Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#1965
Bei den wenigen neu gegründeten Gesamt schulen wurde diesen der Ganztag verwehrt.
#1966
Pädagogisch rückschrittliche Reformen der schwarz-gelben Landesregierung sorgten vielerorts für Kopfschütteln.
#1967
Ob Wiedereinführung von Kopfnoten, das Ende der Drit telparität in den Schulkonferenzen, die radikale Senkung des Einschulungsalters oder die verbindliche Grundschulempfehlung für die weiterführenden Schulen: Eltern und Kinder wurden entmündigt, der anscheinend unvermeidliche Turbo des Lebens sollte noch früher gezündet werden.
#1968
Die Schule sollte sich anpassen an einen vermeintlichen neoliberalen Mainstream.
#1969
Zugleich schlossen CDU und FDP aus ideologischen Gründen das Landesinstitut als landesweites Unterstützungssystem für die Schulen.
#1970
Auch sorg ten sie mit ihrer „Qualitätsanalyse“ durch komplizierte und ineffiziente Verfahren ohne nachhaltigen Unterstützungseffekt für Unmut an den Schulen.
#1971
Die GRÜNEN haben hierauf sofort reagiert und zentrale Weichenstellungen vorge nommen, die in den nächsten Jahren weitergeführt, weiterentwickelt und weitergedacht werden müssen.
#1972
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Direkt nach der Wahl 2010 haben wir wichtige erste Kurskorrekturen vorgenommen: Wir haben das Vorziehen des Einschulungsalters gestoppt, die Kopfnoten abgeschafft, das Elternwahlrecht für die weiterführende Schule gesichert und die Drittelparität in der Schulkonferenz wiederhergestellt.
#1973
Als wir 2010 die Regierung antraten, gab es 1.
#1974
Lehrer*innenstellen, die nur auf dem Papier existierten.
#1975
Damit sie auch real besetzt werden können, haben wir diese Stellen ausfinanziert.
#1976
Zudem haben wir die 10.
#1977
Stellen erhalten, die Schwarz-Gelb wegen des prognostizierten Schüler*innenrückgangs schon im Finanzplan gestrichen hatte.
#1978
Wir haben sie vor allem dafür genutzt, Klassengrößen schrittweise zu reduzieren, den Ganztag spürbar auszubauen und die Inklusion zu gestalten.
#1979
Seit 2012 haben wir darüber hinaus über 8.
#1980
neue Stellen, unter anderem für Inklusion und Integration, geschaffen.
#1981
Wir haben Schulpolitik nicht „von oben“ verordnet, sondern im Dialog gestaltet: sei es in der Bildungskonferenz, beim runden Tisch G8/G9, mit der Weiterbildungskonferenz oder im Gesprächskreis Inklusion.
#1982
Dem „Referenzrahmen Schulqualität“ ging ein breiter Online-Beteiligungsprozess voraus.
#1983
Wir haben den historischen Schulkonsens geschlossen und dadurch eine dynamische Schulentwicklung ermöglicht und ausgelöst: Seit 2010 gibt es über 230 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens.
#1984
Wir haben den Ganztag weiterentwickelt, mehr Ganztagsplätze geschaffen und im offenen Ganztag jeden einzelnen Platz mit mehr Geld unterstützt, indem die Fördersät ze des Landes für die OGS nun jährlich um drei Prozent angehoben werden.
#1985
Auch die Kommunen haben wir dafür gewinnen können, ihren Anteil jährlich um drei Prozent zu erhöhen.
#1986
Die Zahl der Plätze in der offenen Ganztagsschule im Primarbereich ist im Schuljahr 2016/2017 auf insgesamt 305.
#1987
gestiegen – das sind rund 80.
#1988
mehr als Wir haben den immer wieder aufkommenden G8/G9-Unmut aufgegriffen und sind ihm dialogorientiert begegnet: zunächst mit der Möglichkeit zur Wahl zwischen G8 und G9 und anschließend mit einem Bündel von Maßnahmen zur Entlastung der Schüler*in nen im Gymnasium, etwa bei den Hausaufgaben oder durch die Reduzierung des Nach mittagsunterrichts.
#1989
Wir haben als Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung den Islamischen Religionsun terricht eingeführt, in dem Schüler*innen von in Deutschland ausgebildeten Lehrkräften in deutscher Sprache und mit vom Schulministerium erstellten Curricula unterrichtet werden.
#1990
NRW ist damit bundesweiter Vorreiter.
#1991
Für die Lehrer*innenausbildung in die sem Fach haben wir einen eigenen Lehrstuhl in Münster geschaffen.
#1992
Wenn die Mehrheit der Eltern es wünscht, können konfessionelle Grundschulen leichter in Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden.
#1993
Da es Eltern wichtig ist, dass ihre Kinder wohnortnah zur Schule gehen können, haben wir ein Grundschulkonzept zum Erhalt kleiner Grundschulstandorte entwickelt und in die Tat umgesetzt.
#1994
Mit der neuen Sekundarschule kann die weiterführende Beschulung vor Ort gesichert werden.
#1995
Wir haben die Rahmenbedingungen zugunsten kleiner Klassen verbessert, und die Schulleitungen haben mehr Leitungszeit bekommen.


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