Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#2015
Dadurch müssen bei Diskussionen mit der Bundeswehr auch Vertreter*innen der Friedensorga nisationen gleichberechtigt in die Schulen eingeladen werden.
#2016
Das Land unterstützt diese dabei finanziell.
#2017
Werbung für die Bundeswehr bleibt in Schulen weiter unzulässig.
#2018
Wir GRÜNE wollen diese Entwicklungen auch nach 2017 konsequent, verlässlich und im Dialog mit allen Beteiligten fortsetzen und begleiten.
#2019
Innere Schulentwicklung – beste Qualität für unsere Schulen Jedes Kind ist anders und die Lernwege und Zugänge sind vielfältig.
#2020
Dieser Vielfalt muss die Schule und müssen Lehrkräfte gerecht werden, auch durch eine Unterrichtsgestal tung, die individuelles Lernen ermöglicht.
#2021
Wir wollen auf den guten Erfahrungen des Netzwerks „Zukunftsschulen NRW“ mit jetzt schon knapp 300 Schulen zur individuellen Förderung und Leistungsbegleitung aufbauen.
#2022
Hiervon sollen alle Schulen profitieren können.
#2023
Das sind auch wirksame Instrumente, um Sitzenbleiben und Abschulen zu ver meiden.
#2024
Die Zusammenarbeit der Lehrkräfte untereinander und mit Fachkräften anderer Professionen erfordert jedoch auch Zeit.
#2025
Wir wollen die Fortbildungsoffensive erweitern, systematisch die Teambildung an Schulen – auch mit Teamzeit – unterstützen sowie das Coaching für die Schulleitung ausbauen.
#2026
Wir wollen, dass weiterführende Schulen für ihre interne Evaluation und Qua litätsentwicklung verstärkt Steuergruppen bilden, die die Schulleitung, schulische Gre mien und Lehrkräfte kontinuierlich beraten.
#2027
Die Bewertung der unterrichtspraktischen Prüfungen soll um verbindliche Feedback-Elemente erweitert werden.
#2028
Der Unterricht an den Schulen in NRW beginnt zwischen 7.
#2029
Uhr und 8.
#2030
Wir GRÜNE wollen hier eine neue Flexibilität ermöglichen, um den Unterrichtsbeginn stärker an den Rhythmus der Schüler*innen und die veränderten Lebens und Arbeitsbedingun gen in den Familien anzupassen.
#2031
Schulen und Kommunen sollen den Unterrichtsbeginn auch auf später als 8.
#2032
Uhr festlegen dürfen.
#2033
Insbesondere bei der Weiterentwicklung des Ganztags sollen perspektivisch solche Fragen der Flexibilisierung und Gesamtöff nung mit berücksichtigt werden.
#2034
Dabei gilt es allerdings auch, die Verbindlichkeit des Bildungsangebots zu gewährleisten.
#2035
Die klassischen Schulnoten geben zu wenig differenzierte Rückmeldung über die individuelle Leistungsentwicklung.
#2036
Deshalb wollen wir weiterhin an neuen Formen der Leistungsbewertung und einer qualifizierten Feedback-Kultur arbeiten, die Schüler*in nen und die Eltern einbezieht und auch alternative Formen wie individuelle Lernverein barungen und Lerntagebücher umfasst.
#2037
Verbraucherbildung – gut leben in der Schule Die Verbraucher-, Ernährungs und Gesundheitsbildung wird immer wichtiger.
#2038
Hier gilt es, Alltags bzw.
#2039
Lebensgestaltungskompetenzen zu entwickeln.
#2040
Dieser Bereich muss sinnvoll und altersgerecht in den Schulen verankert werden.
#2041
Deshalb entwickeln wir mit Modellschulen Bildungspläne und vermitteln Alltagskompetenzen an Grund und wei terführenden Schulen aller Schulformen im Unterricht.
#2042
Zur Verbraucherbildung gehö ren selbstverständlich auch ökonomische, ökologische und rechtskundliche Kenntnisse, so wie zur Gesundheitsbildung auch Bewegung gehört.
#2043
Die Veränderungen an unseren Schulen und in den Familien führen unter anderem dazu, dass sich das Ernährungs verhalten vieler Schüler*innen verändert hat.
#2044
Um sich gesund zu ernähren, sollen die Schüler*innen wieder mehr über Lebensmittel und die Ernährung insgesamt erfahren.
#2045
Wir wollen, dass in den Ganztagsschulen alle Kinder leckeres und gesundes Essen kennen und schätzen lernen.


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