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vom 16.03.2026 PDF
#2118
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Sie müssen auf Augenhöhe zusammenarbeiten, um Nachmittagsunterricht, schulische Ganztagsangebote, außer schulische Angebote und Freizeit der Schüler*innen in Einklang zu bringen.
#2119Schulen sollen das soziale, kulturelle und ökologische ehrenamtliche Engagement junger Men schen würdigen.
#2120Dazu wollen wir die Möglichkeiten zur Anerkennung und Freistellung für außerschulische Aktivitäten in Schulen aktiv befördern.
#2121Dadurch werden Schüler*in nen frühzeitig ermutigt und bestärkt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.
#2122Unterrichtsversorgung Unterrichtsausfall ist in der Schule immer ein Thema und wird sich nie völlig vermeiden lassen.
#2123Wir wollen eine Erfassung des Unterrichtsausfalls, die ein vollständigeres Bild gibt, ohne die Schulen übermäßig mit Verwaltungsarbeit zu belasten.
#2124Ausdrücklich sind Projektwochen, pädagogisch sinnvolle Klassenfahrten, Besuche von Museen oder Erinnerungsstätten Lernen in besonderer Form und damit nicht als Unterrichtsausfall zu werten.
#2125Wir werden die Schulen weiterhin dabei unterstützen, ge eignete Konzeptionen zu entwickeln, um Unterrichtsausfall so weit wie möglich zu ver meiden.
#2126Dies gilt auch bezogen auf die Bedarfe der Sonderpädagogik.
#2127Die Verringerung von strukturellem Unterrichtsausfall ist für uns GRÜNE eine Daueraufgabe.
#2128Wir werden den erreichten massiven Ausbau der Stellen entsprechend den Bedarfen sichern und fortsetzen.
#2129Demokratie und Vielfalt – Demokratie und Vielfalt in der Schule erlernen und erleben Die Schule als Lebens und Lernort ist auch der Bereich, in dem Demokratie erlernt und gelebt werden kann.
#2130Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, Homophobie, Sexismus, Frauenverachtung, Nationalismus und andere menschenfeind liche Positionen müssen immer wieder aufs Neue demaskiert und bekämpft werden.
#2131Demokratisches Handeln und kritisches Denken müssen von Kindesbeinen an erlernt und laufend anschaulich erfahren und neu gestaltet werden.
#2132Deshalb werden wir auch weiterhin die demokratische Bildung in den Schulen stär ken und ausbauen und uns noch stärker dem demokratischen Erleben und Erfahren widmen.
#2133Wir GRÜNE wollen über die Einführung der Drittelparität in der Schulkonferenz hinaus die Partizipationsmöglichkeiten von Schüler*innen weiter verbessern.
#2134Die Drittelparität soll sich auch in anderen Gremien abbilden können.
#2135Wir wollen die Partizipation der Schüler*innen auf allen Ebenen – von der Grundschule an – stärken und altersgerecht ausweiten.
#2136Schulen sollen das zivilgesellschaftliche Engagement ih rer Schüler*innen verstärkt unterstützen und den Ansatz des „Engagementlernens“ in geeignete Unterrichtsformate integrieren.
#2137Die Schule lebt von einem respektvollen Miteinander.
#2138Um Disziplinarkonferenzen möglichst zu vermeiden, sollen auftretende Konflikte gemeinsam von Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Schüler*innen bearbeitet und möglichst gelöst werden.
#2139Elternmitwirkung wollen wir auf der kommunalen und auf der Landesebene stärken.
#2140Mit der ersten Elternkonferenz auf Landesebene haben wir diesen Prozess eingeleitet.
#2141Wir werden die Bildungskonferenz als bundesweit prägendes Instrument der Beteili gung in der Bildungspolitik fortführen.
#2142Mit Programmen wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“, „Bildungspartnerschaften Schule – Gedenkstät ten, Archive, Museen“, „Demokratisch handeln“ und „Grundlagentraining Kinderrechte“ werden auch gesellschaftliche Themen in der Schule gelebt.
#2143Sie sollen gestärkt und weiterentwickelt werden.
#2144Es bewährt sich, wenn politische und historische Bildung im Unterricht und in außerunterrichtlichen Projekten gut aufeinander abgestimmt wer den.
#2145Die Erinnerungsarbeit muss dabei stärker die neuen, interkulturellen Verhältnisse berücksichtigen.
#2146Dazu gehört auch die Aufarbeitung der deutschen Beteiligung an den Völkermorden an den Herero und Nama sowie den Armeniern im Osmanischen Reich.
#2147Bei der Ausbildung von Lehrkräften soll in Zukunft auf eine angemessene Sensibili sierung für die unterschiedlichen Identitäten von Schüler*innen geachtet werden, um gezielter gegen Diskriminierung vorzugehen.
#2148Die derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklungen erfordern zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen für die politische Bildung, natürlich auf Bundesebene, aber auch in NRW.
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