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vom 17.03.2026 PDF
#1882
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Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Für uns GRÜNE war von Anfang an klar: Jugendpolitik ist ein eigenständiges Politikfeld.
#1883Und so wird das in Nordrhein-Westfalen auch seit 2010 gesehen.
#1884Wir fördern die „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“ und ermöglichen Menschen auf die se Weise, sich an eine unabhängige Beschwerdestelle wenden zu können.
#1885Zudem haben wir die Servicestelle Jugendbeteiligung eingerichtet.
#1886Die Servicestelle hat das Ziel, neue Modelle und Praxisansätze der Beteiligung von Kindern und Jugend lichen in der Jugendarbeit und der Jugendpolitik in NRW zu entwickeln und zu erproben.
#1887Die Servicestelle unterstützt und berät den Jugendrat NRW, Kommunen und Verbände.
#1888Wir haben das Versprechen gehalten und das Fördervolumen des Kinder und Ju gendförderplans 2010 von 80 Millionen € auf 100 Millionen € erhöht und dieses För dervolumen bis 2017 verlässlich fortgeschrieben.
#1889Im Jugendförderplan werden Projekte für Mädchen und Jungen gefördert.
#1890Gender Mainstreaming wird insbesondere durch die Fachstelle Gender NRW und die LAGs Mäd chenarbeit und Jungenarbeit gewährleistet, die wir finanziell fördern.
#1891Der Kinder und Jugendförderplan hat insbesondere benachteiligte Kinder und Ju gendliche als Zielgruppe definiert.
#1892Die Vielfalt der Kinder und Jugendlichen in NRW spiegelt sich auch im Jugendförderplan wider.
#1893Durch Angebote werden speziell Jugend liche mit Migrationshintergrund, mit einer Behinderung und mit LSBTTI*-Identität un terstützt.
#1894Einrichtungen und Verbände, die sich der Zielgruppe der Jugendlichen mit LSBTTI*-Identität widmen, haben wir in die Förderung aufgenommen.
#1895Wir fördern die Fachstellen „Together“ und „gerne anders“, die die Vernetzung und den Austausch zwi schen den LSBTTI*-Jugendgruppen organisieren.
#1896Jugendliche, die Freiwilligendienste durchführen, leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.
#1897Freiwilligendienste sind zugleich Bildungs und Orientierungszeiten für junge Menschen.
#1898Für alle Formen des freiwilligen sozialen und freiwilligen ökologi- schen Jahres (FSJ/FÖJ) deckt der Kinder und Jugendförderplan die wichtige Qualifizie rungsarbeit ab.
#1899Partizipation – Jugendliche wirksam beteiligen NRW wird das stärkste Beteiligungs-Bundesland, indem es die Beteiligungsrechte von Jugendlichen noch weiter stärkt und die Umsetzung dieser Rechte sicherstellt.
#1900Jugendli che haben nach der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf Beteiligung.
#1901Viele Jugendliche sind daran interessiert, sich vor Ort zu engagieren, denn vor al lem sie sind von den Rahmenbedingungen und Entwicklungen in ihrem Lebensumfeld betroffen.
#1902Es geht um viele Angelegenheiten und Fragen des Alltags: Wie ist das Ver kehrssystem ausgestaltet.
#1903Gibt es genug Plätze und Räume für sie.
#1904All das hat direkte Wirkungen auf ihr Wohlbefinden.
#1905Wir wollen den Jugendlichen mehr Beteiligung in ih rem Sozialraum ermöglichen, indem wir das Recht auf Beteiligung in der Gemeindeord nung festlegen.
#1906Junge Menschen sind aber auch direkt von der Landespolitik betroffen.
#1907Benötigt wer den gesetzliche Grundlagen von Beteiligung und die nachhaltige Förderung von Betei ligungsstrukturen.
#1908Wir wollen durch einen Jugendcheck alle Gesetzesinitiativen daraufhin prüfen, ob sie die Interessen von Jugendlichen betreffen und ausreichend berücksichtigen.
#1909Um Beteiligung sicherzustellen und ein systematisches, unabhängiges Jugend-Mo nitoring zu ermöglichen, werden wir das dafür erforderliche Personal und auch die entsprechende Infrastruktur fördern.
#1910Damit junge Menschen sich aber auch beteiligen können, benötigen sie Zeit und Freiräume.
#1911Kinder und Jugendliche haben zudem auch ein Recht auf Freizeit und Erholung.
#1912Des halb wollen wir, dass das Land Ferienfreizeiten von nicht kommerziellen Anbietern fi nanziell fördert, um die Kosten niedrig zu halten und möglichst vielen Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu bieten.
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