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vom 16.03.2026 PDF
#2580
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Wir setzen uns für eine Regelförderung der Schulabschlusslehrgänge und des zentralen Prüfungssystems ein.
#2581Wir werden uns auch weiterhin auf Bundesebene dafür starkmachen, dass die Zu gangsvoraussetzungen für Weiterbildungskollegs und Abendgymnasien nicht mehr so restriktiv gehandhabt werden müssen.
#2582Dies betrifft zum Beispiel die Anerkennung von langfristigen Erkrankungen sowie von prekären Beschäftigungen und die Glaubhaftma chung von Ausbildungs und Arbeitsnachweisen.
#2583Der Bund ist in puncto Weiterbildung gefordert, endlich seiner Verantwortung ge recht zu werden, die Sprach und Integrationskurse besser zu fördern und die Öffnung der Weiterbildungskollegs für weitere Zielgruppen nicht länger zu behindern.
#2584Ohne Zu- gang zur Sprache kann Integration nicht gelingen.
#2585Weiterbildung – das wollen wir GRÜNE: ■ Weiterbildungsmittel dynamisieren ■ prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der Weiterbildung beenden ■ Weiterbildung durch multiprofessionelles Personal unterstützen ■ die Qualität der Weiterbildung durch das Landesinstitut QUA-LiS verstärkt fördern ■ den zweiten Bildungsweg an Weiterbildungseinrichtungen stärken und absichern, neue und aufsuchende Formate fördern NRW – LAND DER SOZIALEN GERECHTIGKEIT UND DES ZUSAMMENHALTS NRW – LAND DER SOZIALEN GERECHTIGKEIT UND DES ZUSAMMENHALTS Wir stellen die Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns und nehmen ihre Sorgen und Bedürfnisse ernst.
#2586Wir stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt in einem NRW, in dem jede*r für jede*n einsteht.
#2587Wir kämpfen seit jeher für eine solidarische Absiche rung bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Berufsunfähigkeit und im Alter, für die wohnortna he gesundheitliche und soziale Versorgung.
#2588Für verlässliche und menschliche Pflege, für gute und gerecht bezahlte Arbeit sowie eine faire Verteilung unseres Wohlstands.
#2589Den Bürger*innen eine materielle Grundsicherung und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, ihre Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, an so zialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten zu sichern: Das sind die Grundprinzipien Grüner Sozialpolitik.
#2590GESUNDHEITSPOLITIK In der Vergangenheit hat die Ökonomisierung des Gesundheitswesens durch falsche Anreize zu einer Versorgung geführt, die einseitig auf medizintechnische sowie phar makologische Intervention und apparative Überwachung setzt, anstatt eine umfassende Sichtweise von Zuwendung, Therapie und Pflege in den Mittelpunkt zu rücken.
#2591In dem NRW, für das wir eintreten, wird Gesundheitsversorgung jedoch weitergedacht.
#2592Wir entwickeln patient*innenenorientierte Versorgungsnetze, investieren in Präventi on und Gesundheitsvorsorge und schaffen Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft und -versorgung sowie in der Forschung und Pflege.
#2593Grüne Gesundheitspolitik will eine bedarfsgerechte und ohne Hürden zugängliche gesundheitliche Versorgung für alle Menschen ermöglichen, unabhängig von deren so zialem Status, Alter, Herkunft oder Geschlecht.
#2594Dies muss gleichermaßen für die städti schen wie auch die ländlichen Räume gelten.
#2595Ausschlaggebend muss sein, was für den Menschen gut ist, nicht das, was den Einrichtungen, Leistungserbringern oder Kosten trägern am besten passt.
#2596Es wird immer dringlicher, als Gesellschaft mehr für Prävention und Gesundheits förderung zu tun.
#2597Armut macht krank und lang anhaltende Erkrankung oft arm.
#2598Noch immer gilt, dass soziale Benachteiligung mit einer erheblich kürzeren Lebenszeit ver bunden ist und benachteiligte Kinder schon in jüngeren Jahren stärkeren gesundheitli chen Risiken ausgesetzt sind.
#2599Frühzeitige Gesundheitsförderung verringert nicht nur die weit höheren Gesundheitsrisiken von sozial benachteiligten Menschen, sondern schafft mehr Lebensqualität für jede*n Einzelne*n.
#2600Sie hilft aber auch, Pflegebedarfe und infol gedessen gesundheitliche Versorgungsbedarfe zu vermeiden oder hinauszuzögern und entlastet so unsere sozialen Sicherungssysteme, das Pflege und das Gesundheitswesen.
#2601Kurz gesagt: Prävention senkt Kosten und zusätzliche Bedarfe bei einem Mehr an Le bensqualität.
#2602In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, ist die gesundheitli che und pflegerische Versorgung außerdem zu einem der wichtigsten Standortfaktoren vor allem für den ländlichen Raum geworden.
#2603Zugleich wird es trotz anhaltender Zu wanderung schwieriger, die vielen zusätzlichen Fachkräfte für die Pflege und die Ge sundheitsversorgung zu gewinnen.
#2604Dies macht neben der Prävention auch eine stärkere Zusammenarbeit und Vernetzung aller an der Versorgung beteiligten Akteur*innen not wendig.
#2605Darüber hinaus müssen wir verstärkt Fehlversorgungen abbauen und die Versor gungsstrukturen an die Bedürfnisse der Menschen anpassen.
#2606Insbesondere für einen älteren Menschen ist jeder Krankenhausaufenthalt eine große Belastung.
#2607Viele der heu tigen Einweisungen könnten vermieden werden.
#2608Es war eines der Markenzeichen der Grünen Gesundheitspolitik der letzten Jahre, diese Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, die Versorgung vor Ort zu stärken und den konkreten Bedarf der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – in dem Bewusstsein, dass sie je nach Geschlecht, Alter, kulturellem Hintergrund oder sozialer Lage unter schiedlich sein können.
#2609Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Mit dem Krankenhausplan 2015 wurden erstmals auch qualitative Vorgaben für die Entwicklung der stationären Versorgung gemacht; dabei wurde unter anderem auch die Psychosomatik planerisch mit der Psychiatrie zusammengeführt und mit diesem integrierten Versorgungskonzept die bisherige stigmatisierende Trennung endlich auf gehoben.
#2610Wir haben zusätzliche Studienplätze für Ärzt*innen geschaffen, das Haus ärzt*innenprogramm zur Stärkung des ländlichen Raumes weiterentwickelt und das Potenzial telemedizinischer und telematischer Angebote für eine bessere Versorgung gerade auch im ländlichen Raum frühzeitig erkannt und gefördert.
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