Dokument lesen
-
vom 17.03.2026 PDF
#1860
Fenster schließen und zurück
Alleinerziehende brauchen einen besseren Zugang zu gut be zahlter Arbeit, einen leichteren Wiedereinstieg in den Beruf und einen besseren Schutz vor Armut.
#1861Sie sind besonders auf eine verlässliche Infrastruktur angewiesen, die es ihnen ermöglicht, Familie und Erwerbsarbeit gut vereinbaren zu können.
#1862Auch deshalb wollen wir die Kinderbetreuung in Randzeiten ausbauen und eine gute Betreuung in den Ferien sicherstellen.
#1863In den Familienberatungsstellen der Kommunen und freien Träger sollen Alleinerziehende bestmöglich informiert und beraten werden.
#1864Wir setzen uns für eine gerechtere Familienförderung ein: weg vom Ehegattensplitting und hin zur Unterstützung für Familien, in denen Kinder leben.
#1865Deshalb setzen wir uns im Bund für eine Kindergrundsicherung ein.
#1866Außerdem wollen wir, dass auch Alleiner ziehende eine Wohnung in ihrem vertrauten Viertel bezahlen können.
#1867Im Projekt „Sonne, Mond und Sterne“ werden Kinder durch Erzieher*innen außerhalb der Kitaöffnungszeiten zuhause betreut.
#1868Dieses Projekt wollen wir ausbauen und in wei teren Kommunen fördern.
#1869Regenbogenfamilien Das Familienmodell „Vater, Mutter, Kind“ ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, glücklich als Familie zusammenzuleben.
#1870Leider sind die meisten Regelungen aber noch immer auf diese Familienform ausgelegt.
#1871Die Fragestellungen, mit denen sich Regenbo genfamilien deshalb auseinandersetzen müssen, sind sehr komplex und bedürfen einer speziellen Fachlichkeit.
#1872Daher benötigen wir eine „Landeskoordinationsstelle Regenbo genfamilien“, die nicht nur die Regenbogenfamilien berät, sondern auch für die Quali fizierung, Fort und Weiterbildung von Behörden und Familienberatungsstellen sorgt.
#1873Darüber hinaus soll diese Stelle für die Beratungsstellen der LSBTTI*-Community zu ständig sein, da diese in aller Regel die erste Anlaufstelle für Regenbogenfamilien sind.
#1874Kinder und Familie – das wollen wir GRÜNE: ■ ein neues Kitagesetz mit dem Ziel: kleinere Gruppen und mehr Qualität für Kinder, Eltern und Personal ■ Öffnungszeiten, die die Bedarfe der Eltern berücksichtigen ■ Umfangreiche und ganzheitliche Beratung durch Familienzentren plus ■ gleiche Rechte für alle Kinder und Familienformen ■ Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Zeitpolitik ■ bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen JUGEND Wir möchten in NRW mehr Freiräume für Jugendliche schaffen.
#1875Kinder und Jugendliche brauchen räumliche und zeitliche Freiräume, um sich selbst erfahren, entwickeln und Parti zipation erleben zu können.
#1876Auch junge Menschen brauchen Zeit, über die sie selbst verfü gen können.
#1877Sie brauchen Erfahrungs und Bewegungsräume, die sie frei gestalten können.
#1878Jugendliche müssen länger als die heute Erwachsenen mit den politischen Entschei dungen, gesellschaftlichen Entwicklungen und ökologischen Umbrüchen, die heute in itiiert werden, leben.
#1879Aus diesem Grund sind sie interessiert, politisch-gesellschaftlich engagiert und der Motor unserer Gesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung.
#1880Wir GRÜNE werden das Recht der jungen Menschen auf Teilhabe und Partizipation – unab hängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Identität, ihrer Herkunft und ihres Aufent haltsstatus – stärken und institutionell verankern.
#1881Für uns GRÜNE ist es wichtig, dass besonders benachteiligte Jugendliche eine Chan ce auf die Entwicklung zu einem eigenständigen, verantwortlichen Leben in unserer Gesellschaft bekommen, denn das bedeutet Chancengerechtigkeit statt Ausgrenzung, Chancenlosigkeit und Hoffnungslosigkeit.
#1882Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Für uns GRÜNE war von Anfang an klar: Jugendpolitik ist ein eigenständiges Politikfeld.
#1883Und so wird das in Nordrhein-Westfalen auch seit 2010 gesehen.
#1884Wir fördern die „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“ und ermöglichen Menschen auf die se Weise, sich an eine unabhängige Beschwerdestelle wenden zu können.
#1885Zudem haben wir die Servicestelle Jugendbeteiligung eingerichtet.
#1886Die Servicestelle hat das Ziel, neue Modelle und Praxisansätze der Beteiligung von Kindern und Jugend lichen in der Jugendarbeit und der Jugendpolitik in NRW zu entwickeln und zu erproben.
#1887Die Servicestelle unterstützt und berät den Jugendrat NRW, Kommunen und Verbände.
#1888Wir haben das Versprechen gehalten und das Fördervolumen des Kinder und Ju gendförderplans 2010 von 80 Millionen € auf 100 Millionen € erhöht und dieses För dervolumen bis 2017 verlässlich fortgeschrieben.
#1889Im Jugendförderplan werden Projekte für Mädchen und Jungen gefördert.
#1890Gender Mainstreaming wird insbesondere durch die Fachstelle Gender NRW und die LAGs Mäd chenarbeit und Jungenarbeit gewährleistet, die wir finanziell fördern.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: