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vom 16.03.2026 PDF
#2031
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Schulen und Kommunen sollen den Unterrichtsbeginn auch auf später als 8.
#2032Uhr festlegen dürfen.
#2033Insbesondere bei der Weiterentwicklung des Ganztags sollen perspektivisch solche Fragen der Flexibilisierung und Gesamtöff nung mit berücksichtigt werden.
#2034Dabei gilt es allerdings auch, die Verbindlichkeit des Bildungsangebots zu gewährleisten.
#2035Die klassischen Schulnoten geben zu wenig differenzierte Rückmeldung über die individuelle Leistungsentwicklung.
#2036Deshalb wollen wir weiterhin an neuen Formen der Leistungsbewertung und einer qualifizierten Feedback-Kultur arbeiten, die Schüler*in nen und die Eltern einbezieht und auch alternative Formen wie individuelle Lernverein barungen und Lerntagebücher umfasst.
#2037Verbraucherbildung – gut leben in der Schule Die Verbraucher-, Ernährungs und Gesundheitsbildung wird immer wichtiger.
#2038Hier gilt es, Alltags bzw.
#2039Lebensgestaltungskompetenzen zu entwickeln.
#2040Dieser Bereich muss sinnvoll und altersgerecht in den Schulen verankert werden.
#2041Deshalb entwickeln wir mit Modellschulen Bildungspläne und vermitteln Alltagskompetenzen an Grund und wei terführenden Schulen aller Schulformen im Unterricht.
#2042Zur Verbraucherbildung gehö ren selbstverständlich auch ökonomische, ökologische und rechtskundliche Kenntnisse, so wie zur Gesundheitsbildung auch Bewegung gehört.
#2043Die Veränderungen an unseren Schulen und in den Familien führen unter anderem dazu, dass sich das Ernährungs verhalten vieler Schüler*innen verändert hat.
#2044Um sich gesund zu ernähren, sollen die Schüler*innen wieder mehr über Lebensmittel und die Ernährung insgesamt erfahren.
#2045Wir wollen, dass in den Ganztagsschulen alle Kinder leckeres und gesundes Essen kennen und schätzen lernen.
#2046Die Beteiligung der Schüler*innen und Eltern trägt dazu bei.
#2047Bewegung, Spiel und Sport fördern nicht nur die motorischen, sondern gleicherma ßen die kognitiven und sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen.
#2048Eine gute und gesunde Schule ist für uns eine bewegte Schule.
#2049Deshalb wollen wir die drei regu lären Sportstunden in der Woche erhalten und auch ihre tatsächliche Erteilung unter- stützen.
#2050Wenn Schulen, insbesondere mit einem Ganztagsangebot, und Sportvereine gut und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, können beide Seiten davon profitieren.
#2051Deshalb wollen wir mit allen Beteiligten auf eine stärkere Zusammenarbeit der Schulen und der Vereine hinarbeiten.
#2052Drei Stunden Sportunterricht, zwei Stunden Bewegungsangebote im Ganztag, Mit wirkung in einem Sportverein – dies lässt sich in der von der Landesregierung und dem Landessportbund erarbeiteten Formel 3 + 2 + x zusammenfassen.
#2053Eine bewegte Schule integriert Bewegung, Spiel und Sport aber auch in den Schul alltag.
#2054Wir setzen uns für eine Schularchitektur ein, die Kinder und Jugendliche zum Bewegen einlädt.
#2055Dazu zählen auch bewegungsfördernde Schulhöfe, aktivierende Un terrichtsinhalte in allen Fächern und die Möglichkeit, Sporthallen auch außerhalb des regulären Sportunterrichts zu nutzen.
#2056Wir werden die kulturelle Bildung für Schulen, Träger und Kommunen weiterhin stär ken.
#2057Programme wie „Kreativpotenziale und Lebenskunst“, „Kulturagenten für kreative Schulen“ aus dem Schulbereich, Programme aus dem Kultur und Jugendbereich sowie die verschiedenen Unterstützungsleistungen des Landes sollen systematisch zusam mengeführt werden, um Schulen aktiv und nachhaltig bei der Entwicklung kultureller Schulprofile zu unterstützen.
#2058Die ästhetische Erziehung wollen wir besonders fördern.
#2059Integration – Integration durch Bildung ermöglichen Mit guter Bildung gelingt Integration.
#2060Wir GRÜNE werden auch weiterhin die für Inte gration durch Bildung notwendigen Stellen und Ressourcen kurzfristig zur Verfügung stellen und sinnvoll einsetzen.
#2061Auch Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien, die zu uns nach Deutschland zu gewandert sind, haben ein Recht auf gute Bildung.
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