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vom 16.03.2026 PDF
#2475
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Wir wollen die Umsetzung des Rahmenkodex bzw.
#2476vertrags für gute Beschäftigungs bedingungen aktiv begleiten und – wo notwendig – an der Weiterentwicklung mitwir ken.
#2477Für das Wissenschaftszeitvertragsgesetz fordern wir eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren für die Arbeitsverträge von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen auf Qualifika tionsstellen, die nur unterschritten werden darf, wenn dies sachlich begründet ist.
#2478Wir fordern außerdem die Abschaffung der Tarifsperre – damit ein Wissenschaftstarifvertrag möglich wird –, die den Sozialpartnern die tarifvertragliche Vereinbarung von vom Ge- setz abweichenden Befristungsregeln untersagt, sowie die Aufnahme von Betreuungs vereinbarungen.
#2479Promovierende, die einer anderen ordentlichen Beschäftigung nachgehen, haben oft Probleme, die Anforderungen an die Promotion zu erfüllen.
#2480Wir wollen für eine bessere Vereinbarkeit von Promotion und Berufstätigkeit sorgen, ohne dass die wissenschaftli che Qualität darunter leidet.
#2481Wir wollen die Beschäftigungssituation der Lehrbeauftragten an den Kunst und Mu sikhochschulen verbessern.
#2482Sie erbringen momentan etwa die Hälfte der Lehrleistung und erhalten damit die Vielfältigkeit der künstlerischen und musikalischen Hochschul ausbildung.
#2483Dennoch befinden sie sich mit ihren Lehraufträgen in einer schwierigen beruflichen Lage.
#2484Wir wollen für sie mehr Stellen im Mittelbau schaffen.
#2485Insbesondere die Einstellung von Hilfskräften bindet an den Universitäten enorme Zeit mit unnötiger Verwaltungsarbeit.
#2486Oft müssen Beschäftigte seitenweise die gleichen Akten immer wieder neu einreichen.
#2487Dies lässt sich über technische Wege leicht verein fachen.
#2488Wir wollen, dass das LBV moderne Möglichkeiten in der Personalführung einsetzt.
#2489Integration – Studium für Geflüchtete ermöglichen Wir wollen weiterhin dafür sorgen, dass Geflüchtete an den Hochschulen in NRW gut aufgenommen werden.
#2490Deshalb fördern wir Projekte für Geflüchtete an Hochschulen, gegebenenfalls auch stärker als bisher.
#2491Wir wollen alle nötigen Schritte unternehmen, um Geflüchteten den Hochschulzugang zu ermöglichen.
#2492Dazu gehört es, bisherige Stu dienleistungen großzügig anzuerkennen sowie kostenlose Sprachkurse bis zum Niveau der Hochschulzugangsprüfungen zu ermöglichen.
#2493Auch im Studium dürfen Studieren de mit Flucht oder Zuwanderungsgeschichte nicht alleingelassen werden.
#2494Dazu sollen an den Universitäten Sprach und Unterstützungsprogramme für alle Studierenden mit Deutsch als Zweit oder Fremdsprache entstehen.
#2495Um den Realitäten unserer Zuwanderungsgesellschaft gerecht zu werden, brauchen wir in vielen Arbeitsbereichen kultursensible Kompetenzen.
#2496Dies gilt besonders für den sozialen, Bildungs-, Gesundheits-, Verwaltungs und Personalbereich.
#2497Kultursensible Schwerpunkte in den entsprechenden Studienfächern sollen gefördert werden.
#2498Lehre – Akademie für Lehre und Lernen in NRW Wir wollen eine Akademie für Lehre und Lernen in NRW einrichten, damit Erkenntnisse der Lehr und Lernforschung auch in die Hochschuldidaktik einfließen.
#2499Die Akademie soll eine Plattform sein, um systematisch Erfahrungen auszutauschen, die Lehre zu ver bessern und die (Weiter-)Qualifikation von Lehrenden zu unterstützen.
#2500Die Hochschulen müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Lehre stärker nutzen.
#2501Dazu sollen die Hochschulen ihre Wissensvermittlung zum Teil auf „Blended Learning“ ausweiten.
#2502Sie sollen neue Lehrkräfte zur Weiterbildung verpflichten und klare Kriterien für die Lehrqualität aufstellen.
#2503Wir wollen, dass die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung auch in der Lehre an den Hochschulen vollumfänglich genutzt werden, bei der Vor und Nachbereitung sowie der Durchführung.
#2504Neben elektronischen Semesterapparaten gehören dazu auch Plattformen für E-Learning und für den Zugang zu freien Lern und Lehrmaterialien (Open Educational Resources).
#2505Für uns ist selbstverständlich, dass digitale Angebote die klassische Präsenzlehre erweitern und ergänzen können, sie aber nicht ersetzen sollen.
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