Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#1501
Wir haben den Anbau von Ökolebensmitteln gefördert, dafür gesorgt, dass der Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung reduziert wird, Strohhal tung und Weidegang gefördert werden, Filter in großen Schweinemastanlagen Pflicht sind und das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen eingeführt wurde.
#1502
Wir haben ein 100-Kantinen-Programm für regionale und artgerechte Produkte aufgelegt.
#1503
Das NRW-Projekt für Tierwohl im ökologischen Landbau setzt bundesweit Maßstäbe für eine Nutztierhaltung nach Tierwohlkriterien.
#1504
Als Mitglied im Netzwerk der gentechnik freien Regionen in Europa haben wir starke Partner in ganz Europa für den Schutz einer regionalen gentechnikfreien Landwirtschaft.
#1505
Wir werden den begonnenen Weg auch in Zukunft weitergehen.
#1506
Wir machen uns stark für unsere bäuerlichen Familienbetriebe und das mittelständische Ernährungshand werk, für mehr Wertschöpfung und gegen Preise unter Wert.
#1507
Wir wollen Landwirt*innen und Ernährungshandwerk gegenüber dem Handel stärken, das Genossenschaftswesen beleben, die Möglichkeiten der Ausdifferenzierung von Förderungen vorantreiben und Auflagen überprüfen, um kleinere und mittlere Betriebe zu entlasten.
#1508
Umbau der Tierhaltung – NRW beweist Haltung – Offensive für eine nachhaltige Tierhaltung und Landwirtschaft Wir stehen für die Neuausrichtung der Landwirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit: für eine bäuerliche, wirtschaftlich erfolgreiche, natur-, umwelt und klimasensible Landwirt schaft im Haupt-, aber auch im Nebenerwerb, die das Wohl der Nutztiere ebenso im Blick behält wie die Interessen der Verbraucher*innen und ihren Wunsch nach gesunden, gen technikfreien, biologischen und regional erzeugten Lebensmitteln.
#1509
Weiterhin treten wir für ein angemessenes Einkommen von Landwirt*innen und im Lebensmittelhandwerk ein.
#1510
Wir wollen Klasse statt Masse.
#1511
Die Nutztierhaltung ist nach den Kriterien von Tier schutz, Umwelt und Gesundheitsschutz zu organisieren.
#1512
Ohne eine Deindustriali sierung der Landwirtschaft wird das nicht gehen.
#1513
Deshalb werden wir unsere Politik für eine flächengebundende, nachhaltige und bäuerliche Nutztierhaltung fortsetzen.
#1514
Wir wollen Bauernhöfe statt Tierfabriken.
#1515
Der Umbau der Tierhaltung ist die zentrale 88 89 gesellschaftliche Herausforderung für Erzeuger*innen und Verbraucher*innen und be darf vielfältigster Initiativen auf allen Ebenen.
#1516
Tiergerechtere Haltungssysteme, nach haltige Zucht, gentechnikfreie Fütterung mit heimischen Eiweißträgern, die Beendigung des regelmäßigen Antibiotikaeinsatzes, die umweltgerechte Modernisierung der Tier haltung und die konsequente Neuausrichtung von Information, Beratung und Förderung sind Ansatzpunkte für den Umbau, der „zwischen Stall und Ladentheke“ notwendig ist.
#1517
Zweinutzungstiere für Zucht und Mast statt Kükenschreddern und Kühe auf der Weide statt ganzjähriger Stallhaltung sind für uns elementare Anliegen des Umbaus der Tier haltung.
#1518
Amputationsverbote, die Abschaffung der baurechtlichen Privilegierung von Großmastanlagen (nach Bundesimmissionsschutzgesetz) sowie die konsequente Si cherstellung der Futtergrundlage im Rahmen der flächengebundenen Tierhaltung sind darüber hinaus zentrale Forderungen, die wir rechtlich absichern wollen.
#1519
Wir wollen in NRW kleine regionale Schlachthöfe und mobile Schlachteinrichtungen fördern, die Tiertransporte entbehrlich machen oder Wege verkürzen und für eine regionale Ver marktung ihrer Produkte stehen.
#1520
Damit der Umbau der Tierhaltung gelingt und an Dynamik gewinnt, treten wir für die Kennzeichnungspflicht von Fleisch nach dem Vorbild der Eierkennzeichnung ein.
#1521
Produkte, zu deren Herstellung Eier verwendet werden, sollen mit einem Hinweis auf die Herkunft der Eier versehen werden.
#1522
NRW-Weidemilchprogramm – Kühe auf die Weiden, ein Siegel für NRW Einen ähnlichen Weg wollen wir in der Milchwirtschaft beschreiten.
#1523
Zur Bewältigung der aktuellen Milchkrise und zur Vorbeugung vor zukünftigen Krisen, sind auf europäi scher Ebene zeitlich befristete, sanktionsbehaftete Mechanismen unabdingbar.
#1524
Gleich zeitig müssen die Rahmenbedingungen insbesondere für die Produzent*innen, also die Bäuer*innen so gestaltet werden, dass sie auf gleicher Augenhöhe mit Ernährungswelt konzernen und großen Handelsketten sowie europaweit agierenden Molkereien mithal ten können.
#1525
Darüber hinaus wollen wir mit einer Qualitätsstrategie die Wertschöpfung in der Urproduktion deutlich erhöhen.
#1526
Mit dem Programm „Arterhaltung“ und schmack haften Produkten („NRW schmeckt lecker“) wollen wir eine weniger leistungsintensive Milchviehwirtschaft mit neuen, qualitativ hochwertigen Milch und Käseprodukten ver knüpfen.
#1527
Nordrhein-Westfalen ist ein Bundesland mit nahezu 18 Millionen Verbraucher*innen.
#1528
Der Markt für unsere Landwirtschaftsprodukte liegt also direkt vor der Haustür.
#1529
In NRW werden 390.
#1530
Milchkühe gehalten.
#1531
Sie sind ein wichtiges Standbein der hiesigen Landwirtschaft.


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