Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#1928
Hierfür werden wir auch im Jugend bereich ein landesweites Präventionsprogramm umsetzen, welches systemübergreifend und vernetzend wirkt, etwa im Bereich der klassischen Jugendhilfe, Schule, Freizeitein richtungen, der aufsuchenden Jugendhilfe und der Streetworkarbeit.
#1929
Zur effektiven Förderung der für uns GRÜNE wichtigen Projekte wie Inklusion, Pro jekte für Jugendliche mit Migrationshintergrund, die LSBTTI*-Jugendarbeit, geschlech terdifferenzierte Arbeit oder auch die Gewaltprävention sowie für die Verlässlichkeit der Strukturförderung muss der Jugendförderplan um 20 Millionen € aufgestockt werden.
#1930
Für die nächste Legislaturperiode muss es einerseits gelingen, Verlässlichkeit zu zei gen, andererseits aber auch neue Angebote zu entwickeln und damit eigenständige und einmischende Jugendpolitik auch nach 2017 zu gewährleisten.
#1931
Im Kinder und Jugendförderplan werden Projekte für Mädchen und Jungen geför dert.
#1932
Gender Budgeting soll als Analyseinstrument eingeführt werden, damit transpa rent wird, welche Mittel bei Mädchen und welche bei Jungen ankommen.
#1933
An der fachbezogenen Pauschale für Jugendverbände und landesweite Träger möch ten wir festhalten und sie aufstocken.
#1934
Jugend – das wollen wir GRÜNE: ■ das Wahlalter auf 16 Jahre absenken ■ einen Jugendcheck für alle Gesetze ■ den Kinder und Jugendförderplan weiter aufstocken ■ das Recht auf Beteiligung der Jugend in der Gemeindeordnung festlegen SCHULE Wir GRÜNE stehen für einen ganzheitlichen Bildungsbegriff, der Bildung als Wert an sich betrachtet und sie nicht auf verwertbares Wissen verengt.
#1935
Bildung ist mehr als Schule und Schule ist mehr als Deutsch und Mathe, mehr als die Vorbereitung auf einen Beruf oder ein Studium.
#1936
Für uns stehen die Kinder und Jugendlichen im Vordergrund, nicht die Institution.
#1937
Soziales und emotionales Lernen gehören zur Entwicklung der Persönlichkeit ebenso wie kritisches und kreatives Denken und Handeln.
#1938
Zu Bildung gehören das Entdecken und Forschen, das Erleben von Natur und Bewegung, Informationstechnik, Kunst, Musik und Theater, der Respekt vor den Mitmenschen und vor Tieren.
#1939
Kinder sollen nicht nur lesen, schreiben, rechnen lernen, sondern auch singen, musizieren, malen, sich bewegen, handwerkliche, technische und soziale Kompetenzen entwickeln und vieles mehr – in Schulen wie in außerschulischen Bildungseinrichtungen.
#1940
Kinder und Jugendliche sollen lernen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen.
#1941
Eine gute Schule zeichnet sich durch eine Kultur des Respekts untereinander und durch die Anerkennung und Wertschätzung der Verschiedenheit aus.
#1942
Die Herleitung von Demokratie und Menschenrechten aus Auf klärung und Humanismus sowie der emanzipatorische Auftrag der Bildung im Bildungs auftrag der Schule müssen gerade angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen umfassender gelebt werden und für alle gesellschaftlichen Bildungsträger gelten.
#1943
Inter kulturelles Lernen gehört ebenso dazu wie das Lernen und Leben von Demokratie.
#1944
Auch Lebensgestaltungs und Nachhaltigkeitskompetenzen, zum Beispiel Ernährung, Gesund heits-, Verbraucher und Medienbildung, sind Teil eines umfassenden Bildungsauftrags.
#1945
Kinder und Jugendliche sollen lernen können, was Sinn für das Leben macht.
#1946
Unsere Grüne Schulpolitik ist verlässlich, gerecht und zukunftssicher.
#1947
Wir haben die Strukturen der Zukunft geschaffen und werden sie stärken.
#1948
In den nächsten Jahren gilt es, die Zukunft des Lernens zu gestalten.
#1949
Dabei setzen wir nicht nur auf Quantität, sondern vor allem auf Qualität.
#1950
Denn auch Eltern wollen nicht nur einen Ganztagsplatz für ihre Kinder, sie wollen einen guten Ganztagsplatz.
#1951
Bildung braucht Qualität und Innovation.
#1952
Das gilt auch und gerade angesichts der Herausforderungen von Inklusion, Integrati on und Lernen in der digitalen Welt.
#1953
Eltern wollen, dass ihre Kinder an diesen Entwick lungen teilhaben.
#1954
Genau dafür setzen wir uns ein.
#1955
Die derzeitigen globalen und gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen für uns GRÜ NE deutlich: Demokratie ist nichts Selbstverständliches, sondern wir müssen uns immer wieder neu für sie einsetzen.
#1956
Entsprechend müssen auch unsere Kinder Demokratie er lernen und erleben.
#1957
Ein guter Ort ist dafür die Schule.
#1958
Wir wollen dem teils vorhandenen Unverständnis für politische Zusammenhänge und dem schwindenden Vertrauen in die Politik entgegenwirken.


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