Dokument lesen
-
vom 18.03.2026 PDF
#1689
Fenster schließen und zurück
Das lehnen wir ab.
#1690TTIP und CETA stoppen – transparenter Neustart der EU-Handelspolitik Wir wollen internationalen Handel, aber nicht um jeden Preis.
#1691Ziel unserer Handels politik ist ein Austausch über gute Standards, gute Arbeitsbedingungen und eine gute Regulierungspraxis sowie eine Vereinheitlichung von technischen Normen.
#1692Dies würde auch kleineren und mittleren Unternehmen nutzen.
#1693Um solch eine Handelspolitik zu gestalten, werden eine starke und entschlossene staatliche Rahmengebung und eine transparente, multilaterale Politik benötigt.
#1694Die Verhandlungen zum Handelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) gehen allerdings in eine andere Richtung.
#1695Gemeinsam mit dem EU-Kanada-Abkommen CETA und dem geplanten Dienstleistungsabkommen TiSA stehen sie für eine Handels politik, die auf Exklusivität statt auf Multilateralismus setzt, auf Intransparenz statt auf faire Bürger*innenbeteiligung und auf Deregulierung statt auf gemeinsame gute Standardsetzung.
#1696Verlierer*innen der Handelsabkommen CETA und TTIP wären die so genannten Entwicklungs und Schwellenländer.
#1697Zu erwarten sind deutliche Rückgänge der Handelsvolumen mit den Ländern des globalen Südens.
#1698Folgen wären schrumpfen de Volkswirtschaften und das Sinken des Pro-Kopf-Einkommens, gerade in den ärmsten Ländern.
#1699Wir wollen jedoch die Chancen und Marktzugänge dieser Länder stärken.
#1700Was wir stattdessen benötigen, ist ein Neustart in der europäischen Handelspolitik.
#1701Eine solche Handelspolitik muss fair, nachhaltig und transparent sein, Sozial-, Umwelt-, Verbraucher-, Datenschutz und Gesundheitsstandards stärken und offen und demokra tisch verhandelt werden.
#1702Wir wollen deswegen TTIP und CETA stoppen und auf transparenter Grundlage neu verhandeln.
#1703Diese Abkommen müssen dem Bundestag und Bundesrat zur Entscheidung vorgelegt werden und dürfen von der EU-Kommission nicht zur vorläufigen Anwendung gebracht werden.
#1704Sollte der CETA-Vertragstext unverändert im Bundesrat zur Abstim mung kommen, wollen wir, dass NRW diesem Abkommen nicht zustimmt.
#1705Keine der 38 Zusatzerklärungen konnte unsere wesentlichen inhaltlichen Kritikpunkte an CETA aus räumen und die falschen Festlegungen im Vertragstext heilen.
#1706Wir unterstützen daher die Volksinitiative „NRW gegen CETA und TTIP“, unter deren Dach sich etliche Organisa tionen und Verbände aus NRW politisch und organisatorisch zusammengefunden haben.
#1707Europäische Wirtschafts und Freihandelspolitik – das wollen wir GRÜNE: ■ mehr Europa und eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der europäischen Verträge ■ dass soziale und arbeitsrechtliche Standards Vorrang vor dem europäischen Wettbewerbsrecht haben ■ NRWs Rolle im Herzen Europas und die Vernetzung mit unseren Nachbarn ausbauen ■ keine Freihandelsabkommen um jeden Preis.
#1708Daher fordern wir den Stopp von TTIP und CETA und transparente Neuverhandlungen ■ dass NRW CETA im Bundesrat nicht zustimmt 98 99 NRW – LAND DER CHANCEN VON ANFANG AN NRW – LAND DER CHANCEN VON ANFANG AN Bildung beginnt für uns GRÜNE mit der Geburt.
#1709Wir stärken Familien den Rücken, damit alle Kinder in unserem Land gleiche Chancen erhalten.
#1710Die ersten Lebensjahre sind ent scheidend.
#1711Hier sorgen wir für einen grundlegenden Wandel in den Kitas – wir setzen auf Qualität und mehr Erzieher*innen.
#1712Im Mittelpunkt steht dabei stets das einzelne Kind mit seinen Bedürfnissen.
#1713Genau so geht es dann in der Schule weiter.
#1714Nicht das Kind muss sich der Schule anpassen, sondern die Schule dem Kind.
#1715Schule ist mehr als die Aneinanderreihung von 45-Minuten-Einheiten.
#1716In der Schule findet Zukunftslernen statt, sie ist Lern und Lebensraum.
#1717Wir setzen darauf, dass Kinder und Jugendliche län ger gemeinsam lernen und jedes Kind seine Talente entfalten kann.
#1718KINDER UND FAMILIE Wir GRÜNE stellen Kinder in den Mittelpunkt unserer Politik.
#1719Jedes Kind hat das Recht auf die bestmögliche Förderung, auf bestmögliche Bedingungen zur Entwicklung ei ner eigenständigen Persönlichkeit und auf den bestmöglichen Schutz durch Staat und Gesellschaft.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: