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vom 16.03.2026 PDF
#2163
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Dieser Bildungsansatz reicht von den Kitas bis zu den Hochschulen und in die Weiterbildung; BNE muss daher innerhalb der Strukturen des Bildungswesens für die Akteur*innen deutlicher erkennbar werden.
#2164Wir werden BNE auch im außerschulischen Bereich stärken.
#2165Die von uns initiierte Rahmenvorgabe Verbraucherbildung ist der erste Schritt dazu.
#2166Für die vielen engagier ten Bildungszentren im Land und die zahlreichen Bildungsinitiativen wollen wir neue Finanzierungsperspektiven entwickeln, da so die flächendeckende Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im Land abgesichert werden kann.
#2167Auch die BNE- Zertifizierung von Bildungseinrichtungen werden wir vorantreiben.
#2168Außerschulische Lernorte wie Biologische Stationen, zoologische Gärten oder Biobauernhöfe bleiben für uns wichtige Partner.
#2169Damit mehr Kommunen BNE-Kommunen werden, wollen wir eine Beratungs und Unterstützungsstruktur fördern.
#2170Zu einem umfassenden Bewusstseinswandel kann es dabei nur dann kommen, wenn das Innere der Menschen berührt wird, was für einen Selbstbezug, die Problemerkennt nis und Handlungsveränderung maßgeblich ist.
#2171Künstlerische Methoden helfen, den Horizont zu erweitern, führen zu Selbstreflexion und wirken integrativ.
#2172Deshalb wollen wir GRÜNE uns verstärkt für den Einbezug der kulturellen Dimension in den Nachhaltigkeitsdiskurs einsetzen, den interdisziplinären Dialog ermöglichen und Experimentierräume öffnen.
#2173Digitalisierung – Bildungsoffensive für das Lernen in der digitalen Welt Die digitale Transformation durchdringt alle Lebensbereiche und verändert Wirtschaft und Gesellschaft.
#2174Digitale Kompetenzen sind unverzichtbar, auch um Prozesse zu ver stehen und hinterfragen zu können.
#2175Daher arbeiten wir in Nordrhein-Westfalen an einer Bildungsoffensive für das Lernen in der digitalen Welt.
#2176Auch dabei gilt: Im Mittelpunkt stehen die Kinder und Jugendlichen.
#2177Es geht nicht darum, Schulen zu digitalisieren, son dern Schulen zu Lernräumen zu machen, die auf ein Leben (und Arbeiten) in der durch Digitalisierung geprägten Welt vorbereiten.
#2178Wir GRÜNE wollen weiterhin die Schulen auf diesem Weg unterstützen und begleiten.
#2179Wir haben in der Landesregierung ein umfassendes Leitbild „Lernen im digitalen Wandel“ in einem breiten Beteiligungsprozess entwickelt.
#2180Dieses Leitbild wollen wir GRÜNE umsetzen: Darin werden digitale Medien, digitale Infrastruktur, Cloud-Dienste, Medienpädagogik, Informatik und Qualifizierung als Einheit gedacht.
#2181Bund, Länder und Kommunen müssen hier gemeinsam Verantwortung übernehmen und miteinander ko operieren.
#2182Leitend ist für uns eine digitale Kompetenz, die nicht nur einen bewussten und ge übten Umgang mit digitalen Systemen umfasst, sondern auch die technologisch-in formatischen Grundlagen der Digitalisierung beinhaltet.
#2183Denn die Fähigkeit unserer Gesellschaft, sich wirtschaftlich, politisch, sozial und kulturell zu entwickeln und als solche zu bestehen, wird mit der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche elementar davon abhängen, ob wir Kindern und Jugendlichen ermöglichen, digitale Sys teme mittels Codes, Algorithmen, Datenvernetzung und Computational Thinking plan voll zu erschaffen und zu verändern und an der digital geprägten Welt kommunikativ, kooperativ, kreativ und kritisch reflektierend teilzuhaben.
#2184Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung wollen wir dabei auch in der Bildung als Querschnittsaufgabe fassen und in allen Schulfächern abbilden.
#2185Hierbei spielt die einzelne Schule als zentraler Ort des gemeinsamen Lernens im Kollegium und zwischen Lehrenden und Lernenden eine zentrale Rolle.
#2186In einer ersten Phase soll der bereits eingeführte Medienpass um informatische Kompetenzen erweitert und für alle Schüler*innen verbindlich werden.
#2187Informatik als Wahlpflichtfach oder als IT-Grundbil dung macht Sinn, damit Lernen im digitalen Wandel als Querschnittsaufgabe umgesetzt werden kann.
#2188In welcher Form der Erwerb informatischer Grundlagen im Primar und Sekundarbereich am besten in zukünftige Schulbetriebe integriert werden kann, er proben wir bereits heute in wissenschaftlich begleiteten Modellversuchen.
#2189Und uns ist klar: Der Weg zur digitalen Kompetenz zukünftiger Gesellschaften erfordert eine außer ordentliche Fortbildungsoffensive für die aktiven Lehrkräfte und eine fortschreitende Anpassung der Ausbildung zukünftiger Lehrer*innen und Erzieher*innen.
#2190Das Lernen in der digitalen Welt braucht natürlich auch eine entsprechende Infrastruktur in den Schu len.
#2191Digitale Endgeräte sollen im Schulalltag selbstverständlich werden.
#2192Die Schulen müssen flächendeckend mit der entsprechenden Infrastruktur ausgestattet und die Leh rer*innen diesbezüglich weitergebildet werden.
#2193Wir werden die Kommunen als Schul träger dabei weiterhin aktiv unterstützen.
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