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vom 17.03.2026 PDF
#250
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Weitere Verbesserungen der restriktiven Bedarfsprüfung zur wirksamen Flächen und Mengenreduzierung, Unterstützung eines umweltverträg lichen Rohstoff-Recyclings durch eine Anschubfinanzierung, insbesondere für Vorhaben zur Rückgewinnung der Primärrohstoffe und zur Finanzierung nachhaltiger Projekte in den betroffenen Kommunen, können weitere Maßnahmen sein.
#251Ferner sollen Trinkwasser-/Wasser-Reservegebiete und Naturschutzgebiete unbe rührt bleiben Mikroeinträge reduzieren Eine zunehmende Belastung unserer Gewässer stellen die verschiedenen Mikroeinträ ge dar.
#252Dazu zählen winzige Kunststoffpartikel, etwa aus Kleidungsabrieb und Kosme tik und Hygieneartikelzusätzen, aber auch Medikamentenrückstände, insbesondere aus den Abwässern von Mastbetrieben und Krankenhäusern.
#253ber den Bundesrat streben wir ein Verbot von Mikroplastik an.
#254Gemeinsam mit Produzent*innen wollen 18 19 wir den Eintrag von Mikroplastik schon an der Quelle verhindern.
#255Unser Ziel ist es, Mikroplastik aus zahlreichen Hygiene und Kosmetikprodukten zu verbannen, die ent sprechenden Inhaltsstoffe zu kennzeichnen und vorbildliche Produkte hervorzuheben.
#256Wir streben eine Verbesserung der Klärtechnologien an und wollen eine vierte Rei nigungsstufe in den Kläranlagen oder bei den Verursachern einführen, wo es zum Schutz unserer Oberflächengewässer notwendig ist.
#257In einer Modellregion wollen wir gemeinsam mit Apotheken, Krankenhäusern und Praxen erproben, ob ein einheitli ches, einfaches und verbindliches Rückgabesystem für alte Medikamente flächende ckend eingeführt werden kann.
#258Ferner streben wir ein Beratungssystem für Ärzte und Apotheker zur Umweltverträg lichkeit von Medikamenten an.
#259Wir wollen, dass eine deutliche Aussage auf Medikamen tenverpackungen auf eine umweltfreundliche Entsorgung hinweist.
#260Wir wollen ferner die Möglichkeit einer Umweltabgabe auf besonders problemati- sche frei verkäufliche Arzneimittel prüfen und in den Bundesrat einbringen.
#261LUFT Die Belastung der Luft mit Schadstoffen stellt besonders in den Ballungsräumen un seres Landes nach wie vor ein erhebliches Umwelt und Gesundheitsproblem dar.
#262Der Grenzwert für Stickstoffdioxid ist in vielen Städten überschritten, ein Vertragsverlet zungsverfahren der EU-Kommission ist eingeleitet worden und Klagen der Deutschen Umwelthilfe sind anhängig.
#263Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Ohne gute Luft kein gesundes Leben.
#264In den letzten Jahren konnten wir die Qualität der Luft verbessern.
#265Durch die Umsetzung der in den Luftreinhalteplänen festgelegten Maßnahmen konnten wir die Feinstaubwerte zumindest so weit senken, dass die EU weit geltenden gesundheitsbezogenen Grenzwerte nicht mehr überschritten werden.
#266Mit Projekten zur Prüfung der Wirksamkeit von Nachrüstsystemen haben wir die Emissi onsproblematik der Binnenschifffahrt aufgegriffen und Aktivitäten zu deren Minderung auf nationaler und EU-Ebene angestoßen.
#267Umfassende Aufklärung des Abgasskandals Wir werden uns auch in Zukunft für gute Luft starkmachen.
#268Um der Gesundheit der Menschen willen setzen wir uns für die umfassende Aufklärung des Abgasskandals und seiner Auswirkungen auf die verkehrsbezogene Luftreinhaltung durch die Bundes regierung ein.
#269Wir werden eine umfassende Stickoxid (NOx)-Minderungsstrategie für NRW erarbeiten und umsetzen sowie regionale Maßnahmen der Luftreinhalteplanung weiterentwickeln.
#270Dort, wo lokale Fahrverbote für Dieselfahrzeuge unumgänglich sind, werden wir uns dafür einsetzen, dass die Ersatzansprüche gegen die Automobilherstel ler*innen durchgesetzt werden und die Maßnahmen für die Halter*innen fair und ohne soziale Härten ablaufen.
#271Perspektive emissionsfrei mobil 2030 Wir streben die verbesserte Zusammenarbeit zwischen der Umwelt und Verkehrspla nung an und fördern die emissionsfreie Mobilität, besonders in unseren Innenstädten.
#272In weiteren Abstimmungsverfahren zwischen den Ländern und dem Bund setzen wir uns dafür ein, wirksame Maßnahmen und deren Finanzierung zur Luftreinhaltung im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes zu erarbeiten.
#273Eine steuerliche Förde rung zum Nachrüsten konventioneller Fahrzeuge – zum Beispiel von Handwerker*innen – mit dem Ziel der Emissionsreduzierung sowie die Umrüstung im öffentlichen Verkehr wollen wir fördern.
#274In Nordrhein-Westfalen sind Luftreinhaltepläne mit Minderungsmaßahmen in 25 Städten und im gesamten Ruhrgebiet in Kraft.
#275Die in den Luftreinhalteplänen festge legten Maßnahmen reichen jedoch nicht in allen Fällen aus, um den Stickstoffdioxid Grenzwert einhalten zu können.
#276Dabei ist die Belastung mit Stickstoffdioxid das Problem Nr.
#277im Rahmen der Luftreinhaltung.
#278Stickstoffdioxid in der Luft gefährdet die Gesund heit der Menschen.
#279Die menschliche Gesundheit muss Vorrang vor wirtschaftlichen und eigennützigen Interessen haben.
#280Auch wenn es schwierig erscheint, den gleichzeitigen Zielkonflikt, Mobilität als Bedingung für funktionsfähige und urbane Räume sicherzu stellen, zu lösen.
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