Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#2388
Sie können nun selbst die Studien bedingungen weiter verbessern.
#2389
Durch den Ausbau der Hochschulen, eine stärker an den Studierenden orientierte Lehre, die Abschaffung der Studiengebühren und weitere Maßnahmen hat sich die Zahl der Studierenden um über 240.
#2390
gegenüber dem Jahr 2010 erhöht.
#2391
Mit über 750.
#2392
Studierenden ist NRW das attraktivste Studienland bundesweit.
#2393
Wir GRÜNE haben für die Beschäftigtengruppen an den Hochschulen viel erreicht.
#2394
Familie und Beruf sind besser vereinbar, befristete Arbeitsverträge haben wir reduziert und die Personalvertretung verstärkt.
#2395
Die wichtige Sanierung von Hochschulen und Universitätskliniken haben wir ermög licht.
#2396
Mindestens bis 2019 bleiben die jährlich 107 Millionen Euro Hochschulbaumittel des Bundes erhalten.
#2397
Das Hochschulbaumodernisierungsprogramm wurde durch das Hochschulbaukonsolidierungsprogramm abgelöst.
#2398
Zusätzlich wurde mit einem weite ren Milliardenprogramm die Sanierung der Universitätskliniken vorangetrieben.
#2399
Hochschulfinanzierung – Hochschulen zukunftsfest machen Wir GRÜNE wollen die Hochschulen weiter gut finanzieren und – wo notwendig – ausbauen und verbessern.
#2400
Wir wollen Lehre und Forschung auf hohem Niveau an allen Hochschulen möglich machen.
#2401
Statt die historisch bedingten unterschiedlichen Zuweisungen fortzuführen, muss ein neues Finanzierungssystem die Mittel für die Hochschulen nach klaren und vergleichbaren Indikatoren verteilen.
#2402
Darüber hinaus soll der Anteil zeitlich begrenzter staatlicher Drittmittel reduziert und im Gegenzug das Budget für die Grundfinanzierung erhöht werden.
#2403
Der Bund muss den Ländern die Möglichkeit bieten, zusätzliche Mittel in die Grundfinanzierung investieren zu können.
#2404
Wir wollen die „Infrastrukturen des Wissens“ unseres NRW-Wissenschafts und For schungssystems modernisieren und ausbauen, um die Bauten und die Ausstattung der NRW-Hochschulen allerorts auf die Höhe der Zeit zu bringen: von Hörsälen bis zu Bibliotheken, von den digitalen Infrastrukturen bis zur Studienplatzvergabe, von den Forschungsgeräten und „Core Facilities“ bis zu den Wohnheimplätzen.
#2405
Dabei müssen ökologische Aspekte, innovative Raumkonzepte und Barrierefreiheit eine maßgebliche Rolle spielen.
#2406
Dafür muss NRW endlich ausreichend und dauerhaft Mittel vom Bund erhalten.
#2407
Universitäten und Hochschulen sind Orte ziviler Bildung.
#2408
Lehre und Forschung an den Hochschulen müssen zivil bleiben und sollen nicht militärischen Zwecken oder Rüstungszwecken dienen.
#2409
Die Anwendung der mit dem Hochschulzukunftsgesetz ein geführten Klausel für friedliche Forschung an den Hochschulen wollen wir im Blick behalten.
#2410
Wir setzen uns dafür ein, dass viele Hochschulen eigene Zivilklauseln einrich ten.
#2411
Dafür werden wir den Hochschulaktiven, die sich dafür einsetzen, unterstützend zur Seite stehen.
#2412
Die Drittmittelvergabe an Hochschulen muss größtmöglich transparent sein, damit etwaige Einflüsse auf Forschung und Lehre sichtbar werden.
#2413
Hochschulen und For schungseinrichtungen in NRW leisten einen wichtigen Beitrag in den Bereichen Frieden, internationale Beziehungen und Eine Welt.
#2414
Wir wollen die wissenschaftlichen Einrich tungen, die in diesen Bereichen forschen und lehren, stärker finanziell unterstützen und ihnen helfen, sich untereinander zu vernetzen.
#2415
Von einem solchen Netzwerk verspre- chen wir uns positive Synergieeffekte für die Region und global gesehen.
#2416
Für die bundesweit bedeutende FernUniversität in Hagen wollen wir endlich eine Bund-Länder-Finanzierung erreichen, die die Ausgaben für die größte deutsche Hoch schule gerecht verteilt.
#2417
Nur ein Drittel der Studierenden der FernUniversität kommt aus NRW, aber das Land trägt zwei Drittel der Ausgaben.
#2418
Der Bund und die anderen Länder dürfen sich hier nicht weiterhin verweigern.


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