Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#183
Landwirtschaft für den Artenschutz gewinnen Eine immer stärker industrialisierte Landwirtschaft, die die eigenen Produktionsgrund lagen – Wasser, Boden und Luft – nicht schont, ist mitverantwortlich für einen hohen Artenschwund in der Kulturlandschaft.
#184
Neben gesetzlichen Regelungen wollen wir die 14 15 Bäuerinnen und Bauern dafür gewinnen, wieder stärker im Einklang mit der Natur zu wirtschaften und mehr für die Artenvielfalt zu tun.
#185
Die entsprechenden Zusammenhän ge sollen zukünftig bei der landwirtschaftlichen Aus und Weiterbildung stärker berück sichtigt werden.
#186
Im Rahmen einer Strategie „Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung“ soll das kooperative Programm „Gute naturschutzfachliche Praxis“ aufgelegt werden.
#187
Insekten freundliche Saatmischungen, sinnvolle Fruchtfolgen, die Pflege von Streuobstbestän den und die Anlage von Blühstreifen sind nur vier Beispiele, die zeigen, wo die Praxis des aktiven Naturschutzes Teil der landwirtschaftlichen Arbeit wird.
#188
Managementpläne für Wolf und Biber Derzeit kehren Biber, Wolf und Luchs auf natürliche Weise nach Nordrhein-Westfalen zurück.
#189
Mit praktikablen Managementplänen sowie einem landesweiten Berater*in nen-Netzwerk sorgen wir für Aufklärung und Beratung der Bevölkerung.
#190
Mit ausreichen den finanziellen Hilfen für die Weidetierhaltung fördern wir die Akzeptanz und stehen an der Seite der Nutztierhalter*innen und Grundbesitzer*innen.
#191
Naturschutz – Das wollen wir GRÜNE: ■ eine Stiftung Naturerbe einrichten ■ einen zweiten Nationalpark schaffen ■ eine Waldstrategie 2050 auflegen ■ ein ökologisches Landeswaldgesetz für NRW ÖKOLOGISCHE JAGD Der Zweck der Jagd hat sich im gesellschaftlichen Bewusstsein der vergangenen Jahr zehnte verändert.
#192
Es geht zunehmend um den Schutz von Wald und Wildtieren und weniger um den einzelnen Abschuss und das Erlangen von Trophäen.
#193
Viele Jäger*innen leisten einen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit.
#194
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Wir haben das Jagdgesetz an rechtliche, ökologische und gesellschaftliche Erforder nisse und Entwicklungen angepasst.
#195
Statt Trophäenjagden und Abschussplänen sind insbesondere die tierschutzfachlichen und ökologischen Aspekte in den Vordergrund gerückt worden.
#196
So wurde der Katalog der Tiere, die gejagt werden dürfen, verkleinert, der Katzenabschuss wurde verboten und die Fang und Baujagd deutlich eingeschränkt.
#197
Bei der Ausbildung der Jagdhunde muss ebenfalls stärker auf den Tierschutz geach- tet werden, so ist unter anderem der Einsatz flugunfähig gemachter Enten untersagt.
#198
Außerdem wurden die Jagdzeiten angepasst und ein Monitoring in Form eines Vege- tationsgutachtens eingeführt.
#199
Dies soll helfen, Schäden in unseren Wäldern aufgrund überhöhter Wildbestände zu erkennen und für ein ausgewogenes Wald-Wild-Verhältnis zu sorgen.
#200
Wir werden uns auch zukünftig dafür einsetzen, dass die Jagd bei neuen Er kenntnissen des Tierschutzes und der Ökologie weiter verbessert wird.
#201
Es gilt nun, die neuen gesetzlichen Regelungen in Bezug auf ihre Wirkung zu evalu ieren und die gestellten Monitoring-Anforderungen konkret auszufüllen.
#202
Gerade im Hin blick auf den nach wie vor latenten Konflikt zwischen Wald und Wild sollen besondere Schwerpunkte gesetzt werden.
#203
WASSER Die Ressource Wasser ist unser Lebensmittel Nr.
#204
und der Zugang zu sauberem Wasser in ausreichender Menge ist ein grundlegendes Menschenrecht für heutige und kom mende Generationen, das politisch immer wieder neu erstritten und gesichert werden muss.
#205
Nordrhein-Westfalens Landesfläche ist zu etwa zwei Prozent von Wasser bedeckt.
#206
Die Fließgewässer addieren sich auf eine Länge von insgesamt 50.
#207
Kilometern.
#208
Da bei befinden sich nur 6 Prozent der Fließgewässer und 56 Prozent des Grundwassers in einem guten Zustand.
#209
In den landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten ist die Nitratkonzentration seit Anfang der 90er Jahre gleichbleibend hoch oder steigt sogar an.
#210
Die sehr hohe Bevölkerungsdichte, die bundesweit einmalig hohe Zahl an indus triellen und gewerblichen Einleitungen und die intensive Landwirtschaft, durch die erhebliche Mengen an Dünge und Pflanzenschutzmitteln ins Grundwasser sowie in Bäche und Flüsse gelangen, hinterlassen ihre Spuren.
#211
Industrieanlagen lei ten Abwässer direkt ein.
#212
wurden 2,5 Milliarden Kubikmeter Wasser als Kühlwasser genutzt.
#213
Die Folgen des Stein und Braunkohlebergbaus auch für unsere Gewässer sind unübersehbar.


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