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vom 16.03.2026 PDF
#2943
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In diesem Sinne ist es notwendig, aktiv eine Kultur zu schaffen, in der die politische Mitgestaltung von Menschen mit Behinderung vor Ort ermöglicht, gewollt und gemacht wird.
#2944Hierbei sind insbesondere kommunikative Barrieren durch die Anwendung der Deutschen Gebärdensprache oder der sogenannten Leichten Sprache (vereinfachte Sprache) zu überwinden.
#2945Im Sinne der gesellschaftlichen Inklusion muss die Deutsche Gebärdensprache Allge meingut und die Lehre und Ausbildung zu Gebärdensprachdolmetscher*innen ausgewei tet werden.
#2946Unsere Zukunftsperspektive ist, dass auch Kitas und Schulen entsprechenden Unterricht zum Spracherwerb anbieten.
#2947Wir wollen den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Gebärdensprachdolmetscher*innen fördern.
#2948In der kommenden Legislatur periode wollen wir die Rahmenbedingungen für die Arbeit zur Gewinnung und Beglei tung ehrenamtlicher Betreuer*innen weiter verbessern und die Weiterentwicklung der Arbeit der Betreuungsvereine unterstützen.
#2949Auch deshalb sehen wir die Novellierung des Betreuungsrechts als eine zentrale Aufgabe an – insbesondere vor der Zielsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
#2950Betreuung muss originär das Ziel haben, die Men schen zu befähigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
#2951Wir wollen hin zu einer Begleitung, die eine weitestgehende Selbstbestimmung anstrebt.
#2952Hier ist der Bund ge fordert, einen Paradigmenwechsel einzuleiten und auch finanziell zu unterlegen.
#2953Soziale Teilhabe – das wollen wir GRÜNE: ■ Armut vermeiden und ihre Ursachen angehen ■ inklusive und integrierende Sozialraumentwicklung ■ Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung ■ das Betreuungsrecht novellieren NRW – DAS LAND DER GUTEN ARBEIT 9,18 Millionen Erwerbstätige – in NRW haben mehr Menschen Arbeit als je zuvor.
#2954Wir GRÜNE sind der Motor dafür, dass in Nordrhein-Westfalen Jobs mit Zukunft entstehen.
#2955Beispielhaft dafür ist unser Einsatz für erneuerbare Energien: Wir sorgen dafür, dass innovative Unternehmen aus dieser Branche gestärkt werden, hier Fachkräfte und gute Standortbedingungen finden und ihre wirtschaftlichen Perspektiven vergrößern.
#2956Wir fordern aber gleichzeitig auch faire Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung für alle Arbeitnehmer*innen sowie die soziale Verantwortung der Unternehmen auch für all jene Menschen, die ohne Unterstützung kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.
#2957Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Seit 2010 haben wir in NRW den sozialen Arbeitsmarkt maßgeblich mitgestaltet.
#2958Men schen, die aufgrund von Langzeitarbeitslosigkeit und andern Vermittlungshemmnissen keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt hätten, haben dank finanzieller Hilfe des Landes sozialversicherungspflichtige Stellen erhalten.
#2959Auch die Förderung von Arbeits- losenzentren und -beratungsstellen haben wir wieder aufgenommen und mit dafür ge sorgt, dass Arbeitnehmer*innen bundesweit nun ein Mindestlohn für ihre Arbeit zusteht.
#2960Mit dem Inklusionsstärkungsgesetz haben wir die UN-Behindertenrechtskonvention in NRW umgesetzt und sind damit bundesweit Vorreiter bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
#2961In NRW arbeiten bereits 3.
#2962Menschen mit Behinderung in Integra tionsunternehmen auf dem ersten Arbeitsmarkt.
#2963Im Bereich der Altenpflegeausbildung ist es uns außerdem unter – anderem durch die Einführung einer Ausbildungsabgabe – gelungen, die Zahl der Ausbildungsplätze seit 2010 nahezu zu verdoppeln.
#2964Zur Verbesserung der Berufs und Aufstiegschancen von Frauen haben wir in Nord rhein-Westfalen ein wirkungsvolles Landesgleichstellungsgesetz geschaffen, das es ebenso wie das novellierte Dienstrechtsmodernisierungsgesetz mehr Frauen ermög lichen wird, ihrer Qualifikation entsprechend auch Führungsverantwortung zu über nehmen.
#2965Wir haben Zielquoten für die Beförderung von Frauen festgelegt.
#2966Bei „im Wesentlichen“ gleicher Eignung müssen sie im öffentlichen Dienst die Beförderung erhalten.
#2967Zudem haben wir die Rechte der Gleichstellungsbeauftragten gestärkt und NRW-weit 16 Kompetenzzentren „Frau & Beruf“ aufgebaut.
#2968Sie beraten Unternehmen bei allen Fragen zu diesem Thema und erleichtern den Berufs und Wiedereinstieg, ver bessern die Aufstiegschancen für Frauen und unterstützen Gründerinnen.
#2969Prekäre Beschäftigung eindämmen – Arbeit muss sich lohnen Minijobs, Niedriglohn und Zeitarbeit oder Werkverträge: Viele Menschen, vor allem Frau en, verfügen über zu wenig Geld, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
#2970Wir wollen daher die prekären Beschäftigungsverhältnisse deutlich eindämmen.
#2971Die Regelungen für Leiharbeit und Werkverträge müssen verbessert werden, damit diese Arbeitsverhält nisse für die Beschäftigten zu guten Arbeitsverhältnissen werden.
#2972Leiharbeit muss für die Arbeitgeber*innen deutlich und auf Überbrückung kurzfristiger Engpässe befristet, oder die Arbeitnehmer*innen von Beginn an besser als das Stammpersonal gestellt wer den, um die Unsicherheit ihrer Beschäftigung auszugleichen.
#2973Der Ersatz ganzer Abtei lungen bzw.
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