Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#2097
Sie werden immer heterogener und die Anzahl der konfessionell ge bundenen Schüler*innen nimmt kontinuierlich ab.
#2098
Deswegen wollen wir ergänzend zum bekenntnisorientierten Religionsunterricht das Fach Philosophieren mit Kindern in der Grundschule einführen, damit sich Kinder mit Sinn-, existentiellen und Wertefragen außerhalb eines bekenntnisorientierten Unterrichts auseinandersetzen können.
#2099
Es ist verstärkt darauf zu achten, dass Schulen über die Freiwilligkeit der Teilnahme am kon fessionellen Religionsunterricht informieren.
#2100
Wenn Eltern ihre Kinder später einschulen wollen, brauchen sie dafür ein ärztliches Gutachten.
#2101
Als alleiniges Kriterium ist dies zu starr.
#2102
Wir wollen, dass die Grundschul leitungen in Beratung mit den Eltern und der Kita über die Aufnahme in die Schule kindgerecht entscheiden können.
#2103
Ganztag – Ausbau und Qualität des Ganztags sichern Der offene Ganztag in der Grundschule und der gebundene in der Sekundarstufe I sind deutlich und bedarfsgerecht ausgebaut worden.
#2104
Diesen Ausbau wollen wir weiter för dern.
#2105
Außerdem wollen wir die Qualität der Ganztagsangebote verbindlicher festlegen und sichern.
#2106
Wir wollen das Erfolgsprojekt offene Ganztagsschule weiterentwickeln und Schulen, freien Trägern und Kommunen die Möglichkeit geben, über den ganzen Tag strukturierte und rhythmisierte Angebote sicherzustellen, insbesondere durch eine gesicherte Finan zierung von Vollzeitstellen des sozialpädagogischen Personals.
#2107
So können Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte auf Augenhöhe zusammenarbeiten und die indivi- duelle Förderung aller Kinder erweitern.
#2108
Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kommunen Schulbusse für Ganztagsangebote einrichten können.
#2109
Je mehr Kinder am Ganztag teilnehmen, umso eher entstehen auch Ganztagszüge und Ganztagsklassen, so dass ein strukturierter offener Ganztag die Vorteile offener und gebundener Formen des Ganztags in sich vereinigt.
#2110
Wir GRÜNE wollen es erleichtern, auch gebundene, also für alle Schüler*innen verbindliche Ganztagsschulen, einzurich ten, wenn sich die Schulkonferenz dafür ausspricht.
#2111
Dazu sollen die Kooperationspart ner der OGS in ein didaktisches Gesamtkonzept eingebunden werden.
#2112
Mittelfristig ist es unser Ziel, auch den offenen Ganztag für alle Eltern beitragsfrei zu gestalten.
#2113
Wir wollen über Modellversuche in sozial besonders belasteten Quartieren das Erfolgsmodell Familienzentren auf das Ganztagsangebot in Grundschulen auswei ten.
#2114
In der Sekundarstufe I werden wir weiterhin den Ganztag bedarfsgerecht ausbauen und die finanziellen Mittel für die Mitwirkung außerschulischer Partner erhöhen.
#2115
Darü ber hinaus wollen wir den Schulen mehr Mittel für flexible Angebote außerhalb eines gebundenen Ganztags zur Verfügung stellen.
#2116
Wir GRÜNE wollen die neue Anerkennungskultur der außerschulischen Bildung in der Schule stärken.
#2117
Davon profitieren in erster Linie die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Schule und ihre außerschulischen Partner*innen.
#2118
Sie müssen auf Augenhöhe zusammenarbeiten, um Nachmittagsunterricht, schulische Ganztagsangebote, außer schulische Angebote und Freizeit der Schüler*innen in Einklang zu bringen.
#2119
Schulen sollen das soziale, kulturelle und ökologische ehrenamtliche Engagement junger Men schen würdigen.
#2120
Dazu wollen wir die Möglichkeiten zur Anerkennung und Freistellung für außerschulische Aktivitäten in Schulen aktiv befördern.
#2121
Dadurch werden Schüler*in nen frühzeitig ermutigt und bestärkt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.
#2122
Unterrichtsversorgung Unterrichtsausfall ist in der Schule immer ein Thema und wird sich nie völlig vermeiden lassen.
#2123
Wir wollen eine Erfassung des Unterrichtsausfalls, die ein vollständigeres Bild gibt, ohne die Schulen übermäßig mit Verwaltungsarbeit zu belasten.
#2124
Ausdrücklich sind Projektwochen, pädagogisch sinnvolle Klassenfahrten, Besuche von Museen oder Erinnerungsstätten Lernen in besonderer Form und damit nicht als Unterrichtsausfall zu werten.
#2125
Wir werden die Schulen weiterhin dabei unterstützen, ge eignete Konzeptionen zu entwickeln, um Unterrichtsausfall so weit wie möglich zu ver meiden.
#2126
Dies gilt auch bezogen auf die Bedarfe der Sonderpädagogik.
#2127
Die Verringerung von strukturellem Unterrichtsausfall ist für uns GRÜNE eine Daueraufgabe.


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