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vom 17.03.2026 PDF
#1968
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Die Schule sollte sich anpassen an einen vermeintlichen neoliberalen Mainstream.
#1969Zugleich schlossen CDU und FDP aus ideologischen Gründen das Landesinstitut als landesweites Unterstützungssystem für die Schulen.
#1970Auch sorg ten sie mit ihrer „Qualitätsanalyse“ durch komplizierte und ineffiziente Verfahren ohne nachhaltigen Unterstützungseffekt für Unmut an den Schulen.
#1971Die GRÜNEN haben hierauf sofort reagiert und zentrale Weichenstellungen vorge nommen, die in den nächsten Jahren weitergeführt, weiterentwickelt und weitergedacht werden müssen.
#1972Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Direkt nach der Wahl 2010 haben wir wichtige erste Kurskorrekturen vorgenommen: Wir haben das Vorziehen des Einschulungsalters gestoppt, die Kopfnoten abgeschafft, das Elternwahlrecht für die weiterführende Schule gesichert und die Drittelparität in der Schulkonferenz wiederhergestellt.
#1973Als wir 2010 die Regierung antraten, gab es 1.
#1974Lehrer*innenstellen, die nur auf dem Papier existierten.
#1975Damit sie auch real besetzt werden können, haben wir diese Stellen ausfinanziert.
#1976Zudem haben wir die 10.
#1977Stellen erhalten, die Schwarz-Gelb wegen des prognostizierten Schüler*innenrückgangs schon im Finanzplan gestrichen hatte.
#1978Wir haben sie vor allem dafür genutzt, Klassengrößen schrittweise zu reduzieren, den Ganztag spürbar auszubauen und die Inklusion zu gestalten.
#1979Seit 2012 haben wir darüber hinaus über 8.
#1980neue Stellen, unter anderem für Inklusion und Integration, geschaffen.
#1981Wir haben Schulpolitik nicht „von oben“ verordnet, sondern im Dialog gestaltet: sei es in der Bildungskonferenz, beim runden Tisch G8/G9, mit der Weiterbildungskonferenz oder im Gesprächskreis Inklusion.
#1982Dem „Referenzrahmen Schulqualität“ ging ein breiter Online-Beteiligungsprozess voraus.
#1983Wir haben den historischen Schulkonsens geschlossen und dadurch eine dynamische Schulentwicklung ermöglicht und ausgelöst: Seit 2010 gibt es über 230 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens.
#1984Wir haben den Ganztag weiterentwickelt, mehr Ganztagsplätze geschaffen und im offenen Ganztag jeden einzelnen Platz mit mehr Geld unterstützt, indem die Fördersät ze des Landes für die OGS nun jährlich um drei Prozent angehoben werden.
#1985Auch die Kommunen haben wir dafür gewinnen können, ihren Anteil jährlich um drei Prozent zu erhöhen.
#1986Die Zahl der Plätze in der offenen Ganztagsschule im Primarbereich ist im Schuljahr 2016/2017 auf insgesamt 305.
#1987gestiegen – das sind rund 80.
#1988mehr als Wir haben den immer wieder aufkommenden G8/G9-Unmut aufgegriffen und sind ihm dialogorientiert begegnet: zunächst mit der Möglichkeit zur Wahl zwischen G8 und G9 und anschließend mit einem Bündel von Maßnahmen zur Entlastung der Schüler*in nen im Gymnasium, etwa bei den Hausaufgaben oder durch die Reduzierung des Nach mittagsunterrichts.
#1989Wir haben als Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung den Islamischen Religionsun terricht eingeführt, in dem Schüler*innen von in Deutschland ausgebildeten Lehrkräften in deutscher Sprache und mit vom Schulministerium erstellten Curricula unterrichtet werden.
#1990NRW ist damit bundesweiter Vorreiter.
#1991Für die Lehrer*innenausbildung in die sem Fach haben wir einen eigenen Lehrstuhl in Münster geschaffen.
#1992Wenn die Mehrheit der Eltern es wünscht, können konfessionelle Grundschulen leichter in Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden.
#1993Da es Eltern wichtig ist, dass ihre Kinder wohnortnah zur Schule gehen können, haben wir ein Grundschulkonzept zum Erhalt kleiner Grundschulstandorte entwickelt und in die Tat umgesetzt.
#1994Mit der neuen Sekundarschule kann die weiterführende Beschulung vor Ort gesichert werden.
#1995Wir haben die Rahmenbedingungen zugunsten kleiner Klassen verbessert, und die Schulleitungen haben mehr Leitungszeit bekommen.
#1996Für die Eltern von Kindern mit Behinderung haben wir auf dem Weg zur Inklusion endlich das Recht auf einen Platz in einer Regelschule geschaffen.
#1997Diesen Prozess haben wir mit über 4.
#1998zusätzlichen Stellen und mehr Geld für die Kommunen begleitet.
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