Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 17.03.2026 PDF
#2355
Hochschulen wir ken durch ihre Innovationskraft positiv auf Wirtschaft und Beschäftigung, Hochschulbil dung führt zu mehr Steuereinnahmen und weniger Sozialausgaben.
#2356
Die schwarz-gelbe Hochschulpolitik war nicht maßgeblich an den Studierenden ori entiert, sondern zu sehr von einem Leitbild unternehmerischer Hochschulen geprägt.
#2357
Die Studiengebühren wirkten abschreckend auf potenzielle Studierende und belasteten gerade die finanziell schlechtergestellten Familien.
#2358
CDU und FDP hatten noch keine ausreichende Vorsorge für den doppelten Abiturjahrgang getroffen und auch nicht an gemessen auf die steigende Studierneigung reagiert.
#2359
Daher fehlten zahlreiche Studien plätze an den Hochschulen.
#2360
Mit dem Hochschulfreiheitsgesetz ist die CDU/FDP-Landesregierung weit über ihr Ziel hinausgeschossen.
#2361
Es mangelte vor allem an einer ausreichenden Mitbestimmung an den Hochschulen, ausgedünnte gesetzliche Regelungen führten zu unklaren Ver hältnissen.
#2362
Studium und Lehre wurden zu sehr an den Lehrenden und viel zu wenig an den Lernenden ausgerichtet.
#2363
CDU und FDP haben an den Hochschulen und Universi tätskliniken einen großen Sanierungsstau hinterlassen.
#2364
Die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen gerieten vor allem hinsichtlich der Befristungen und mangelnder Mitbe stimmung des Personals aus dem Ruder.
#2365
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Insgesamt haben wir die Finanzierung der Hochschulen deutlich verbessert, die Mitbe stimmung in den Hochschulen enorm gestärkt und die Studien und Beschäftigungsbe dingungen an den Hochschulen deutlich verbessert.
#2366
Der Wissenschaftsetat lag 2016 mit mehr als 8,2 Milliarden Euro 41 Prozent über dem des Jahres 2010.
#2367
Die Ausgaben allein für die Hochschulen haben wir sogar um 59 Prozent erhöht.
#2368
Nur die angestrebte Bund-Länder-Finanzierung der FernUniversität in Hagen ist bis lang an der Verweigerungshaltung des Bundes und einzelner anderer Länder geschei tert.
#2369
Wir GRÜNE werden aber weiter für eine gesicherte Finanzierung dieser bundesweit bedeutenden Hochschule kämpfen.
#2370
Wir GRÜNE haben in der Landesregierung die Studiengebühren abgeschafft.
#2371
Das Land stellt den Hochschulen seitdem „Qualitätsverbesserungsmittel“ zur Qualitäts optimierung von Studium und Lehre bereit.
#2372
Wir haben genügend Studienplätze be reitgestellt und die notwendigen zusätzlichen Studienplätze wegen des doppelten Abiturjahrgangs, der Aussetzung der Wehrpflicht und einer insgesamt gestiegenen Nachfrage finanziert.
#2373
Die Hochschulen haben ihr „Soll“ sogar mehr als erfüllt.
#2374
Im Hochschulpakt waren unter anderem 65.
#2375
zusätzliche Masterstudienplätze, 2.
#2376
zusätzliche Medizinstudienplätze und mehr Beratungsangebote enthalten.
#2377
Jährlich 60 zusätzliche Medizinstudienplätze entstehen im Rahmen des von uns geförderten Ko operationsmodells zwischen der Ruhr-Universität Bochum und Kliniken in Ostwestfa len-Lippe.
#2378
Damit wird in den nächsten Jahren die ärztliche Versorgung in der Region verbessert.
#2379
Wir haben umgesetzt, was wir uns für die Weiterentwicklung des Hochschulgeset zes vorgenommen haben, und es auf Mitbestimmung, gute Studienbedingungen, sozi ale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung ausgerichtet.
#2380
Dazu zählen vor allem: eine stärkere Mitbestimmung aller Statusgruppen an den Hochschulen durch die Durchsetzung der Gruppenparität und der Stärkung der Senate, bessere Studien bedingungen, stärkere Interessenvertretungen für Studierende, mehr gesellschaftliche und ethische Verantwortung, mehr Transparenz, eine bessere Landesplanung und ge schlechtergerechte Hochschulen.
#2381
Die beinhaltete Gleichstellungsquote, basierend auf dem sogenannten Kaskadenmodell, zielt darauf ab, dass sich in Zukunft der Frauenanteil bei Professuren erhöht.
#2382
Studium und Lehre sind endlich an den Studierenden ausgerichtet.
#2383
Mit dem Hoch schulzukunftsgesetz müssen die Hochschulen ihren Studierenden die bestmöglichen Studienbedingungen bieten.
#2384
Die Student*innen haben ein größeres Mitspracherecht bei Prüfungsordnungen und der Prüfungsbelastung können Grenzen gesetzt werden.
#2385
Es gibt keine allgemeine Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen mehr, dafür aber ein Teilzeitstudium.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: