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vom 16.03.2026 PDF
#2568
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Die Träger dieser Maßnahmen müssen sich an das Mindesthonorar in der Weiterbildung halten, um ausgewählt werden zu können, und sollten sozialver sicherungspflichtige Beschäftigung anbieten.
#2569Wir GRÜNE wollen, dass sie hier in en ger Zusammenarbeit mit den kommunalen und Landeseinrichtungen tätig sind, damit alle am selben Strang ziehen.
#2570Die Qualitätssicherung von Maßnahmen aller Träger ist gleichwertig zu beurteilen.
#2571Alle anerkannten Qualitätstestierungssysteme sind zu be rücksichtigen.
#2572Unterschiedliche gesellschaftliche, psychosoziale und biografische Faktoren bewirken, dass ein Bedarf zum Nachholen von Schulabschlüssen im Bereich der Sekundarstufe I auch nach Durchlaufen des Regelschulsystems besteht.
#2573Volkshochschulen und Weiter bildungskollegs bieten dies mit Erfolg seit Jahren an.
#2574Mit dem Anstieg der Anzahl junger erwachsener Flüchtlinge ist der Bedarf noch gestiegen.
#2575Ziel Grüner Politik muss es sein, den Ausgangsbedingungen der jungen Menschen stärker gerecht werden zu können und damit den Erfolg eines nachträglichen (ersten) Schulabschlusses zu sichern.
#2576Wir wollen die Einrichtungen durch multiprofessionelles Personal aktiv unterstützen.
#2577Die Organisa tion der schulischen Ausbildung sollte erwachsenengerechten Prinzipien folgen.
#2578Struktur und zeitlicher Rahmen der Lehrgänge werden durch unterschiedliche Modu le flexibilisiert.
#2579Hierzu gehört auch die Möglichkeit von Präsenz und Selbstlernphasen sowie Wiederholungsmöglichkeiten in Anlehnung an Abitur-online.
#2580Wir setzen uns für eine Regelförderung der Schulabschlusslehrgänge und des zentralen Prüfungssystems ein.
#2581Wir werden uns auch weiterhin auf Bundesebene dafür starkmachen, dass die Zu gangsvoraussetzungen für Weiterbildungskollegs und Abendgymnasien nicht mehr so restriktiv gehandhabt werden müssen.
#2582Dies betrifft zum Beispiel die Anerkennung von langfristigen Erkrankungen sowie von prekären Beschäftigungen und die Glaubhaftma chung von Ausbildungs und Arbeitsnachweisen.
#2583Der Bund ist in puncto Weiterbildung gefordert, endlich seiner Verantwortung ge recht zu werden, die Sprach und Integrationskurse besser zu fördern und die Öffnung der Weiterbildungskollegs für weitere Zielgruppen nicht länger zu behindern.
#2584Ohne Zu- gang zur Sprache kann Integration nicht gelingen.
#2585Weiterbildung – das wollen wir GRÜNE: ■ Weiterbildungsmittel dynamisieren ■ prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der Weiterbildung beenden ■ Weiterbildung durch multiprofessionelles Personal unterstützen ■ die Qualität der Weiterbildung durch das Landesinstitut QUA-LiS verstärkt fördern ■ den zweiten Bildungsweg an Weiterbildungseinrichtungen stärken und absichern, neue und aufsuchende Formate fördern NRW – LAND DER SOZIALEN GERECHTIGKEIT UND DES ZUSAMMENHALTS NRW – LAND DER SOZIALEN GERECHTIGKEIT UND DES ZUSAMMENHALTS Wir stellen die Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns und nehmen ihre Sorgen und Bedürfnisse ernst.
#2586Wir stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt in einem NRW, in dem jede*r für jede*n einsteht.
#2587Wir kämpfen seit jeher für eine solidarische Absiche rung bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Berufsunfähigkeit und im Alter, für die wohnortna he gesundheitliche und soziale Versorgung.
#2588Für verlässliche und menschliche Pflege, für gute und gerecht bezahlte Arbeit sowie eine faire Verteilung unseres Wohlstands.
#2589Den Bürger*innen eine materielle Grundsicherung und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, ihre Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, an so zialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten zu sichern: Das sind die Grundprinzipien Grüner Sozialpolitik.
#2590GESUNDHEITSPOLITIK In der Vergangenheit hat die Ökonomisierung des Gesundheitswesens durch falsche Anreize zu einer Versorgung geführt, die einseitig auf medizintechnische sowie phar makologische Intervention und apparative Überwachung setzt, anstatt eine umfassende Sichtweise von Zuwendung, Therapie und Pflege in den Mittelpunkt zu rücken.
#2591In dem NRW, für das wir eintreten, wird Gesundheitsversorgung jedoch weitergedacht.
#2592Wir entwickeln patient*innenenorientierte Versorgungsnetze, investieren in Präventi on und Gesundheitsvorsorge und schaffen Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft und -versorgung sowie in der Forschung und Pflege.
#2593Grüne Gesundheitspolitik will eine bedarfsgerechte und ohne Hürden zugängliche gesundheitliche Versorgung für alle Menschen ermöglichen, unabhängig von deren so zialem Status, Alter, Herkunft oder Geschlecht.
#2594Dies muss gleichermaßen für die städti schen wie auch die ländlichen Räume gelten.
#2595Ausschlaggebend muss sein, was für den Menschen gut ist, nicht das, was den Einrichtungen, Leistungserbringern oder Kosten trägern am besten passt.
#2596Es wird immer dringlicher, als Gesellschaft mehr für Prävention und Gesundheits förderung zu tun.
#2597Armut macht krank und lang anhaltende Erkrankung oft arm.
#2598Noch immer gilt, dass soziale Benachteiligung mit einer erheblich kürzeren Lebenszeit ver bunden ist und benachteiligte Kinder schon in jüngeren Jahren stärkeren gesundheitli chen Risiken ausgesetzt sind.
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