Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#2436
ber das im Hochschulgesetz verankerte Graduierteninstitut und über eine Experimentierklausel soll das eigenständige Promotionsrecht für die Fachhochschulen erprobt werden.
#2437
Hochschulen sollten der zentrale Ort einer Bürgergesellschaft sein, die Gesellschaft, Wissenschaft und Politik enger zusammenführt und sich verstärkt an den großen He- rausforderungen unserer Zeit orientiert.
#2438
Mit einer besseren Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen, hochschultypengerechten Karrierewegen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, weniger Studienabbrüchen und einer Integration von Flüchtlingen durch Hochschulbildung können junge Menschen ihre vielfältigen Potenziale besser entfal ten.
#2439
Davon profitieren Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
#2440
Deshalb wollen wir die Qualität der Lehre erhöhen, indem wir das Voneinander-Lernen stärken und sich die Hochschulen besser koordinieren, vor allem im Bereich der pädagogischen Qualifi kation und der Digitalisierung.
#2441
Wir GRÜNEN möchten den Erfolg von Studierenden aus bildungsfernen Familien ver stärkt fördern und dazu Unterstützungsprogramme an den Hochschulen ausbauen.
#2442
Wir wollen die neu geschaffenen Möglichkeiten eines Teilzeitstudiums und eines Studiums ohne Abitur in NRW stärker bewerben und fördern.
#2443
Ebenso wollen wir die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums an staatlichen Hochschulen in NRW weiter ausbauen.
#2444
Junge Menschen sollen ihre beruflichen Fähigkeiten und Talente unabhängig von der sozialen Herkunft entfalten können.
#2445
Mit der Errichtung des „NRW-Zentrums für Ta lentförderung“ im Ruhrgebiet haben wir eine wichtige Förderstruktur geschaffen, die mithilfe fachlich versierter Talentscouts schon vielen jungen Menschen den Weg in eine erfolgreiche beruflich-akademische Ausbildung geebnet hat.
#2446
Wir unterstützen daher die Ausweitung dieses Programms auf ganz NRW.
#2447
Wir wollen die notwendigen Kapazitäten bei der islamischen Theologie durch einen Ausbau der Lehrstühle sicherstellen.
#2448
Wir wollen ebenfalls die Einrichtung eines Lehr stuhls für Alevitische Theologie fördern.
#2449
Der Ausbau der Religionslehre an den Hoch schulen soll möglichst mit Unterstützung des Bundes erfolgen.
#2450
Studiengebühren erteilen wir eine klare Absage.
#2451
Das Land wird den Hochschulen dafür dauerhaft mehr Landesmittel zur Verfügung stellen.
#2452
Studierendenwerke – studentischen Wohnraum schaffen und Studierendenwerke stärken In vielen Universitätsstädten werden die Studierenden mit immer weiter steigenden Mieten, einem angespanntem Wohnungsmarkt und hohen Lebenshaltungskosten kon frontiert.
#2453
Gerade für Studienanfänger*innen ist das eine erste große Hürde.
#2454
Die Stu dierendenwerke tragen zu Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bei.
#2455
Mit bezahlbarem Wohnraum, Mittagessen zum kleinen Preis, schnellen BAföG-Entschei dungen, Sozialberatung und Kinderbetreuung leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.
#2456
Für diese wichtige Arbeit wollen wir die Grundfinanzierung der Studierendenwerke erhöhen.
#2457
Wir brauchen zudem ein Bündnis für studentisches Wohnen, an dem alle wichtigen Akteure beteiligt sind.
#2458
Darüber hinaus bedarf es eines Sonderprogramms, um schnell den Bau von bezahlbarem Wohnraum für Studierende zu sichern.
#2459
Der Bund muss hierzu einen Beitrag leisten.
#2460
Ein angemessener Teil des Wohnraums muss barrierefrei und rollstuhlgerecht gestal tet sein, insbesondere dann, wenn geplant ist, dass bei sinkendem Bedarf durch Studie rende andere Personengruppen diesen Wohnraum nutzen sollen, wozu ebenfalls eine hohe Grundriss und Bauteilflexibilität gehören.
#2461
Wir wollen Sonderfonds einrichten für eine nachhaltige Sanierung der Studie rendenwohnheime sowie für den Neubau an Orten, an denen besonderer Mangel an Wohnheimplätzen besteht.
#2462
Hier müssen auch weiterhin kurzfristig gute und kreative Lösungen gefunden werden.
#2463
Daher wollen wir, dass die Studierendenwerke, die Kom munen und die Ministerien weiter gemeinsam daran arbeiten, Handlungsmöglichkeiten optimal auszunutzen und Neubauflächen bereitzustellen oder Umwidmungsmöglich keiten auszuloten.
#2464
Hochschulzukunftsgesetz – autonome und verantwortungsvolle Hochschulen Die Autonomie der Hochschulen wollen wir wahren.
#2465
Der Staat muss weiterhin auf Fach aufsicht und Detailsteuerung verzichten, dabei aber einen klaren gesetzlichen Rahmen vorgeben.
#2466
Er muss weiterhin die strategisch wichtigen Ziele definieren, die die Hoch schulen erfüllen.


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