Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#2322
Daher wollen wir die finanzielle Absicherung gewährleisten und setzen uns für ein landesweites Ticket für Menschen im Freiwilligendienst und Auszubildende ein.
#2323
Ebenso wollen wir die Anerkennungspraxis als Bildungsmaßnahme evaluieren und verbessern.
#2324
Ausbildung und berufliche Bildung – Berufskollegs weiterentwickeln, Ausbildungsplätze schaffen Die wichtige Arbeit der Berufskollegs an der Schnittstelle zwischen Schule und Ausbil dung wollen wir weiterhin fördern und begleiten.
#2325
Wir werden die Vernetzung der Be rufskollegs untereinander und mit den Regionalen Bildungsnetzwerken ausbauen und weiterentwickeln.
#2326
Wir werden dafür sorgen, dass Angebote des Berufskollegs auch wei terhin und dauerhaft in der Fläche vorhanden sind.
#2327
Zudem werden wir die Berufskollegs auf dem Weg zur Inklusion auch künftig intensiv begleiten und unterstützen.
#2328
Die Chancen beruflicher Karrieren durch duale berufliche Bildung müssen Schü ler*innen und Eltern stärker verdeutlicht werden.
#2329
Berufskollegs sollen sich zu Regio nalen Berufsbildungszentren entwickeln, mit Angeboten von der Erstausbildung bis zu Techniker*innen oder Meister*innen.
#2330
Berufliche und akademische Bildung müssen durchlässiger werden.
#2331
So gewinnt die berufliche Bildung gerade auch in der Fläche an Attraktivität.
#2332
Es gibt in manchen Regionen und Berufen deutlich zu wenige Ausbildungsplätze.
#2333
Die Unternehmen müssen ihrer Ausbildungspflicht stärker als bisher nachkommen, da mit alle Jugendlichen einen passenden Ausbildungsplatz finden können.
#2334
Die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen greift nicht.
#2335
Nur jeder vierte Betrieb in NRW bil det aus.
#2336
Wir wollen deshalb nach dem erfolgreichen Modell im Bereich der Altenpflege ausbildung auch in anderen Bereichen eine Ausbildungsplatzabgabe einführen.
#2337
Dabei zahlen Unternehmen in einen Ausbildungsfonds ein.
#2338
Aus diesem werden betriebliche und vollzeitschulische Ausbildungsplätze finanziert.
#2339
Wer ausbildet, erhält dann Geld aus diesem Fonds.
#2340
Um allen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anbieten zu können, wollen wir aber auch die außerbetrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten ausbauen.
#2341
Dafür wollen wir Be rufskollegs, Jugendhilfe und Kammern besser vernetzen.
#2342
Wir wollen, dass das Bundesprogramm „Assistierte Ausbildung“ in NRW besser be kannt und genutzt wird, um weitere Zugänge und Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen zu schaffen.
#2343
Wir möchten den Produktionsschulansatz überprüfen und weiterentwickeln.
#2344
Dazu soll eine Evaluation durchgeführt werden, deren Ergebnisse die Grundlage für kon zeptionelle Verbesserungen sein müssen.
#2345
Zu überprüfen ist auch, inwieweit die zen tralen Elemente des ursprünglichen Produktionsschulansatzes (freiwillige Teilnahme, Zahlung eines Produktionsschulentgeltes als Motivationsanreiz) in NRW realisiert sind oder noch realisiert werden können.
#2346
Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Wir kungspotenziale dieses innovativen Konzeptes auch zur vollen Entfaltung gelangen können.
#2347
Neben ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen wollen wir Konzepte für Verbund ausbildungen, bei denen sich mehrere Unternehmen und Bildungseinrichtungen für eine Ausbildung zusammenschließen, fördern.
#2348
Das berufliche Spektrum in Deutschland ist vielfältig und schließt neben einem Stu dium das duale Studium ebenso mit ein wie eine Berufsausbildung.
#2349
Es ist möglich, ein Studium an eine Berufsausbildung anzuschließen.
#2350
Diese Vielfältigkeit ist der Schlüs sel zum Erfolg.
#2351
Die weitere Angleichung von Meister und Bachelor wäre ein weiterer Baustein für die Verknüpfung von Studium und Handwerk.
#2352
Wir brauchen Seiteneinstei- ger*innen für das Handwerk.


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