Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.03.2026 PDF
#1776
Zudem wollen wir für den Ausbildungsberuf Erzieher*in werben und dessen Attraktivität steigern.
#1777
Dafür ist es auch wichtig, mehr männliche Fachkräfte bzw.
#1778
Erzieher zu gewinnen.
#1779
Auch die interkulturelle Öffnung der Kitas ist ein Gewinn für alle.
#1780
Durch mehr Fachkräfte mit Migrationshintergrund und die Umsetzung von bi bzw.
#1781
multikulturellen Konzepten wollen wir die interkulturelle Öff nung der Kindertageseinrichtungen weiter vorantreiben.
#1782
Wir wollen Kinder unabhängig von ihrem Geschlecht dabei unterstützen, ihre unter schiedlichen Potenziale zu entfalten.
#1783
Daher fördern wir Ansätze geschlechtersensibler Pädagogik im gesamten Bildungssystem, beginnend in der Kita, um ihnen so die Entfal tung ihrer Persönlichkeit frei von Rollenerwartungen zu ermöglichen.
#1784
Den Übergang von der Kita zur Schule wollen wir – etwa durch gemeinsame Fort und Weiterbildungen der Fachkräfte – weiter verbessern.
#1785
Im Interesse der Kinder unter stützen wir die Anstrengungen von Kitas und Schulen, den Übergang partnerschaftlich zu gestalten.
#1786
Wir haben das letzte Kindergartenjahr landesweit beitragsfrei gemacht.
#1787
Unser Ziel ist, dass Bildung grundsätzlich beitragsfrei wird – auch in den Kitas.
#1788
Der weitere Ausbau der Kitaplätze, mehr Qualität insbesondere durch eine verbesserte Fachkraft-Kind-Rela tion, flexible Öffnungszeiten, die die Bedarfe der Eltern berücksichtigen, und eine deut liche Entlastung des Personals stehen ganz oben auf unserer Agenda.
#1789
Ein wichtiges Anliegen sind uns Kinder mit besonderen Förderbedarfen.
#1790
Ihnen gilt unsere gesamte Aufmerksamkeit, wenn es darum geht, „Verschiebebahnhöfe“ zwischen den unterschiedlichen Förder und Hilfesystemen zu vermeiden oder abzubauen.
#1791
Wir wollen dafür Sorge tragen, dass besondere Kinder auch in der Kita genau die Förderung und Therapie erhalten, die sie benötigen.
#1792
Um Barrieren abbauen und Teilhabe ermög lichen zu können, müssen exklusive Sondereinrichtungen sukzessive abgeschafft und die vorrangig zuständigen Kostenträger zur Abdeckung der Kosten in der Kita herange zogen werden.
#1793
Die Schnittstelle zur interdisziplinären Frühförderung ist gesondert zu betrachten und soll über eine Landesrahmenempfehlung möglichst aufgelöst werden.
#1794
Kindertagespflege – faire Entlohnung und Mindeststandards in der Kindertagespflege Viele Eltern entscheiden sich für eine Betreuung in der Kindertagespflege, weil sie die Qualität der Betreuung und das familiäre Umfeld dort schätzen.
#1795
Deshalb sind Tagesmüt ter und -väter ein wichtiger Eckpfeiler in der U3-Betreuung: Wir wollen sie weiterhin för dern und unterstützen.
#1796
Hierzu gehören eine verpflichtende, zertifizierte Qualifizierung der Tagespflegepersonen, mindestens auf dem Niveau des 160 Ausbildungsstunden umfassenden Lehrplans des Deutschen Jugendinstituts, sowie verpflichtende Weiterbil dungen.
#1797
In Anbetracht der großen Bedeutung, die bei Kindern unter drei Jahren der Sprachentwicklung beizumessen ist, müssen Kindertagespflegepersonen über fundierte Kenntnisse in der Sprachentwicklung verfügen und auf dem Gebiet der alltagsinteg rierten Sprachbildung für unter Dreijährige geschult sein.
#1798
Diese Schulung wird ergänzt durch eine qualifizierte Zusatzausbildung, die die Tagespflegepersonen nachweisen müssen, um auch Kinder mit Behinderung betreuen zu können.
#1799
Die Kindertagespflege muss stärker in die landesweiten Maßnahmen zur Qualitäts entwicklung in der Elementarbildung eingebunden werden.
#1800
Wir GRÜNE unterstützen die Forderungen nach fairer Entlohnung und mehr gesellschaftlicher Anerkennung der Kindertagespflege und aller Beschäftigten im Elementarbereich.
#1801
Deshalb wollen wir mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Landesverband der Tageseltern einen Stundensatz pro Kind vereinbaren, der sowohl für die Qualität als auch für die Entloh nung angemessen ist.
#1802
Kinderrechte – die UN-Kinderrechtskonvention konsequent umsetzen Wir GRÜNE stehen für Vielfalt: Wir setzen uns ein für gleiche Chancen und Entwick lungsmöglichkeiten für alle Kinder unabhängig von Geschlecht, sozialer und ethnischer Herkunft, religiöser Zugehörigkeit, des Aufenthaltsstatus oder einer Behinderung.
#1803
Dazu gehört auch, die sprachliche Vielfalt für alle Kinder in Kitas zu stärken und bi bzw.
#1804
multi linguale Konzepte ins Zentrum zu rücken.
#1805
Nicht nur als integrationspolitisches Instrument, sondern gerade auch als Mittel zur Förderung der kognitiven Entwicklung von Kindern.
#1806
Wir GRÜNE kämpfen für ein kindgerechtes Land und bauen Barrieren ab: Kinder kön nen und sollen sich beteiligen, der Sozialraum wird kindgerecht geplant und gestaltet und entscheidende Berufsträger sollen sich im Rahmen ihrer Ausbildung mit Kinder rechten befassen.


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