Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#2112
Mittelfristig ist es unser Ziel, auch den offenen Ganztag für alle Eltern beitragsfrei zu gestalten.
#2113
Wir wollen über Modellversuche in sozial besonders belasteten Quartieren das Erfolgsmodell Familienzentren auf das Ganztagsangebot in Grundschulen auswei ten.
#2114
In der Sekundarstufe I werden wir weiterhin den Ganztag bedarfsgerecht ausbauen und die finanziellen Mittel für die Mitwirkung außerschulischer Partner erhöhen.
#2115
Darü ber hinaus wollen wir den Schulen mehr Mittel für flexible Angebote außerhalb eines gebundenen Ganztags zur Verfügung stellen.
#2116
Wir GRÜNE wollen die neue Anerkennungskultur der außerschulischen Bildung in der Schule stärken.
#2117
Davon profitieren in erster Linie die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Schule und ihre außerschulischen Partner*innen.
#2118
Sie müssen auf Augenhöhe zusammenarbeiten, um Nachmittagsunterricht, schulische Ganztagsangebote, außer schulische Angebote und Freizeit der Schüler*innen in Einklang zu bringen.
#2119
Schulen sollen das soziale, kulturelle und ökologische ehrenamtliche Engagement junger Men schen würdigen.
#2120
Dazu wollen wir die Möglichkeiten zur Anerkennung und Freistellung für außerschulische Aktivitäten in Schulen aktiv befördern.
#2121
Dadurch werden Schüler*in nen frühzeitig ermutigt und bestärkt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.
#2122
Unterrichtsversorgung Unterrichtsausfall ist in der Schule immer ein Thema und wird sich nie völlig vermeiden lassen.
#2123
Wir wollen eine Erfassung des Unterrichtsausfalls, die ein vollständigeres Bild gibt, ohne die Schulen übermäßig mit Verwaltungsarbeit zu belasten.
#2124
Ausdrücklich sind Projektwochen, pädagogisch sinnvolle Klassenfahrten, Besuche von Museen oder Erinnerungsstätten Lernen in besonderer Form und damit nicht als Unterrichtsausfall zu werten.
#2125
Wir werden die Schulen weiterhin dabei unterstützen, ge eignete Konzeptionen zu entwickeln, um Unterrichtsausfall so weit wie möglich zu ver meiden.
#2126
Dies gilt auch bezogen auf die Bedarfe der Sonderpädagogik.
#2127
Die Verringerung von strukturellem Unterrichtsausfall ist für uns GRÜNE eine Daueraufgabe.
#2128
Wir werden den erreichten massiven Ausbau der Stellen entsprechend den Bedarfen sichern und fortsetzen.
#2129
Demokratie und Vielfalt – Demokratie und Vielfalt in der Schule erlernen und erleben Die Schule als Lebens und Lernort ist auch der Bereich, in dem Demokratie erlernt und gelebt werden kann.
#2130
Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, Homophobie, Sexismus, Frauenverachtung, Nationalismus und andere menschenfeind liche Positionen müssen immer wieder aufs Neue demaskiert und bekämpft werden.
#2131
Demokratisches Handeln und kritisches Denken müssen von Kindesbeinen an erlernt und laufend anschaulich erfahren und neu gestaltet werden.
#2132
Deshalb werden wir auch weiterhin die demokratische Bildung in den Schulen stär ken und ausbauen und uns noch stärker dem demokratischen Erleben und Erfahren widmen.
#2133
Wir GRÜNE wollen über die Einführung der Drittelparität in der Schulkonferenz hinaus die Partizipationsmöglichkeiten von Schüler*innen weiter verbessern.
#2134
Die Drittelparität soll sich auch in anderen Gremien abbilden können.
#2135
Wir wollen die Partizipation der Schüler*innen auf allen Ebenen – von der Grundschule an – stärken und altersgerecht ausweiten.
#2136
Schulen sollen das zivilgesellschaftliche Engagement ih rer Schüler*innen verstärkt unterstützen und den Ansatz des „Engagementlernens“ in geeignete Unterrichtsformate integrieren.
#2137
Die Schule lebt von einem respektvollen Miteinander.
#2138
Um Disziplinarkonferenzen möglichst zu vermeiden, sollen auftretende Konflikte gemeinsam von Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Schüler*innen bearbeitet und möglichst gelöst werden.
#2139
Elternmitwirkung wollen wir auf der kommunalen und auf der Landesebene stärken.
#2140
Mit der ersten Elternkonferenz auf Landesebene haben wir diesen Prozess eingeleitet.
#2141
Wir werden die Bildungskonferenz als bundesweit prägendes Instrument der Beteili gung in der Bildungspolitik fortführen.
#2142
Mit Programmen wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“, „Bildungspartnerschaften Schule – Gedenkstät ten, Archive, Museen“, „Demokratisch handeln“ und „Grundlagentraining Kinderrechte“ werden auch gesellschaftliche Themen in der Schule gelebt.


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