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vom 18.03.2026 PDF
#1765
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Durch Anwendung von Sozialindikatoren bei der Kitafinanzierung wollen wir die Bildungsgerechtigkeit stärken.
#1766Ein neues Kitagesetz soll die Trägervielfalt erhalten und fördern.
#1767Dies impliziert kom munale, weltanschaulich neutrale und konfessionelle Träger ebenso wie Elterninitia tiven.
#1768Kitas der Zukunft sind inklusiv und multikulturell.
#1769Wir wollen die Kinderrechte stärken und entsprechend werden wir auch die Beteiligungsrechte der Kinder stärken.
#1770Wir wollen alle Tätigkeiten der Erzieher*innen und die Leitungszeit neben der konkre ten Gruppenarbeit finanziell absichern.
#1771Bürokratie und Verwaltungsaufwand wollen wir minimieren.
#1772Kindertageseinrichtungen sollen ein höheres Fortbildungsbudget erhalten, um in den Bereichen Integration und Inklusion stets auf dem aktuellen Sachstand arbeiten zu können.
#1773Ein Grünes Ziel für die Kindertageseinrichtungen ist ein Personalmix aus Fachkräf- ten mit Hochschulabschluss, Erzieher*innen und ergänzend Kinderpfleger*innen.
#1774Zudem wollen wir den Einsatz von Hauswirtschaftskräften, die das pädagogische Personal er gänzen, absichern.
#1775Wir GRÜNE setzen uns auch weiterhin für Rahmenbedingungen ein, die eine bessere Bezahlung der Erzieher*innen ermöglichen.
#1776Zudem wollen wir für den Ausbildungsberuf Erzieher*in werben und dessen Attraktivität steigern.
#1777Dafür ist es auch wichtig, mehr männliche Fachkräfte bzw.
#1778Erzieher zu gewinnen.
#1779Auch die interkulturelle Öffnung der Kitas ist ein Gewinn für alle.
#1780Durch mehr Fachkräfte mit Migrationshintergrund und die Umsetzung von bi bzw.
#1781multikulturellen Konzepten wollen wir die interkulturelle Öff nung der Kindertageseinrichtungen weiter vorantreiben.
#1782Wir wollen Kinder unabhängig von ihrem Geschlecht dabei unterstützen, ihre unter schiedlichen Potenziale zu entfalten.
#1783Daher fördern wir Ansätze geschlechtersensibler Pädagogik im gesamten Bildungssystem, beginnend in der Kita, um ihnen so die Entfal tung ihrer Persönlichkeit frei von Rollenerwartungen zu ermöglichen.
#1784Den Übergang von der Kita zur Schule wollen wir – etwa durch gemeinsame Fort und Weiterbildungen der Fachkräfte – weiter verbessern.
#1785Im Interesse der Kinder unter stützen wir die Anstrengungen von Kitas und Schulen, den Übergang partnerschaftlich zu gestalten.
#1786Wir haben das letzte Kindergartenjahr landesweit beitragsfrei gemacht.
#1787Unser Ziel ist, dass Bildung grundsätzlich beitragsfrei wird – auch in den Kitas.
#1788Der weitere Ausbau der Kitaplätze, mehr Qualität insbesondere durch eine verbesserte Fachkraft-Kind-Rela tion, flexible Öffnungszeiten, die die Bedarfe der Eltern berücksichtigen, und eine deut liche Entlastung des Personals stehen ganz oben auf unserer Agenda.
#1789Ein wichtiges Anliegen sind uns Kinder mit besonderen Förderbedarfen.
#1790Ihnen gilt unsere gesamte Aufmerksamkeit, wenn es darum geht, „Verschiebebahnhöfe“ zwischen den unterschiedlichen Förder und Hilfesystemen zu vermeiden oder abzubauen.
#1791Wir wollen dafür Sorge tragen, dass besondere Kinder auch in der Kita genau die Förderung und Therapie erhalten, die sie benötigen.
#1792Um Barrieren abbauen und Teilhabe ermög lichen zu können, müssen exklusive Sondereinrichtungen sukzessive abgeschafft und die vorrangig zuständigen Kostenträger zur Abdeckung der Kosten in der Kita herange zogen werden.
#1793Die Schnittstelle zur interdisziplinären Frühförderung ist gesondert zu betrachten und soll über eine Landesrahmenempfehlung möglichst aufgelöst werden.
#1794Kindertagespflege – faire Entlohnung und Mindeststandards in der Kindertagespflege Viele Eltern entscheiden sich für eine Betreuung in der Kindertagespflege, weil sie die Qualität der Betreuung und das familiäre Umfeld dort schätzen.
#1795Deshalb sind Tagesmüt ter und -väter ein wichtiger Eckpfeiler in der U3-Betreuung: Wir wollen sie weiterhin för dern und unterstützen.
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