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vom 17.03.2026 PDF
#1934
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Jugend – das wollen wir GRÜNE: ■ das Wahlalter auf 16 Jahre absenken ■ einen Jugendcheck für alle Gesetze ■ den Kinder und Jugendförderplan weiter aufstocken ■ das Recht auf Beteiligung der Jugend in der Gemeindeordnung festlegen SCHULE Wir GRÜNE stehen für einen ganzheitlichen Bildungsbegriff, der Bildung als Wert an sich betrachtet und sie nicht auf verwertbares Wissen verengt.
#1935Bildung ist mehr als Schule und Schule ist mehr als Deutsch und Mathe, mehr als die Vorbereitung auf einen Beruf oder ein Studium.
#1936Für uns stehen die Kinder und Jugendlichen im Vordergrund, nicht die Institution.
#1937Soziales und emotionales Lernen gehören zur Entwicklung der Persönlichkeit ebenso wie kritisches und kreatives Denken und Handeln.
#1938Zu Bildung gehören das Entdecken und Forschen, das Erleben von Natur und Bewegung, Informationstechnik, Kunst, Musik und Theater, der Respekt vor den Mitmenschen und vor Tieren.
#1939Kinder sollen nicht nur lesen, schreiben, rechnen lernen, sondern auch singen, musizieren, malen, sich bewegen, handwerkliche, technische und soziale Kompetenzen entwickeln und vieles mehr – in Schulen wie in außerschulischen Bildungseinrichtungen.
#1940Kinder und Jugendliche sollen lernen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen.
#1941Eine gute Schule zeichnet sich durch eine Kultur des Respekts untereinander und durch die Anerkennung und Wertschätzung der Verschiedenheit aus.
#1942Die Herleitung von Demokratie und Menschenrechten aus Auf klärung und Humanismus sowie der emanzipatorische Auftrag der Bildung im Bildungs auftrag der Schule müssen gerade angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen umfassender gelebt werden und für alle gesellschaftlichen Bildungsträger gelten.
#1943Inter kulturelles Lernen gehört ebenso dazu wie das Lernen und Leben von Demokratie.
#1944Auch Lebensgestaltungs und Nachhaltigkeitskompetenzen, zum Beispiel Ernährung, Gesund heits-, Verbraucher und Medienbildung, sind Teil eines umfassenden Bildungsauftrags.
#1945Kinder und Jugendliche sollen lernen können, was Sinn für das Leben macht.
#1946Unsere Grüne Schulpolitik ist verlässlich, gerecht und zukunftssicher.
#1947Wir haben die Strukturen der Zukunft geschaffen und werden sie stärken.
#1948In den nächsten Jahren gilt es, die Zukunft des Lernens zu gestalten.
#1949Dabei setzen wir nicht nur auf Quantität, sondern vor allem auf Qualität.
#1950Denn auch Eltern wollen nicht nur einen Ganztagsplatz für ihre Kinder, sie wollen einen guten Ganztagsplatz.
#1951Bildung braucht Qualität und Innovation.
#1952Das gilt auch und gerade angesichts der Herausforderungen von Inklusion, Integrati on und Lernen in der digitalen Welt.
#1953Eltern wollen, dass ihre Kinder an diesen Entwick lungen teilhaben.
#1954Genau dafür setzen wir uns ein.
#1955Die derzeitigen globalen und gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen für uns GRÜ NE deutlich: Demokratie ist nichts Selbstverständliches, sondern wir müssen uns immer wieder neu für sie einsetzen.
#1956Entsprechend müssen auch unsere Kinder Demokratie er lernen und erleben.
#1957Ein guter Ort ist dafür die Schule.
#1958Wir wollen dem teils vorhandenen Unverständnis für politische Zusammenhänge und dem schwindenden Vertrauen in die Politik entgegenwirken.
#1959Deshalb wollen wir das Thema Demokratie in der Schulent- wicklung und im Lernen weiter stärken und ausbauen.
#1960Die schwarz-gelbe Landesregierung hat von 2005 bis 2010 ein anderes, vor allem am ökonomischen Nutzen orientiertes Bild von Bildung umgesetzt.
#1961Die Situation un serer Schulen war, als wir GRÜNE 2010 das Ministerium für Schule und Weiterbildung übernahmen, ausgesprochen schwierig.
#1962Der Stellenplan war nicht ausfinanziert und sah mittelfristig die Streichung von Lehrer*innenstellen vor.
#1963Es herrschte großer Unmut über die unvorbereitete Einführung der verkürzten Schulzeit.
#1964In der Schulentwicklung gab es einen großen Reformstau: Viele Eltern fanden keinen Platz für ihre Kinder an Gesamtschulen, viele Kommunen bangten im dreigliedrigen Schulsystem bei sinkenden Schüler*innenzahlen um ihr weiterführendes Schulangebot, das längere gemeinsame Lernen wurde blockiert und unterbunden.
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