbau von Ökolebensmitteln gefördert, dafür gesorgt, dass der Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung reduziert wird, Strohhal tung und Weidegang gefördert werden, Filter in großen Schweinemastanlagen Pflicht sind und das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen eingeführt wurde.
#1502
Wir haben ein 100-Kantinen-Programm für regionale und artgerechte Produkte aufgelegt.
#1503
Das NRW-Projekt für Tierwohl im ökologischen Landbau setzt bundesweit Maßstäbe für eine Nutztierhaltung nach Tierwohlkriterien.
#1504
Als Mitglied im Netzwerk der gentechnik freien Regionen in Europa haben wir starke Partner in ganz Europa für den Schutz einer regionalen gentechnikfreien Landwirtschaft.
#1505
Wir werden den begonnenen Weg auch in Zukunft weitergehen.
#1506
Wir machen uns stark für unsere bäuerlichen Familienbetriebe und das mittelständische Ernährungshand werk, für mehr Wertschöpfung und gegen Preise unter Wert.
#1507
Wir wollen Landwirt*innen und Ernährungshandwerk gegenüber dem Handel stärken, das Genossenschaftswesen beleben, die Möglichkeiten der Ausdifferenzierung von Förderungen vorantreiben und Auflagen überprüfen, um kleinere und mittlere Betriebe zu entlasten.
#1508
Umbau der Tierhaltung – NRW beweist Haltung – Offensive für eine nachhaltige Tierhaltung und Landwirtschaft Wir stehen für die Neuausrichtung der Landwirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit: für eine bäuerliche, wirtschaftlich erfolgreiche, natur-, umwelt und klimasensible Landwirt schaft im Haupt-, aber auch im Nebenerwerb, die das Wohl der Nutztiere ebenso im Blick behält wie die Interessen der Verbraucher*innen und ihren Wunsch nach gesunden, gen technikfreien, biologischen und regional erzeugten Lebensmitteln.
#1509
Weiterhin treten wir für ein angemessenes Einkommen von Landwirt*innen und im Lebensmittelhandwerk ein.
#1510
Wir wollen Klasse statt Masse.
#1511
Die Nutztierhaltung ist nach den Kriterien von Tier schutz, Umwelt und Gesundheitsschutz zu organisieren.
#1512
Ohne eine Deindustriali sierung der Landwirtschaft wird das nicht gehen.


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