Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#2039
Lebensgestaltungskompetenzen zu entwickeln.
#2040
Dieser Bereich muss sinnvoll und altersgerecht in den Schulen verankert werden.
#2041
Deshalb entwickeln wir mit Modellschulen Bildungspläne und vermitteln Alltagskompetenzen an Grund und wei terführenden Schulen aller Schulformen im Unterricht.
#2042
Zur Verbraucherbildung gehö ren selbstverständlich auch ökonomische, ökologische und rechtskundliche Kenntnisse, so wie zur Gesundheitsbildung auch Bewegung gehört.
#2043
Die Veränderungen an unseren Schulen und in den Familien führen unter anderem dazu, dass sich das Ernährungs verhalten vieler Schüler*innen verändert hat.
#2044
Um sich gesund zu ernähren, sollen die Schüler*innen wieder mehr über Lebensmittel und die Ernährung insgesamt erfahren.
#2045
Wir wollen, dass in den Ganztagsschulen alle Kinder leckeres und gesundes Essen kennen und schätzen lernen.
#2046
Die Beteiligung der Schüler*innen und Eltern trägt dazu bei.
#2047
Bewegung, Spiel und Sport fördern nicht nur die motorischen, sondern gleicherma ßen die kognitiven und sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen.
#2048
Eine gute und gesunde Schule ist für uns eine bewegte Schule.
#2049
Deshalb wollen wir die drei regu lären Sportstunden in der Woche erhalten und auch ihre tatsächliche Erteilung unter- stützen.
#2050
Wenn Schulen, insbesondere mit einem Ganztagsangebot, und Sportvereine gut und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, können beide Seiten davon profitieren.
#2051
Deshalb wollen wir mit allen Beteiligten auf eine stärkere Zusammenarbeit der Schulen und der Vereine hinarbeiten.
#2052
Drei Stunden Sportunterricht, zwei Stunden Bewegungsangebote im Ganztag, Mit wirkung in einem Sportverein – dies lässt sich in der von der Landesregierung und dem Landessportbund erarbeiteten Formel 3 + 2 + x zusammenfassen.
#2053
Eine bewegte Schule integriert Bewegung, Spiel und Sport aber auch in den Schul alltag.
#2054
Wir setzen uns für eine Schularchitektur ein, die Kinder und Jugendliche zum Bewegen einlädt.
#2055
Dazu zählen auch bewegungsfördernde Schulhöfe, aktivierende Un terrichtsinhalte in allen Fächern und die Möglichkeit, Sporthallen auch außerhalb des regulären Sportunterrichts zu nutzen.
#2056
Wir werden die kulturelle Bildung für Schulen, Träger und Kommunen weiterhin stär ken.
#2057
Programme wie „Kreativpotenziale und Lebenskunst“, „Kulturagenten für kreative Schulen“ aus dem Schulbereich, Programme aus dem Kultur und Jugendbereich sowie die verschiedenen Unterstützungsleistungen des Landes sollen systematisch zusam mengeführt werden, um Schulen aktiv und nachhaltig bei der Entwicklung kultureller Schulprofile zu unterstützen.
#2058
Die ästhetische Erziehung wollen wir besonders fördern.
#2059
Integration – Integration durch Bildung ermöglichen Mit guter Bildung gelingt Integration.
#2060
Wir GRÜNE werden auch weiterhin die für Inte gration durch Bildung notwendigen Stellen und Ressourcen kurzfristig zur Verfügung stellen und sinnvoll einsetzen.
#2061
Auch Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien, die zu uns nach Deutschland zu gewandert sind, haben ein Recht auf gute Bildung.
#2062
Wir GRÜNE wollen alles dafür tun, damit sie sich willkommen fühlen, unsere Sprache lernen und sich integrieren können.
#2063
Den Bildungsinstitutionen kommt dabei eine große Verantwortung zu.
#2064
Das gilt für den Spracherwerb von Kindern und Jugendlichen in Kitas und Schulen, aber auch für die gesellschaftliche Integration im Allgemeinen.
#2065
Bildungspolitik ist ein zentraler Beitrag zu einer offenen Gesellschaftspolitik.
#2066
Damit die Integration im und über das Schulsystem gelingt, müssen wir die inter kulturelle Bildung und Erziehung stärken.
#2067
Deshalb bleiben die Angebote des herkunfts sprachlichen Unterrichts weiter unverzichtbar, müssen aber mehr als bisher in ein Gesamtkonzept der Mehrsprachigkeit integriert werden.
#2068
Wir brauchen eine Stärkung der Aus und Fortbildung für interkulturelle Bildung und Erziehung sowie eine durch gängige Sprachbildung in allen Fächern im Zeichen der Mehrsprachigkeit.
#2069
Unser Ziel ist eine sprachsensible Unterrichts und Schulentwicklung, die die Schüler*innen mit ihren jeweiligen sprachlichen Ressourcen und ihrem täglichen Erleben in den Vordergrund stellt und alle Sprachen der Kinder und Jugendlichen gleichermaßen wertschätzt.


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