Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#1565
Güllelagerstätten sollen mit baulichen Auffanganlagen versehen werden, so dass bei Unfällen die Gülle nicht in die Gewässer oder den Boden gelangen kann.
#1566
Zum Schutz von Boden und Klima wollen wir außerdem die Humusge halte unserer landwirtschaftlichen Flächen erhöhen.
#1567
Der unkonkrete Rechtsbegriff „gute fachliche Praxis“ muss konkretisiert werden.
#1568
Dazu gehört eine bundesweite, verbindliche Definition, die den Schutz von Wasser, Luft und Natur sichert.
#1569
Dafür werden wir uns einsetzen.
#1570
Immer größere, breitere und schwerere Fahrzeuge in der Landwirtschaft stellen für die Infrastruktur ein Problem dar.
#1571
Die Lösung liegt nicht in der Verbreiterung der Straßen.
#1572
An der Unterhaltung müssen auch die Verursacher*innen angemessen beteiligt werden.
#1573
Gentechnik verhindern, Marktmacht begrenzen Zum Schutz der Verbraucher*innen setzen wir uns nach wie vor für gentechnikfreie Le bensmittel und eine gentechnikfreie Landwirtschaft ein.
#1574
Wir werden uns weiterhin auf Landes und Bundesebene durch Bundesratsinitiativen sowie auf EU-Ebene für ein Ver bot des Anbaus, des Handels und der Einfuhr von gentechnisch veränderten Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln stark machen.
#1575
Die Fusion der Leverkusener Bayer AG mit dem auf Agro-Gentechnik spezialisierten Konzern Monsanto lehnen wir ab.
#1576
Sie führt zu einer enormen Marktmacht im bereits hochkonzentrierten Markt für Saatgut und Pestizide.
#1577
Landwirt*innen und Verbrau cher*innen haben das Nachsehen.
#1578
Der Lobbydruck gegen ein Verbot von Glyphosat oder beim Thema Gentechnik in Europa steigt.
#1579
Aus unserer Sicht hätte die Fusion durch die EU-Kommission untersagt werden müssen.
#1580
Sie hätte berücksichtigen müssen, dass Saat gut und Pestizide immer stärker als Koppelprodukte angeboten werden.
#1581
Europäische Agrarpolitik – öffentliches Geld für öffentliche Güter Der Grundsatz der gemeinsamen Agrarpolitik in Europa muss lauten: „öffentliches Geld für öffentliche Güter“.
#1582
Der Umbau der Tierhaltung, die gerechtere Verteilung der europä ischen Fördermittel und die weitere Umschichtung von EU-Finanzmitteln in die zweite Säule zum Ausbau von Agrarumweltprogrammen, von klimaschonender Landbewirtschaf tung und des ökologischen Landbaus sind für uns Kernelemente der Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik.
#1583
Mit neuen Fördermodellen, die Umweltverträglichkeit und Arbeitsaufwand berücksichtigen, wollen wir die bäuerliche Landwirtschaft in NRW stärken.
#1584
Angesichts der Marktkrisen und der miserablen Einkommenssituation der land wirtschaftlichen Betriebe werden wir ein „Zukunftsprogramm bäuerliche Landwirtschaft – für ein Bündnis von Verbrauchern und Landwirtschaft“ erarbeiten.
#1585
Beratungszentrum für nachhaltige Landwirtschaft Für die Erhaltung von regionalen Strukturen und der damit verbundenen Chance für Wertschöpfung und Beschäftigung müssen verschiedenste Bereiche auf den Prüfstand.
#1586
Dazu gehören der Abbau von Bürokratie, die Nutzung von Handlungsspielräumen zu gunsten des Handwerks sowie die Förderung von Qualifikation und Ausbildung.
#1587
Weitere Maßnahmen sind Marketingkonzepte und die Unterstützung von Investitionen im Rah men des „NRW-Programms ländlicher Raum“, um die lokale Verankerung zu verstetigen.
#1588
Made in NRW“ soll aber auch in den Städten zur Marke heranreifen und für gute Le bensmittel aus artgerechter Tierhaltung und umweltschonender Landwirtschaft stehen.
#1589
Information, Beratung und Vernetzung können zu ökologischerer Produktion und dem Konsum ökologisch produzierter Lebensmittel beitragen.
#1590
Deshalb wollen wir diese in einem Beratungszentrum für nachhaltige Landwirtschaft zusammenführen.
#1591
Landwirtschaft – das wollen wir GRÜNE: ■ Klasse statt Masse: die Nutztierhaltung an Tierschutz, Umwelt und Gesundheitsschutz ausrichten ■ die bäuerliche und die ökologische Landwirtschaft stärken ■ die heimische Milchwirtschaft mit einem Weidemilchsiegel für NRW stärken ■ mit einer Kauf und Pachtpreisbremse Bäuer*innen den Zugriff auf Agrarflächen sichern EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTS UND FREIHANDELSPOLITIK NRW liegt im Herzen Europas.
#1592
Wirtschaftspolitik ist heute ohne die europäische Ebe ne nicht mehr denkbar.
#1593
Nordrhein-Westfalen profitiert besonders von der europäischen Vereinigung – gerade ökonomisch.
#1594
Hiesige Unternehmen sind europa und weltweit aktiv.
#1595
Für Investoren aus dem EU und dem weiteren Ausland ist Nordrhein-Westfalen wiederum aufgrund der zentralen Lage, aber auch aufgrund seiner Größe ein interes santer und bedeutender Wirtschaftsmarkt und -standort.


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