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vom 18.03.2026 PDF
#1807
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NRW soll die drei zentralen Säulen der UN-Kinderrechtskonvention konsequent um setzen.
#1808Wir wollen die Rechte von Kindern und Jugendlichen in NRW stärken, indem wir ein Monitoring der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention etablieren, Beteili gungsrechte in der Gemeindeordnung verankern, Ombudschaften flächendeckend aus bauen und Armut bekämpfen.
#1809Dafür wollen wir unsere Politik an den drei Säulen der UN-Kinderrechtskonvention ausrichten: Förderung, Vorsorge und Schutz.
#1810Kinder haben ein Recht auf Förderung: Um der steigenden Kinderarmut entgegen zuwirken, müssen benachteiligte Kinder gestärkt und ihre Startchancen von Anfang an verbessert werden.
#1811Um die Armutsspirale nachhaltig zu durchbrechen, bleibt die Bil dungsgerechtigkeit ein wichtiges Ziel.
#1812Kinder haben ein Recht auf Beteiligung – von Anfang an.
#1813Wir wollen die Beteiligungs- rechte der Kinder in Kitas und in Jugendhilfeeinrichtungen stärken.
#1814Kinder haben ein Recht auf Schutz.
#1815Kinder und Jugendliche müssen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Identität, sozialen oder ethnischen Herkunft, ihrer religiösen Zugehörigkeit, ihres Aufenthaltsstatus und einer Behinderung vor Diskrimi nierung, körperlicher und psychischer Gewaltanwendung und Verwahrlosung geschützt werden.
#1816Das Kinder und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) und die UN-Kinderrechtskonvention gelten für alle Kinder und Jugendlichen ohne Ausnahme.
#1817Wir wollen Teilhabe von Be ginn an ermöglichen und durch einen emanzipatorischen Ansatz fördern.
#1818Wir stellen sicher, dass die frühkindliche Betreuung von Beginn an erfolgt, die Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit ausgebaut und gestärkt werden und der Kinderschutz diese Ziel gruppe stärker in den Blick nimmt.
#1819Bundesweiter Standardabsenkung in der Jugend hilfe treten wir genauso entschieden entgegen wie der Absenkung von Standards und Ausnahmeregelungen für minderjährige Geflüchtete.
#1820Wir setzen uns für die inklusive Lösung ein, das heißt für die Zuständigkeit der Kinder und Jugendhilfe auch für alle Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen.
#1821Den individuellen Rechtsanspruch auf Hil fen zur Erziehung wollen wir weiterhin sicherstellen.
#1822Wir setzen auch künftig auf Prävention und werden uns für ein umfassendes Kinder präventionsgesetz starkmachen.
#1823Aus dem Modellprojekt „Kein Kind zurücklassen“ haben wir viel Wissen geschöpft.
#1824Wir wollen Präventionsketten ausbauen und Präventionskon zepte umsetzen sowie Ombudsstellen und Netzwerkarbeit ausbauen und stärken.
#1825Da durch nehmen wir gerade besonders verwundbare und verletzliche Kinder in den Blick.
#1826Wir müssen die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention stetig überprüfen.
#1827Dafür wollen wir die Monitoring-Stelle für Kinderrechte mit dem Monitoring beauftragen und sie entsprechend stärken und dauerhaft finanzieren.
#1828Wir wollen Kinderrechte ins Grund gesetz schreiben.
#1829Kinderarmut – Wir wollen Kinderarmut bekämpfen Kinderarmut in NRW zu bekämpfen, ist eine Querschnittsaufgabe.
#1830Wir müssen benachtei ligte Kinder stärken und ihre Startchancen von Anfang an verbessern.
#1831Bildungsgerech tigkeit ist ein wichtiger Baustein im nachhaltigen Kampf gegen die Kinderarmutsspirale.
#1832Gerade die ersten Lebensjahre sind für den Bildungserfolg entscheidend.
#1833Das bedeutet: Frühkindliche Bildung wirkt präventiv gegen Kinderarmut.
#1834Auch deshalb werden wir GRÜNE die Kindertageseinrichtungen qualitativ und quantitativ ausbauen.
#1835Der „Runde Tisch Kinderarmut“ führte zu einer fachübergreifenden Politik mit dem Ziel, die Kinderarmut in NRW zu reduzieren.
#1836Wir wollen die zunehmende Kinderarmut nicht hinnehmen.
#1837Wir möchten Kinderarmut wirksam bekämpfen und uns dafür einset zen, dass der Bund eine Kindergrundsicherung einführt.
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