Dokument lesen
-
vom 17.03.2026 PDF
#2350
Fenster schließen und zurück
Diese Vielfältigkeit ist der Schlüs sel zum Erfolg.
#2351Die weitere Angleichung von Meister und Bachelor wäre ein weiterer Baustein für die Verknüpfung von Studium und Handwerk.
#2352Wir brauchen Seiteneinstei- ger*innen für das Handwerk.
#2353Berufliche Bildung und Ausbildung – das wollen wir GRÜNE: ■ Berufskollegs ausbauen und weiterentwickeln ■ systematische Berufsorientierung auch in der Oberstufe ■ mehr Ausbildungsplätze sichern und die Verbundausbildung fördern HOCHSCHULE Nordrhein-Westfalen hat die dichteste Hochschullandschaft in Europa.
#2354Hochschu len, über 100 inner und 50 außerhochschulische Forschungseinrichtungen leisten gute, teilweise national und international exzellente Forschung und Lehre.
#2355Hochschulen wir ken durch ihre Innovationskraft positiv auf Wirtschaft und Beschäftigung, Hochschulbil dung führt zu mehr Steuereinnahmen und weniger Sozialausgaben.
#2356Die schwarz-gelbe Hochschulpolitik war nicht maßgeblich an den Studierenden ori entiert, sondern zu sehr von einem Leitbild unternehmerischer Hochschulen geprägt.
#2357Die Studiengebühren wirkten abschreckend auf potenzielle Studierende und belasteten gerade die finanziell schlechtergestellten Familien.
#2358CDU und FDP hatten noch keine ausreichende Vorsorge für den doppelten Abiturjahrgang getroffen und auch nicht an gemessen auf die steigende Studierneigung reagiert.
#2359Daher fehlten zahlreiche Studien plätze an den Hochschulen.
#2360Mit dem Hochschulfreiheitsgesetz ist die CDU/FDP-Landesregierung weit über ihr Ziel hinausgeschossen.
#2361Es mangelte vor allem an einer ausreichenden Mitbestimmung an den Hochschulen, ausgedünnte gesetzliche Regelungen führten zu unklaren Ver hältnissen.
#2362Studium und Lehre wurden zu sehr an den Lehrenden und viel zu wenig an den Lernenden ausgerichtet.
#2363CDU und FDP haben an den Hochschulen und Universi tätskliniken einen großen Sanierungsstau hinterlassen.
#2364Die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen gerieten vor allem hinsichtlich der Befristungen und mangelnder Mitbe stimmung des Personals aus dem Ruder.
#2365Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Insgesamt haben wir die Finanzierung der Hochschulen deutlich verbessert, die Mitbe stimmung in den Hochschulen enorm gestärkt und die Studien und Beschäftigungsbe dingungen an den Hochschulen deutlich verbessert.
#2366Der Wissenschaftsetat lag 2016 mit mehr als 8,2 Milliarden Euro 41 Prozent über dem des Jahres 2010.
#2367Die Ausgaben allein für die Hochschulen haben wir sogar um 59 Prozent erhöht.
#2368Nur die angestrebte Bund-Länder-Finanzierung der FernUniversität in Hagen ist bis lang an der Verweigerungshaltung des Bundes und einzelner anderer Länder geschei tert.
#2369Wir GRÜNE werden aber weiter für eine gesicherte Finanzierung dieser bundesweit bedeutenden Hochschule kämpfen.
#2370Wir GRÜNE haben in der Landesregierung die Studiengebühren abgeschafft.
#2371Das Land stellt den Hochschulen seitdem „Qualitätsverbesserungsmittel“ zur Qualitäts optimierung von Studium und Lehre bereit.
#2372Wir haben genügend Studienplätze be reitgestellt und die notwendigen zusätzlichen Studienplätze wegen des doppelten Abiturjahrgangs, der Aussetzung der Wehrpflicht und einer insgesamt gestiegenen Nachfrage finanziert.
#2373Die Hochschulen haben ihr „Soll“ sogar mehr als erfüllt.
#2374Im Hochschulpakt waren unter anderem 65.
#2375zusätzliche Masterstudienplätze, 2.
#2376zusätzliche Medizinstudienplätze und mehr Beratungsangebote enthalten.
#2377Jährlich 60 zusätzliche Medizinstudienplätze entstehen im Rahmen des von uns geförderten Ko operationsmodells zwischen der Ruhr-Universität Bochum und Kliniken in Ostwestfa len-Lippe.
#2378Damit wird in den nächsten Jahren die ärztliche Versorgung in der Region verbessert.
#2379Wir haben umgesetzt, was wir uns für die Weiterentwicklung des Hochschulgeset zes vorgenommen haben, und es auf Mitbestimmung, gute Studienbedingungen, sozi ale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung ausgerichtet.
#2380Dazu zählen vor allem: eine stärkere Mitbestimmung aller Statusgruppen an den Hochschulen durch die Durchsetzung der Gruppenparität und der Stärkung der Senate, bessere Studien bedingungen, stärkere Interessenvertretungen für Studierende, mehr gesellschaftliche und ethische Verantwortung, mehr Transparenz, eine bessere Landesplanung und ge schlechtergerechte Hochschulen.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: