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vom 16.03.2026 PDF
#2429
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Insbesondere im Lehramtsstudium ist ein Master studium für die spätere Berufsausübung zwingend nötig.
#2430Deshalb wollen wir zusammen mit den Hochschulen ein Modell für die kombinierte Zulassung im Lehramtsstudium er möglichen, damit Bachelor-Absolvent*innen auch einen Masterplatz am gleichen Studi enort zugesichert bekommen.
#2431Zudem wollen wir gemeinsam mit den Hochschulen auf die Abschaffung von Mindestnoten und ähnlichen Zugangshürden zum Masterstudium hinar beiten, damit keine Studienplätze trotz interessierter Bewerber*innen mit weniger guten Noten frei bleiben.
#2432Auch wollen wir daran arbeiten, zu eng gefasste fachliche Zugangs hürden abzubauen, die studentische Mobilität bzw.
#2433einen Hochschulwechsel verhindern.
#2434Das Interesse an einem Studium an einer Fachhochschule in NRW steigt weiterhin an.
#2435Daher müssen die Kapazitäten an den Fachhochschulen erhöht werden.
#2436ber das im Hochschulgesetz verankerte Graduierteninstitut und über eine Experimentierklausel soll das eigenständige Promotionsrecht für die Fachhochschulen erprobt werden.
#2437Hochschulen sollten der zentrale Ort einer Bürgergesellschaft sein, die Gesellschaft, Wissenschaft und Politik enger zusammenführt und sich verstärkt an den großen He- rausforderungen unserer Zeit orientiert.
#2438Mit einer besseren Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen, hochschultypengerechten Karrierewegen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, weniger Studienabbrüchen und einer Integration von Flüchtlingen durch Hochschulbildung können junge Menschen ihre vielfältigen Potenziale besser entfal ten.
#2439Davon profitieren Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
#2440Deshalb wollen wir die Qualität der Lehre erhöhen, indem wir das Voneinander-Lernen stärken und sich die Hochschulen besser koordinieren, vor allem im Bereich der pädagogischen Qualifi kation und der Digitalisierung.
#2441Wir GRÜNEN möchten den Erfolg von Studierenden aus bildungsfernen Familien ver stärkt fördern und dazu Unterstützungsprogramme an den Hochschulen ausbauen.
#2442Wir wollen die neu geschaffenen Möglichkeiten eines Teilzeitstudiums und eines Studiums ohne Abitur in NRW stärker bewerben und fördern.
#2443Ebenso wollen wir die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums an staatlichen Hochschulen in NRW weiter ausbauen.
#2444Junge Menschen sollen ihre beruflichen Fähigkeiten und Talente unabhängig von der sozialen Herkunft entfalten können.
#2445Mit der Errichtung des „NRW-Zentrums für Ta lentförderung“ im Ruhrgebiet haben wir eine wichtige Förderstruktur geschaffen, die mithilfe fachlich versierter Talentscouts schon vielen jungen Menschen den Weg in eine erfolgreiche beruflich-akademische Ausbildung geebnet hat.
#2446Wir unterstützen daher die Ausweitung dieses Programms auf ganz NRW.
#2447Wir wollen die notwendigen Kapazitäten bei der islamischen Theologie durch einen Ausbau der Lehrstühle sicherstellen.
#2448Wir wollen ebenfalls die Einrichtung eines Lehr stuhls für Alevitische Theologie fördern.
#2449Der Ausbau der Religionslehre an den Hoch schulen soll möglichst mit Unterstützung des Bundes erfolgen.
#2450Studiengebühren erteilen wir eine klare Absage.
#2451Das Land wird den Hochschulen dafür dauerhaft mehr Landesmittel zur Verfügung stellen.
#2452Studierendenwerke – studentischen Wohnraum schaffen und Studierendenwerke stärken In vielen Universitätsstädten werden die Studierenden mit immer weiter steigenden Mieten, einem angespanntem Wohnungsmarkt und hohen Lebenshaltungskosten kon frontiert.
#2453Gerade für Studienanfänger*innen ist das eine erste große Hürde.
#2454Die Stu dierendenwerke tragen zu Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bei.
#2455Mit bezahlbarem Wohnraum, Mittagessen zum kleinen Preis, schnellen BAföG-Entschei dungen, Sozialberatung und Kinderbetreuung leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.
#2456Für diese wichtige Arbeit wollen wir die Grundfinanzierung der Studierendenwerke erhöhen.
#2457Wir brauchen zudem ein Bündnis für studentisches Wohnen, an dem alle wichtigen Akteure beteiligt sind.
#2458Darüber hinaus bedarf es eines Sonderprogramms, um schnell den Bau von bezahlbarem Wohnraum für Studierende zu sichern.
#2459Der Bund muss hierzu einen Beitrag leisten.
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