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vom 16.03.2026 PDF
#2454
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Die Stu dierendenwerke tragen zu Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bei.
#2455Mit bezahlbarem Wohnraum, Mittagessen zum kleinen Preis, schnellen BAföG-Entschei dungen, Sozialberatung und Kinderbetreuung leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.
#2456Für diese wichtige Arbeit wollen wir die Grundfinanzierung der Studierendenwerke erhöhen.
#2457Wir brauchen zudem ein Bündnis für studentisches Wohnen, an dem alle wichtigen Akteure beteiligt sind.
#2458Darüber hinaus bedarf es eines Sonderprogramms, um schnell den Bau von bezahlbarem Wohnraum für Studierende zu sichern.
#2459Der Bund muss hierzu einen Beitrag leisten.
#2460Ein angemessener Teil des Wohnraums muss barrierefrei und rollstuhlgerecht gestal tet sein, insbesondere dann, wenn geplant ist, dass bei sinkendem Bedarf durch Studie rende andere Personengruppen diesen Wohnraum nutzen sollen, wozu ebenfalls eine hohe Grundriss und Bauteilflexibilität gehören.
#2461Wir wollen Sonderfonds einrichten für eine nachhaltige Sanierung der Studie rendenwohnheime sowie für den Neubau an Orten, an denen besonderer Mangel an Wohnheimplätzen besteht.
#2462Hier müssen auch weiterhin kurzfristig gute und kreative Lösungen gefunden werden.
#2463Daher wollen wir, dass die Studierendenwerke, die Kom munen und die Ministerien weiter gemeinsam daran arbeiten, Handlungsmöglichkeiten optimal auszunutzen und Neubauflächen bereitzustellen oder Umwidmungsmöglich keiten auszuloten.
#2464Hochschulzukunftsgesetz – autonome und verantwortungsvolle Hochschulen Die Autonomie der Hochschulen wollen wir wahren.
#2465Der Staat muss weiterhin auf Fach aufsicht und Detailsteuerung verzichten, dabei aber einen klaren gesetzlichen Rahmen vorgeben.
#2466Er muss weiterhin die strategisch wichtigen Ziele definieren, die die Hoch schulen erfüllen.
#2467Die Hochschulen müssen ihrer Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft gerecht werden.
#2468Das Hochschulzukunftsgesetz hat den Rahmen für die Hochschulen geschaffen, um die Studienbedingungen und -chancen für junge Menschen zu verbessern.
#2469Die vor handenen Instrumente müssen intensiver genutzt, nötigenfalls weiter ausgebaut und gegebenenfalls weiterentwickelt werden, auch um die Zahl der Studienabbrüche zu ver ringern.
#2470Um die Geschlechtergleichstellung weiter zu verbessern, wollen wir erreichen, dass der Bund das Wissenschaftszeitvertragsgesetz erneut reformiert.
#2471Beschäftigte – echte Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs Guter wissenschaftlicher Nachwuchs ist wichtig für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesell schaft.
#2472Viele unterschiedliche Karrierewege an Fachhochschulen, Universitäten sowie Kunst und Musikhochschulen sind dabei möglich.
#2473Wir wollen die passenden Strukturen und Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs schaffen.
#2474Diesbezüg lich muss der Bund die Länder mehr unterstützen.
#2475Wir wollen die Umsetzung des Rahmenkodex bzw.
#2476vertrags für gute Beschäftigungs bedingungen aktiv begleiten und – wo notwendig – an der Weiterentwicklung mitwir ken.
#2477Für das Wissenschaftszeitvertragsgesetz fordern wir eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren für die Arbeitsverträge von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen auf Qualifika tionsstellen, die nur unterschritten werden darf, wenn dies sachlich begründet ist.
#2478Wir fordern außerdem die Abschaffung der Tarifsperre – damit ein Wissenschaftstarifvertrag möglich wird –, die den Sozialpartnern die tarifvertragliche Vereinbarung von vom Ge- setz abweichenden Befristungsregeln untersagt, sowie die Aufnahme von Betreuungs vereinbarungen.
#2479Promovierende, die einer anderen ordentlichen Beschäftigung nachgehen, haben oft Probleme, die Anforderungen an die Promotion zu erfüllen.
#2480Wir wollen für eine bessere Vereinbarkeit von Promotion und Berufstätigkeit sorgen, ohne dass die wissenschaftli che Qualität darunter leidet.
#2481Wir wollen die Beschäftigungssituation der Lehrbeauftragten an den Kunst und Mu sikhochschulen verbessern.
#2482Sie erbringen momentan etwa die Hälfte der Lehrleistung und erhalten damit die Vielfältigkeit der künstlerischen und musikalischen Hochschul ausbildung.
#2483Dennoch befinden sie sich mit ihren Lehraufträgen in einer schwierigen beruflichen Lage.
#2484Wir wollen für sie mehr Stellen im Mittelbau schaffen.
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