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vom 17.03.2026 PDF
#138
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Diese Politik zum Schutz von Umwelt und Natur wollen wir weiterführen.
#139Stiftung Naturerbe Die für die Bewahrung des Naturerbes wichtigen Grundstücke aus dem Landesvermö gen Nordrhein-Westfalens sollen in einer Stiftung zusammengefasst werden.
#140Diese Flä chen im Eigentum aller Bürger*innen des Landes gilt es bestmöglich zu strukturieren und für den Naturschutz zu sichern.
#141Zweiter Nationalpark in NRW Der erste und bisher einzige NRW-Nationalpark in der Eifel ist ein großer Erfolg.
#142Seit 2007 hat sich die Zahl der Besucher fast verdoppelt.
#143Der Bruttoumsatz ist durch den Nationalparktourismus seit 2007 von acht auf inzwischen 30 Millionen Euro ange stiegen und dementsprechend hat auch die Zahl der Arbeitsplätze zugenommen.
#144Ein Nationalpark stärkt die Region und schafft neue Perspektiven.
#145Deshalb wollen wir die Einrichtung eines Nationalparks Senne unter Federführung des Landes umsetzen und die natürliche Entwicklung des Nationalparks Eifel konsequent vorantreiben.
#146Vorsorgender Natur und Artenschutz Über den Naturschutz in Naturschutzgebieten hinaus brauchen wir einen integrierten Ansatz, der für möglichst viele weitere Flächen Anwendung findet.
#147Neben den entspre chenden Maßnahmen in der Landwirtschaft wollen wir ein Konzept für ein Netz von Flächen in öffentlicher Hand innerhalb der intensiv genutzten Agrarlandschaft erar beiten, das entlang von Straßen, Wegen und Bahnlinien Rückzugsgebiete für Tiere und Pflanzen schafft.
#148Flächen, die sich im Innen und Außenbereich bereits in öffentlicher Hand befinden, müssen ökologisch sinnvoll gepflegt werden.
#149Zu den dafür notwendigen Maßnahmen zählt es, die illegale Überackerung von öffentlichen Flächen zu beenden.
#150Außerdem sollen von der öffentlichen Hand weitere Flächen erworben werden, um die Entwicklung eines landesweiten Biotopverbundes – zum Beispiel durch Grünbrücken – zu unterstützen.
#151Hierzu soll eine systematische Untersuchung landesweit einen planvol len Aus und Umbau einleiten.
#152Auch auf Hochwasserschutzdeichen sollen wertvolle bun te Wiesen entstehen oder erhalten werden.
#153Zur Optimierung des Erhaltungszustandes 12 13 und der Pflege von Schutzgebieten sowie zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie wollen wir das landesweite Netzwerk der Biologischen Stationen in NRW und die eh renamtlich arbeitenden Umwelt und Naturschutzverbände in ihrer Arbeit weiterhin un terstützen.
#154Im Rahmen der Biodiversitätsstrategie sollen die zuständigen kommunalen Stellen das jeweilige „natürliche Inventar“ erfassen und in Abständen in einem Monito ring fortschreiben.
#155Was uns bei der Gentechnik gelungen ist, sollte auch beim Einsatz von Stoffen ge lingen, die für die Biodiversität schädlich sind.
#156Neben dem vorsorgenden Gesundheits schutz bezüglich der Wirkungen von Glyphosat wollen wir auch einen vorsorgenden Naturschutz, der die Anwendung von Herbiziden und Pestiziden zurückdrängt.
#157Eine sol che Strategie kommt nicht nur der Artenvielfalt, sondern auch der Lebensmittelwirt schaft entgegen.
#158Millionen Vögel sterben in Deutschland jährlich durch die Kollision mit Glasfassaden von Gebäuden.
#159Wir wollen zusammen mit den Kommunen wirksame Instrumente entwi ckeln, um dieses Sterben an Neubauten, aber auch an Bestandsgebäuden zu vermeiden.
#160Zusätzlich wollen wir gemeinsam mit den Kommunen die nächtliche Beleuchtung zum Schutz von nachtaktiven Tieren sparsam, gezielt und schonend einsetzen.
#161Wir setzen uns dafür ein, den Artenschutz auf Bundesebene baurechtlich zu stärken.
#162Waldstrategie 2050 So wie mit der Biodiversitätsstrategie wollen wir auch mit der Waldstrategie 2050 ei nen gesellschaftlichen Grundkonsens zum Umgang mit unserem Wald beschreiben und konkrete Ziele und Maßnahmen entwickeln.
#163Nach wie vor verfolgen wir das Leitbild, die produktionsorientierte Waldwirtschaft in allen Besitzarten mit den Beteiligten zu einer nachhaltigen und naturnahen Waldwirtschaft weiterzuentwickeln.
#164Gleichzeitig wollen wir gerade den Kleinbesitzer*innen oder auch den Menschen in urbanen Räumen die Möglichkeit eröffnen, über Waldgenossenschaften und bzw.
#165oder weitere Bürger*innen waldmodelle Eigentumsformen zu leben und den Wald als Eigentümer*innen konkret zu erfahren.
#166Dies stärkt die Auseinandersetzung mit den verschiedenen wichtigen Waldfunk tionen wie Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsraum, Klimaregulator, Luftfilter, Wasserspeicher und nicht zuletzt auch Rohstoffproduzent zu sein.
#167Eine solche Teilhabe fördert neue Identifikation und neues Waldwissen und sorgt nicht zuletzt für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement und eine bessere Akzeptanz von Waldumbauprozessen.
#168Der Wald darf darüber hinaus aber nicht nur Rohstofflieferant sein.
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