Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#2425
Wir wollen die Umsetzung des bundesweiten Programms „Dialogorientiertes Ser viceverfahren“ weiter unterstützen.
#2426
NRW ist hier bereits beispielhaft vorangegangen, damit künftig Studienplätze effektiver vergeben werden können und weniger Studien plätze unbesetzt bleiben.
#2427
Langfristig wollen wir, dass alle Bachelor-Absolvent*innen ihr Studium mit einem Master fortsetzen können.
#2428
Daher streben wir die Einführung eines rechtsverbindlichen Anspruches auf einen Masterplatz an.
#2429
Insbesondere im Lehramtsstudium ist ein Master studium für die spätere Berufsausübung zwingend nötig.
#2430
Deshalb wollen wir zusammen mit den Hochschulen ein Modell für die kombinierte Zulassung im Lehramtsstudium er möglichen, damit Bachelor-Absolvent*innen auch einen Masterplatz am gleichen Studi enort zugesichert bekommen.
#2431
Zudem wollen wir gemeinsam mit den Hochschulen auf die Abschaffung von Mindestnoten und ähnlichen Zugangshürden zum Masterstudium hinar beiten, damit keine Studienplätze trotz interessierter Bewerber*innen mit weniger guten Noten frei bleiben.
#2432
Auch wollen wir daran arbeiten, zu eng gefasste fachliche Zugangs hürden abzubauen, die studentische Mobilität bzw.
#2433
einen Hochschulwechsel verhindern.
#2434
Das Interesse an einem Studium an einer Fachhochschule in NRW steigt weiterhin an.
#2435
Daher müssen die Kapazitäten an den Fachhochschulen erhöht werden.
#2436
ber das im Hochschulgesetz verankerte Graduierteninstitut und über eine Experimentierklausel soll das eigenständige Promotionsrecht für die Fachhochschulen erprobt werden.
#2437
Hochschulen sollten der zentrale Ort einer Bürgergesellschaft sein, die Gesellschaft, Wissenschaft und Politik enger zusammenführt und sich verstärkt an den großen He- rausforderungen unserer Zeit orientiert.
#2438
Mit einer besseren Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen, hochschultypengerechten Karrierewegen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, weniger Studienabbrüchen und einer Integration von Flüchtlingen durch Hochschulbildung können junge Menschen ihre vielfältigen Potenziale besser entfal ten.
#2439
Davon profitieren Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
#2440
Deshalb wollen wir die Qualität der Lehre erhöhen, indem wir das Voneinander-Lernen stärken und sich die Hochschulen besser koordinieren, vor allem im Bereich der pädagogischen Qualifi kation und der Digitalisierung.
#2441
Wir GRÜNEN möchten den Erfolg von Studierenden aus bildungsfernen Familien ver stärkt fördern und dazu Unterstützungsprogramme an den Hochschulen ausbauen.
#2442
Wir wollen die neu geschaffenen Möglichkeiten eines Teilzeitstudiums und eines Studiums ohne Abitur in NRW stärker bewerben und fördern.
#2443
Ebenso wollen wir die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums an staatlichen Hochschulen in NRW weiter ausbauen.
#2444
Junge Menschen sollen ihre beruflichen Fähigkeiten und Talente unabhängig von der sozialen Herkunft entfalten können.
#2445
Mit der Errichtung des „NRW-Zentrums für Ta lentförderung“ im Ruhrgebiet haben wir eine wichtige Förderstruktur geschaffen, die mithilfe fachlich versierter Talentscouts schon vielen jungen Menschen den Weg in eine erfolgreiche beruflich-akademische Ausbildung geebnet hat.
#2446
Wir unterstützen daher die Ausweitung dieses Programms auf ganz NRW.
#2447
Wir wollen die notwendigen Kapazitäten bei der islamischen Theologie durch einen Ausbau der Lehrstühle sicherstellen.
#2448
Wir wollen ebenfalls die Einrichtung eines Lehr stuhls für Alevitische Theologie fördern.
#2449
Der Ausbau der Religionslehre an den Hoch schulen soll möglichst mit Unterstützung des Bundes erfolgen.
#2450
Studiengebühren erteilen wir eine klare Absage.
#2451
Das Land wird den Hochschulen dafür dauerhaft mehr Landesmittel zur Verfügung stellen.
#2452
Studierendenwerke – studentischen Wohnraum schaffen und Studierendenwerke stärken In vielen Universitätsstädten werden die Studierenden mit immer weiter steigenden Mieten, einem angespanntem Wohnungsmarkt und hohen Lebenshaltungskosten kon frontiert.
#2453
Gerade für Studienanfänger*innen ist das eine erste große Hürde.
#2454
Die Stu dierendenwerke tragen zu Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bei.
#2455
Mit bezahlbarem Wohnraum, Mittagessen zum kleinen Preis, schnellen BAföG-Entschei dungen, Sozialberatung und Kinderbetreuung leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.


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