Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#2075
Wir werden das Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte stärker unterstützen.
#2076
Außerdem wollen wir die Kompetenzteams für Lehrer*innenfortbildung, die 53 Kom munalen Integrationszentren vor Ort und die „Landesweite Koordinierungsstelle Kom munaler Integrationszentren“ (LaKI) stärken und weiterentwickeln.
#2077
Die Eltern einzubeziehen ist für eine gelingende Integration enorm wichtig.
#2078
Wir wollen sie für Elternmitwirkung gewinnen und gemeinsam mit Migrantenselbstorga nisationen für passgenaue Qualifizierungsangebote sorgen.
#2079
Das auf unsere Initiative mit „FESCH“, ein Netzwerk von Eltern und Lehrkräften mit Zuwanderungsgeschichte soll ausgebaut und in die Fläche übertragen werden.
#2080
Inklusion – Schrittweise zum inklusiven Schulsystem Wir GRÜNE teilen aus Überzeugung das Ziel der Vereinten Nationen, ein inklusives Schulsystem aufzubauen.
#2081
Wir wollen eine Schule, in der alle Kinder willkommen sind und in der auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf qualifiziert unterstützt werden.
#2082
Deshalb wollen wir auch nach 2017 die Inklusion auf der Grundlage der UN-Be hindertenrechtskonvention schrittweise, aber konsequent weiterführen und die Schulen und Schulträger dabei wirksam unterstützen.
#2083
Der Prozess der Inklusion ist eine Generationenaufgabe und stellt hohe Anforderun gen an Lehr und Fachkräfte und die Schulen.
#2084
Wir erleben aber auch, dass die meisten Schulen, die sich auf diesen Weg begeben, nicht mehr zurückwollen.
#2085
Das bestärkt uns GRÜNE in unserer Vision einer Schule, in der alle Kinder willkommen sind.
#2086
Wir GRÜNE wollen für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems mehr multipro fessionelles Personal und dessen Einbettung in das Team der Schule ermöglichen.
#2087
Davon profitieren alle Schüler*innen, denn durch eine gelingende Inklusion werden starke Impulse für eine positive schulische und gesellschaftliche Entwicklung gegeben.
#2088
Wenn der dazu notwendige Kultusministerkonferenzprozess (KMK-Prozess), den NRW nachdrücklich eingefordert hat, abgeschlossen ist, werden wir die Lehrkräfte mit neuen Kernlehrplänen dabei unterstützen, die Schüler*innen mit sonderpädagogischem Un terstützungsbedarf nach aktuellen didaktischen Erkenntnissen und Anforderungen zu unterrichten.
#2089
Wir werden den Prozess der Inklusion weiter fortlaufend evaluieren und bei Bedarf nachsteuern.
#2090
Dinge, die sich gut entwickelt haben – etwa Beratungs und Unterstüt zungsansätze wie bei den Beratungshäusern oder dem Coaching-Modell von „mitten drin e.
#2091
wollen wir in die Fläche bringen, damit das ganze Land davon profitieren kann.
#2092
Wir werden uns auf Bundesebene dafür einsetzen, dass therapeutische Maßnah men auch in der Schule stattfinden dürfen, damit Eltern und Kindern unnötige Fahrten und ein zeitlicher Mehraufwand erspart bleiben.
#2093
Chronisch (somatisch und psychisch) erkrankte Schüler*innen müssen wir stärker individuell und systemisch unterstützen, damit ihre Teilhabe am Unterricht der allge meinen Schulen dauerhaft gelingen kann.
#2094
Wir wollen die Schulen für Kranke mit ihren inklusiven Kompetenzen weiterentwickeln und die Vernetzung mit den Stammschulen stärken.
#2095
Sie sollen auch stärker beim Wiedereingliederungsprozess in die allgemeine Schule eingebunden werden.
#2096
Grundschule – Philosophie in der Grundschule einführen Die Religions und Konfessionszugehörigkeiten auch der Grundschüler*innen in NRW sind im Wandel.
#2097
Sie werden immer heterogener und die Anzahl der konfessionell ge bundenen Schüler*innen nimmt kontinuierlich ab.
#2098
Deswegen wollen wir ergänzend zum bekenntnisorientierten Religionsunterricht das Fach Philosophieren mit Kindern in der Grundschule einführen, damit sich Kinder mit Sinn-, existentiellen und Wertefragen außerhalb eines bekenntnisorientierten Unterrichts auseinandersetzen können.
#2099
Es ist verstärkt darauf zu achten, dass Schulen über die Freiwilligkeit der Teilnahme am kon fessionellen Religionsunterricht informieren.
#2100
Wenn Eltern ihre Kinder später einschulen wollen, brauchen sie dafür ein ärztliches Gutachten.
#2101
Als alleiniges Kriterium ist dies zu starr.
#2102
Wir wollen, dass die Grundschul leitungen in Beratung mit den Eltern und der Kita über die Aufnahme in die Schule kindgerecht entscheiden können.
#2103
Ganztag – Ausbau und Qualität des Ganztags sichern Der offene Ganztag in der Grundschule und der gebundene in der Sekundarstufe I sind deutlich und bedarfsgerecht ausgebaut worden.
#2104
Diesen Ausbau wollen wir weiter för dern.
#2105
Außerdem wollen wir die Qualität der Ganztagsangebote verbindlicher festlegen und sichern.


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