Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#211
Industrieanlagen lei ten Abwässer direkt ein.
#212
wurden 2,5 Milliarden Kubikmeter Wasser als Kühlwasser genutzt.
#213
Die Folgen des Stein und Braunkohlebergbaus auch für unsere Gewässer sind unübersehbar.
#214
Schadstoffeinträge, Mikroplastik, Medikamentenrückstände und resisten te Keime bedrohen zunehmend unser Wasser.
#215
Der Klimawandel mit seinen vermehrt auftretenden Extremwetterereignissen – Dürreperioden, Starkregen, trockengefalle ne Flüsse, Überflutungen – wird zur wachsenden Herausforderung an das Wasserland Nordrhein-Westfalen.
#216
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Mit der Novelle des Landeswassergesetzes zielen wir auf die nachhaltige Verbesse rung der ökologischen Qualität der Gewässer in NRW.
#217
Wir haben die kommunale Was serversorgung durch ein Wasserversorgungskonzept und klare Regeln der Pflichten zu Wasserversorgung gestärkt.
#218
Weiter haben wir die Grundlage für eine landesweite Wasserschutzgebietsverordnung gelegt, ein Abgrabungsverbot in bestimmten Wasser schutzzonen geregelt und die Regelungen zum Schutz der Gewässerrandstreifen ver bessert.
#219
Außerdem haben wir für mehr Transparenz bei den Wasserverbänden gesorgt 16 17 und sichergestellt, dass diese sich nicht ihren Verpflichtungen, etwa aus dem Altberg bau, entziehen können.
#220
Fracking haben wir über den Landesentwicklungsplan rechtlich ausgeschlossen.
#221
Allen Versuchen zur Privatisierung der Wasserversorgung in Europa sind wir entgegengetreten und haben klargemacht: Die Wasserversorgung in Nord rhein-Westfalen ist und bleibt als Teil der allgemeinen Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand.
#222
Wasser ist kein Handelsgut.
#223
Naturnahe Gewässerentwicklung voranbringen Über das Erreichte hinaus bleibt es unsere Aufgabe, die naturnahe Gewässerentwicklung voranzubringen.
#224
Wir wollen dem Schutz unserer Gewässer zukünftig einen noch höhe ren Stellenwert geben.
#225
Die Einleitung von gefährlichen Stoffen wollen wir so schnell wie möglich unterbinden, den vorsorgenden Hochwasserschutz weiterentwickeln und die Infrastruktur der Ver und Entsorgungssysteme in der Wasser und Abwasserwirt schaft auf hohem Niveau sicherstellen.
#226
Datenverbünde zwischen Land und Kommunen sollen der Verknüpfung von Umweltdaten und der Minimierung von Aufwendungen die nen.
#227
Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in NRW muss beschleunigt und der vorsorgende ökologische Hochwasserschutz sowie die Starkregenprävention müssen in der Regional und Bauleitplanung verankert werden.
#228
Lebendige Gewässer Lebendige, dynamisch fließende Gewässer mit naturnahen Auen oder zumindest ausrei chenden Entwicklungsräumen erhöhen die Biodiversität und bilden bedeutende Vernet zungsstrukturen im Biotopverbund.
#229
Sie ermöglichen Wanderfischen wie Aal, Lachs und Maifisch, vom Meer ins Land zu kommen, und gewährleisten einen natürlichen Hoch wasserschutz.
#230
Das „Zielartengewässerkonzept“ des Landes NRW ist hierbei ein geeig neter Ansatz.
#231
kologisch wertvolle Gewässer bilden Erholungszonen für den Menschen in der Stadt und auf dem Lande und tragen zur Identifikation der Menschen mit ihren Gewässern bei.
#232
Wir nehmen die europaweit geltende Vorgabe ernst, dass unsere Gewäs ser und unser Grundwasser spätestens 2027 wieder einen naturnahen Zustand erreicht haben.
#233
Das 2010 begonnene Programm „Lebendige Gewässer“ wollen wir fortsetzen.
#234
Dies ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen und der Wasserverbände, die nicht an der jeweiligen Kassenlage orientiert werden darf.
#235
Nordrhein-Westfalen hat sich aktiv an dem Maßnahmenprogramm 2015 bis 2018 für die Weser beteiligt.
#236
Besondere Bedeutung hierbei hat der gemeinsam mit benachbarten Bundesländern in Gang gebrachte „Masterplan Salzreduzierung“.
#237
Ziel ist, die Weser wie der zu einem Fluss in gutem ökologischem Zustand zu machen.
#238
soll die Wirksam keit der Maßnahmen in einem Werra-Weser-Check überprüft werden.
#239
Wir werden die Begleitung und Überprüfung zur Verbesserung der Wasserqualität an Weser und Werra weiterführen.
#240
berall im Land wollen wir Modellregionen für Wasserkreisläufe ermögli chen.
#241
So können gelungene Beispiele für die Wiederherstellung des guten ökologischen Gewässerzustandes Vorbilder für andere Landesteile sein und neue Ideen und Techniken beim Gewässerschutz etabliert werden.


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