Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#2299
Schüler*innen können in den Berufskollegs alle Schulabschlüsse erwerben, bis hin zur allgemeinen Hochschulreife.
#2300
Sie bieten eine Vielfalt an Bildungsgängen an und haben so für die unterschiedlichen Voraussetzungen, die Jugendliche, Studienabbrecher*innen und Umschüler*innen mitbringen, entsprechen de Angebote.
#2301
Sie spielen für die regionalen Bildungslandschaften eine besondere Rolle.
#2302
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Wir haben für junge Menschen den Weg in den Beruf erleichtert, indem wir systematisch begonnen haben, Warteschleifen abzubauen, den Ausbildungskonsens geschlossen und das Berufsorientierungskonzept „Kein Abschluss ohne Anschluss“ eingeführt haben.
#2303
Wir haben Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Unterrichtsversorgung und Lehrkräftegewinnung der Berufskollegs zu sichern.
#2304
So haben wir den Seiteneinstieg er leichtert.
#2305
Die Durchlässigkeit zwischen akademischer und dualer Ausbildung haben wir erhöht.
#2306
Mit den Produktionsschulen haben wir in NRW ein innovatives Konzept für Jugend liche mit besonderem Förderbedarf eingeführt.
#2307
Seit 2016 werden Produktionsschulen in allen Regionen flächendeckend angeboten, mit über 2.
#2308
Plätzen landesweit.
#2309
Sie bilden einen festen Bestandteil in der KAoA-Struktur an der Nahtstelle zwischen Schule und Beruf und sprechen vor allem die Jugendlichen an, die von den Regelsystemen in der Schule und der Ausbildungsvorbereitung nicht erreicht werden.
#2310
bergang Schule und Beruf – Übergang zum Beruf weiter optimieren Wir wollen das Erfolgsmodell „Kein Abschluss ohne Anschluss“ weiterentwickeln.
#2311
Wir werden prüfen, ob KAoA Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf gerecht wird.
#2312
Diese Jugendlichen benötigen besondere Angebote der Berufsvorbereitung.
#2313
Die eintägige Potenzialanalyse reicht hier nicht aus.
#2314
Wir werden den Übergang anhand der gesammelten Erfahrungen durch KAoA entsprechend der Bedarfe qualitativ weiterent wickeln.
#2315
Die Wirkung von Geschlechterklischees und Rollenerwartungen wollen wir durch eine geschlechtersensible Beratung minimieren, um die Jugendlichen zu ermuti gen, ihre persönlichen Interessen bei der Berufswahl zu verfolgen.
#2316
Derzeit ist das Übergangssystem Schule-Beruf im Rahmen einer schulischen Beglei tung bis einschließlich Klasse 10 angelegt und konzipiert.
#2317
In der Klasse 11 sollte ein weiterer Baustein ins KAoA-System eingebaut werden: eine „Berufsorientierung plus“ für Schüler*innen auf dem Weg zum Abitur.
#2318
Auch sie brauchen die Möglichkeit, sich in tensiv über das Ausbildungssystem und Studiengänge zu informieren.
#2319
Jedes Jahr arbeiten tausende junge Menschen im Freiwilligendienst.
#2320
Wer sich frei willig für ein FSJ, FÖJ oder einen ähnlichen Dienst entscheidet, leistet wertvolle Bei träge zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und verdient unseren Respekt.
#2321
Für GRÜNE ist klar, dass diese freiwillige Arbeit nicht zu Ausbeutung oder finanziellen Belastung führen darf.
#2322
Daher wollen wir die finanzielle Absicherung gewährleisten und setzen uns für ein landesweites Ticket für Menschen im Freiwilligendienst und Auszubildende ein.
#2323
Ebenso wollen wir die Anerkennungspraxis als Bildungsmaßnahme evaluieren und verbessern.
#2324
Ausbildung und berufliche Bildung – Berufskollegs weiterentwickeln, Ausbildungsplätze schaffen Die wichtige Arbeit der Berufskollegs an der Schnittstelle zwischen Schule und Ausbil dung wollen wir weiterhin fördern und begleiten.
#2325
Wir werden die Vernetzung der Be rufskollegs untereinander und mit den Regionalen Bildungsnetzwerken ausbauen und weiterentwickeln.
#2326
Wir werden dafür sorgen, dass Angebote des Berufskollegs auch wei terhin und dauerhaft in der Fläche vorhanden sind.
#2327
Zudem werden wir die Berufskollegs auf dem Weg zur Inklusion auch künftig intensiv begleiten und unterstützen.
#2328
Die Chancen beruflicher Karrieren durch duale berufliche Bildung müssen Schü ler*innen und Eltern stärker verdeutlicht werden.
#2329
Berufskollegs sollen sich zu Regio nalen Berufsbildungszentren entwickeln, mit Angeboten von der Erstausbildung bis zu Techniker*innen oder Meister*innen.


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