Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 17.03.2026 PDF
#275
Die in den Luftreinhalteplänen festge legten Maßnahmen reichen jedoch nicht in allen Fällen aus, um den Stickstoffdioxid Grenzwert einhalten zu können.
#276
Dabei ist die Belastung mit Stickstoffdioxid das Problem Nr.
#277
im Rahmen der Luftreinhaltung.
#278
Stickstoffdioxid in der Luft gefährdet die Gesund heit der Menschen.
#279
Die menschliche Gesundheit muss Vorrang vor wirtschaftlichen und eigennützigen Interessen haben.
#280
Auch wenn es schwierig erscheint, den gleichzeitigen Zielkonflikt, Mobilität als Bedingung für funktionsfähige und urbane Räume sicherzu stellen, zu lösen.
#281
Der Entscheid des Verwaltungsgerichts Düsseldorf, dass zur Durchsetzung dieses Grundsatzes auch Fahrverbote von Dieselfahrzeugen zu prüfen seien, muss umgesetzt werden.
#282
Andererseits dürfen betroffene Fahrzeughalter*innen gegenüber Herstellern, die Abgaswerte rechtswidrig manipuliert haben, nicht ohne Schutz bleiben.
#283
Umwelt und Gesundheitscheck bei Bauprodukten Die zunehmende Vielfalt von Chemikalien in Bauprodukten kann insbesondere bei Ge bäuden mit einer hohen Luftdichtheit zu einer Belastung der Innenraumluft führen.
#284
Deshalb müssen die Emissionen aus Bauprodukten verringert werden.
#285
Wir fordern, den Gesundheits und Umweltschutz bei der Überprüfung und Zulassung von Bauprodukten weiterzuentwickeln und auszubauen.
#286
Zudem soll die Möglichkeit des Baustoff-Recy clings schon bei der Zulassung mitberücksichtigt werden.
#287
Schwermetallminderungsstrategie Die Umweltqualitätsnormen für Schadstoffe wie Schwermetalle, Arsen, zinnorganische Verbindungen, schwerflüchtige Halogenverbindungen und andere, die die Europäische 20 21 Wasserrahmenrichtlinie vorgibt, sind deutschlandweit, aber auch in NRW flächende ckend überschritten.
#288
Industrieanlagen verursachen mit etwa drei Tonnen Ausstoß an Quecksilber pro Jahr fast ein Drittel der Quecksilberemissionen in Deutschland.
#289
Haupt verursacher sind die Kohlekraftwerke mit über zwei Tonnen Ausstoß pro Jahr.
#290
Durch den Einsatz moderner Technik können die Quecksilberemissionen in NRW deutlich gesenkt und damit die Belastung für Mensch und Umwelt reduziert werden.
#291
Solange noch Kohle kraftwerke in Betrieb sind, werden wir uns dafür einsetzen, die technischen Möglichkei ten in einer umfassenden Schwermetall-minderungsstrategie maximal auszuschöpfen.
#292
Meine Stadt atmet durch“ Im Rahmen eines neuen landesweiten Wettbewerbs „Meine Stadt atmet durch“ werden gute instrumentelle und planerische Beispiele für ein gesundes Stadtklima gewürdigt und können als Vorbilder für eine landesweite Reduktion der Schadstoffbelastung in Ballungsräumen und Städten dienen.
#293
BODEN/FLÄCHE Fläche und Freiraum sind ein wertvolles und zugleich begrenztes Gut.
#294
Nach den letz ten Erhebungen werden in NRW noch immer über neun Hektar pro Tag beansprucht, die nicht mehr der Landwirtschaft, dem Naturschutz und der Erholung zur Verfügung stehen.
#295
Negative Auswirkungen sind der Verlust von fruchtbaren Böden, von Artenviel falt, die Verschärfung von Hochwasserereignissen, die Zerschneidung von Landschaften und somit auch ein Verlust von Lebensqualität.
#296
Um diesen negativen Auswirkungen des Flächenverbrauchs vorzubeugen und die Zerstörung des Freiraums in NRW aufzu halten, bekennen sich die GRÜNEN NRW klar zu einem gesetzlichen Ziel von deutlich unter fünf Hektar Flächenverbrauch pro Tag und treten auf Bundesebene für ein mo dernes, effektives Freiraumschutzgesetz ein.
#297
Mittelfristig soll der Flächenverbrauch auf null sinken.
#298
Die Flächenkonkurrenz wird durch den Bedarf an Gewerbeflächen sowie Wohnraum in und am Rande von Großstädten verstärkt.
#299
Städtebaulich führt das dazu, dass Städte und Gemeinden in die unbesiedelten Bereiche hineinragen.
#300
In schrumpfenden Regionen kommt es zu Wohnungsleerständen.
#301
Um den Flächenbedarf zu decken, ist es erforder lich, geeignete Flächen in den Gemeinden und Städten des Landes zu ermitteln und gegebenenfalls aufzubereiten.
#302
Die Altlastenerkundung und -sanierung wollen wir weiter vorantreiben, denn in NRW schlummern noch zahlreiche Altlasten in den Böden.
#303
Sie sind eine latente Gefahr für unsere Umwelt, insbesondere unser Wasser, und sie verhindern nicht selten die Reak tivierung und Nutzung von Flächen im Innenbereich.
#304
Daher wollen wir im Schulter- schluss mit der Wirtschaft noch stärker auch die Aufbereitung solcher Flächen angehen und damit aktiven Umwelt und Ressourcenschutz betreiben.
#305
Um unsere Anstrengungen verstärken zu können, wollen wir die Mittel unter Beteiligung der Wirtschaft zur Altlas tensanierung deutlich aufstocken.


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