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vom 16.03.2026 PDF
#2255
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Oder die Schule bietet allen Kindern in diesem Zeitraum neben dem Unterricht im Klassenverband auch individuelle Lernzeiten an, mit Wahlpflichtfächern und dem Besuch des Unterrichts höherer und bzw.
#2256oder niedrigerer Jahrgangsstufen – je nach Lernfortschritt.
#2257Dann kann die Zeit bis zur Oberstufe fünf oder sechs Jahre dauern.
#2258Die gymnasiale Ober stufe selbst bleibt dreijährig.
#2259Zukünftig wird auch an den Gymnasien grundsätzlich der mittlere Bildungsabschluss erworben.
#2260Die Gesamtschulen erhalten ebenfalls die Möglichkeit, die Schullaufbahn zukünftig noch individueller zu gestalten.
#2261Die zweite Fremdsprache beginnt an allen weiterfüh renden Schulen wieder mit der Klasse 7.
#2262Wir GRÜNE wollen, dass bis 2019/2020 alle betroffenen Schulen die individuelle Lernzeit anbieten.
#2263Zuvor starten wir eine entsprechende Fortbildungsoffensive für die Lehrkräfte mit extra Zeit.
#2264Unser Modell der individuellen Lernzeit verbindet die Strukturdebatte um G8 und G9 mit der Frage der Schulentwicklung und schlägt somit zwei Fliegen mit einer Klappe.
#2265Die leidige Diskussion um die Dauer der Schulzeit wird aufgelöst und Schulen können sich ausgehend von ihrer Situation weiterentwickeln und so den bestmöglichen Unter richt anbieten.
#2266Davon profitieren alle: Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern.
#2267Jedem Kind seine eigene Zeit – das ist unser Motto, dafür treten wir ein.
#2268G8/G9 war gestern – individuelle flexible Schulzeit ist morgen.
#2269Schulfinanzen – gerechte Bezahlung für Lehrkräfte und Kooperationsgebot Schule ist mehr als Lernen und in Schulen arbeiten mehr als nur Lehrer*innen.
#2270Wir wollen mehr multiprofessionelles Personal in den Schulen und deshalb die rechtli chen und finanziellen Möglichkeiten für Schulen erweitern, multiprofessionelle Teams zu bilden.
#2271So können beispielsweise Schulsozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Sonderpädagog*innen, Schulpsycholog*innen, Therapeut*innen, aber auch Künstler*in nen, Handwerker*innen oder Gesundheitsberater*innen ein Schulteam bereichern und so die Schule für die Kinder und Jugendlichen attraktiver gestalten.
#2272Nachdem der Bund die Schulsozialarbeit nicht mehr weiterfinanzierte, ist das Land eingesprungen und hat die Kommunen dabei unterstützt, dieses gute Angebot für die Schulen beibehalten zu können.
#2273Bildungspolitik ist und bleibt eine Kernaufgabe der Länder.
#2274Allerdings muss der Bund wieder die Möglichkeit haben, sich bei wichtigen bildungspolitischen Aufgaben enga gieren zu können, ohne absurde Hilfskonstruktionen schaffen zu müssen wie etwa beim Bildungs und Teilhabepaket.
#2275Wir stehen mit der Inklusion, der Integration und dem weiteren Ausbau des Ganztags vor großen Herausforderungen, die nicht allein bildungs politischer Natur sind, sondern handfeste Wirtschafts-, Sozial und Integrationspolitik.
#2276Deshalb setzen wir uns weiterhin für ein Kooperationsgebot statt des absurden Koope rationsverbots ein.
#2277Wir wollen einen Bachelorstudiengang Schulmanagement und eine Fortbildung zur Schulleitungsassistenz entwickeln, um die Schulen und Lehrkräfte bei der Verwaltungs arbeit dauerhaft zu unterstützen und zu entlasten.
#2278So können sich die Lehrkräfte stärker auf ihre pädagogischen Kernaufgaben konzentrieren.
#2279Wir wollen diese Unterstützung für die Schulleitungsarbeit und die Schulen systematisch und verlässlich auf den Weg bringen.
#2280Deswegen werden wir GRÜNE uns in Bund, Land und Kommunen dafür einset zen, dass Schulsozialarbeit dauerhaft flächendeckend angeboten wird.
#2281Die Besoldung und Bezahlung ist an mehreren Stellen ungerecht.
#2282Bislang werden Lehrkräfte an Grundschulen schlechter bezahlt als die an weiterführenden Schulen.
#2283Das wurde früher mit der kürzeren Studiendauer für das Grundschullehramt begründet.
#2284Seit 2009 ist aber die Studiendauer gleich.
#2285Deshalb wollen wir, dass Grundschullehrkräfte in Zukunft besser bezahlt werden.
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