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vom 16.03.2026 PDF
#2156
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Dazu sind die Friedensorganisa tionen finanziell ausreichend zu unterstützen.
#2157Gleichzeitig werden wir noch intensiver kommunizieren, dass Schulkonferenzen einen Bundeswehrbesuch komplett ablehnen können.
#2158Die Praxis der Schulen dazu werden wir evaluieren und gemeinsam prüfen, ob der Kooperationsvertrag aufgekündigt werden soll.
#2159Es muss sichergestellt werden, dass Jugendoffiziere keine Werbung für die Bundeswehr betreiben.
#2160Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) systematisch ausbauen Bildung als Schlüssel für nachhaltiges Handeln ist bereits weltweit anerkannt.
#2161Um da her die Gestaltungskompetenz für nachhaltiges Handeln auszubauen, stärken wir Bil dungseinrichtungen, in denen Schüler*innen zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Be rücksichtigung globaler Aspekte, demokratischer Prinzipien und kultureller Vielfalt zu befähigen sind.
#2162So sollen Themen wie Klimawandel, Ressourcenmangel, Biodiversitätsverlust, sozia ler Zusammenhalt und globales Lernen fächerübergreifend in den Lehrplänen verankert werden.
#2163Dieser Bildungsansatz reicht von den Kitas bis zu den Hochschulen und in die Weiterbildung; BNE muss daher innerhalb der Strukturen des Bildungswesens für die Akteur*innen deutlicher erkennbar werden.
#2164Wir werden BNE auch im außerschulischen Bereich stärken.
#2165Die von uns initiierte Rahmenvorgabe Verbraucherbildung ist der erste Schritt dazu.
#2166Für die vielen engagier ten Bildungszentren im Land und die zahlreichen Bildungsinitiativen wollen wir neue Finanzierungsperspektiven entwickeln, da so die flächendeckende Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im Land abgesichert werden kann.
#2167Auch die BNE- Zertifizierung von Bildungseinrichtungen werden wir vorantreiben.
#2168Außerschulische Lernorte wie Biologische Stationen, zoologische Gärten oder Biobauernhöfe bleiben für uns wichtige Partner.
#2169Damit mehr Kommunen BNE-Kommunen werden, wollen wir eine Beratungs und Unterstützungsstruktur fördern.
#2170Zu einem umfassenden Bewusstseinswandel kann es dabei nur dann kommen, wenn das Innere der Menschen berührt wird, was für einen Selbstbezug, die Problemerkennt nis und Handlungsveränderung maßgeblich ist.
#2171Künstlerische Methoden helfen, den Horizont zu erweitern, führen zu Selbstreflexion und wirken integrativ.
#2172Deshalb wollen wir GRÜNE uns verstärkt für den Einbezug der kulturellen Dimension in den Nachhaltigkeitsdiskurs einsetzen, den interdisziplinären Dialog ermöglichen und Experimentierräume öffnen.
#2173Digitalisierung – Bildungsoffensive für das Lernen in der digitalen Welt Die digitale Transformation durchdringt alle Lebensbereiche und verändert Wirtschaft und Gesellschaft.
#2174Digitale Kompetenzen sind unverzichtbar, auch um Prozesse zu ver stehen und hinterfragen zu können.
#2175Daher arbeiten wir in Nordrhein-Westfalen an einer Bildungsoffensive für das Lernen in der digitalen Welt.
#2176Auch dabei gilt: Im Mittelpunkt stehen die Kinder und Jugendlichen.
#2177Es geht nicht darum, Schulen zu digitalisieren, son dern Schulen zu Lernräumen zu machen, die auf ein Leben (und Arbeiten) in der durch Digitalisierung geprägten Welt vorbereiten.
#2178Wir GRÜNE wollen weiterhin die Schulen auf diesem Weg unterstützen und begleiten.
#2179Wir haben in der Landesregierung ein umfassendes Leitbild „Lernen im digitalen Wandel“ in einem breiten Beteiligungsprozess entwickelt.
#2180Dieses Leitbild wollen wir GRÜNE umsetzen: Darin werden digitale Medien, digitale Infrastruktur, Cloud-Dienste, Medienpädagogik, Informatik und Qualifizierung als Einheit gedacht.
#2181Bund, Länder und Kommunen müssen hier gemeinsam Verantwortung übernehmen und miteinander ko operieren.
#2182Leitend ist für uns eine digitale Kompetenz, die nicht nur einen bewussten und ge übten Umgang mit digitalen Systemen umfasst, sondern auch die technologisch-in formatischen Grundlagen der Digitalisierung beinhaltet.
#2183Denn die Fähigkeit unserer Gesellschaft, sich wirtschaftlich, politisch, sozial und kulturell zu entwickeln und als solche zu bestehen, wird mit der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche elementar davon abhängen, ob wir Kindern und Jugendlichen ermöglichen, digitale Sys teme mittels Codes, Algorithmen, Datenvernetzung und Computational Thinking plan voll zu erschaffen und zu verändern und an der digital geprägten Welt kommunikativ, kooperativ, kreativ und kritisch reflektierend teilzuhaben.
#2184Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung wollen wir dabei auch in der Bildung als Querschnittsaufgabe fassen und in allen Schulfächern abbilden.
#2185Hierbei spielt die einzelne Schule als zentraler Ort des gemeinsamen Lernens im Kollegium und zwischen Lehrenden und Lernenden eine zentrale Rolle.
#2186In einer ersten Phase soll der bereits eingeführte Medienpass um informatische Kompetenzen erweitert und für alle Schüler*innen verbindlich werden.
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