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vom 16.03.2026 PDF
#2095
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Sie sollen auch stärker beim Wiedereingliederungsprozess in die allgemeine Schule eingebunden werden.
#2096Grundschule – Philosophie in der Grundschule einführen Die Religions und Konfessionszugehörigkeiten auch der Grundschüler*innen in NRW sind im Wandel.
#2097Sie werden immer heterogener und die Anzahl der konfessionell ge bundenen Schüler*innen nimmt kontinuierlich ab.
#2098Deswegen wollen wir ergänzend zum bekenntnisorientierten Religionsunterricht das Fach Philosophieren mit Kindern in der Grundschule einführen, damit sich Kinder mit Sinn-, existentiellen und Wertefragen außerhalb eines bekenntnisorientierten Unterrichts auseinandersetzen können.
#2099Es ist verstärkt darauf zu achten, dass Schulen über die Freiwilligkeit der Teilnahme am kon fessionellen Religionsunterricht informieren.
#2100Wenn Eltern ihre Kinder später einschulen wollen, brauchen sie dafür ein ärztliches Gutachten.
#2101Als alleiniges Kriterium ist dies zu starr.
#2102Wir wollen, dass die Grundschul leitungen in Beratung mit den Eltern und der Kita über die Aufnahme in die Schule kindgerecht entscheiden können.
#2103Ganztag – Ausbau und Qualität des Ganztags sichern Der offene Ganztag in der Grundschule und der gebundene in der Sekundarstufe I sind deutlich und bedarfsgerecht ausgebaut worden.
#2104Diesen Ausbau wollen wir weiter för dern.
#2105Außerdem wollen wir die Qualität der Ganztagsangebote verbindlicher festlegen und sichern.
#2106Wir wollen das Erfolgsprojekt offene Ganztagsschule weiterentwickeln und Schulen, freien Trägern und Kommunen die Möglichkeit geben, über den ganzen Tag strukturierte und rhythmisierte Angebote sicherzustellen, insbesondere durch eine gesicherte Finan zierung von Vollzeitstellen des sozialpädagogischen Personals.
#2107So können Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte auf Augenhöhe zusammenarbeiten und die indivi- duelle Förderung aller Kinder erweitern.
#2108Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kommunen Schulbusse für Ganztagsangebote einrichten können.
#2109Je mehr Kinder am Ganztag teilnehmen, umso eher entstehen auch Ganztagszüge und Ganztagsklassen, so dass ein strukturierter offener Ganztag die Vorteile offener und gebundener Formen des Ganztags in sich vereinigt.
#2110Wir GRÜNE wollen es erleichtern, auch gebundene, also für alle Schüler*innen verbindliche Ganztagsschulen, einzurich ten, wenn sich die Schulkonferenz dafür ausspricht.
#2111Dazu sollen die Kooperationspart ner der OGS in ein didaktisches Gesamtkonzept eingebunden werden.
#2112Mittelfristig ist es unser Ziel, auch den offenen Ganztag für alle Eltern beitragsfrei zu gestalten.
#2113Wir wollen über Modellversuche in sozial besonders belasteten Quartieren das Erfolgsmodell Familienzentren auf das Ganztagsangebot in Grundschulen auswei ten.
#2114In der Sekundarstufe I werden wir weiterhin den Ganztag bedarfsgerecht ausbauen und die finanziellen Mittel für die Mitwirkung außerschulischer Partner erhöhen.
#2115Darü ber hinaus wollen wir den Schulen mehr Mittel für flexible Angebote außerhalb eines gebundenen Ganztags zur Verfügung stellen.
#2116Wir GRÜNE wollen die neue Anerkennungskultur der außerschulischen Bildung in der Schule stärken.
#2117Davon profitieren in erster Linie die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Schule und ihre außerschulischen Partner*innen.
#2118Sie müssen auf Augenhöhe zusammenarbeiten, um Nachmittagsunterricht, schulische Ganztagsangebote, außer schulische Angebote und Freizeit der Schüler*innen in Einklang zu bringen.
#2119Schulen sollen das soziale, kulturelle und ökologische ehrenamtliche Engagement junger Men schen würdigen.
#2120Dazu wollen wir die Möglichkeiten zur Anerkennung und Freistellung für außerschulische Aktivitäten in Schulen aktiv befördern.
#2121Dadurch werden Schüler*in nen frühzeitig ermutigt und bestärkt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.
#2122Unterrichtsversorgung Unterrichtsausfall ist in der Schule immer ein Thema und wird sich nie völlig vermeiden lassen.
#2123Wir wollen eine Erfassung des Unterrichtsausfalls, die ein vollständigeres Bild gibt, ohne die Schulen übermäßig mit Verwaltungsarbeit zu belasten.
#2124Ausdrücklich sind Projektwochen, pädagogisch sinnvolle Klassenfahrten, Besuche von Museen oder Erinnerungsstätten Lernen in besonderer Form und damit nicht als Unterrichtsausfall zu werten.
#2125Wir werden die Schulen weiterhin dabei unterstützen, ge eignete Konzeptionen zu entwickeln, um Unterrichtsausfall so weit wie möglich zu ver meiden.
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