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vom 16.03.2026 PDF
#2961
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In NRW arbeiten bereits 3.
#2962Menschen mit Behinderung in Integra tionsunternehmen auf dem ersten Arbeitsmarkt.
#2963Im Bereich der Altenpflegeausbildung ist es uns außerdem unter – anderem durch die Einführung einer Ausbildungsabgabe – gelungen, die Zahl der Ausbildungsplätze seit 2010 nahezu zu verdoppeln.
#2964Zur Verbesserung der Berufs und Aufstiegschancen von Frauen haben wir in Nord rhein-Westfalen ein wirkungsvolles Landesgleichstellungsgesetz geschaffen, das es ebenso wie das novellierte Dienstrechtsmodernisierungsgesetz mehr Frauen ermög lichen wird, ihrer Qualifikation entsprechend auch Führungsverantwortung zu über nehmen.
#2965Wir haben Zielquoten für die Beförderung von Frauen festgelegt.
#2966Bei „im Wesentlichen“ gleicher Eignung müssen sie im öffentlichen Dienst die Beförderung erhalten.
#2967Zudem haben wir die Rechte der Gleichstellungsbeauftragten gestärkt und NRW-weit 16 Kompetenzzentren „Frau & Beruf“ aufgebaut.
#2968Sie beraten Unternehmen bei allen Fragen zu diesem Thema und erleichtern den Berufs und Wiedereinstieg, ver bessern die Aufstiegschancen für Frauen und unterstützen Gründerinnen.
#2969Prekäre Beschäftigung eindämmen – Arbeit muss sich lohnen Minijobs, Niedriglohn und Zeitarbeit oder Werkverträge: Viele Menschen, vor allem Frau en, verfügen über zu wenig Geld, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
#2970Wir wollen daher die prekären Beschäftigungsverhältnisse deutlich eindämmen.
#2971Die Regelungen für Leiharbeit und Werkverträge müssen verbessert werden, damit diese Arbeitsverhält nisse für die Beschäftigten zu guten Arbeitsverhältnissen werden.
#2972Leiharbeit muss für die Arbeitgeber*innen deutlich und auf Überbrückung kurzfristiger Engpässe befristet, oder die Arbeitnehmer*innen von Beginn an besser als das Stammpersonal gestellt wer den, um die Unsicherheit ihrer Beschäftigung auszugleichen.
#2973Der Ersatz ganzer Abtei lungen bzw.
#2974Stellen durch billigere Werkvertragsarbeitnehmer*innen muss verhindert, der Mindestlohn armutsfest gestaltet werden.
#2975Die heutigen Minijobs müssen in sozi alversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden, damit von Anfang an jede Stunde sozialversichert wird und die Beschäftigten Ansprüche gegen über den Sozialversicherungen geltend machen können.
#2976Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren Wir wollen die öffentlich geförderte Beschäftigung ausbauen.
#2977Wir wollen mehr Stel len schaffen, mehr Menschen fördern und die Zeit der Unterstützung verlängern.
#2978Auf Bundesebene setzen wir uns weiter dafür ein, dass der Soziale Arbeitsmarkt als Regelinstrument in das Sozialgesetzbuch II (SGB II) aufgenommen und über einen Pas siv-aktiv-Transfer mitfinanziert wird.
#2979Insgesamt muss die Arbeitsförderung erleichtert werden, indem wir die Förderprogramme stärker miteinander abstimmen, dafür sorgen, dass sich Förderkriterien nicht ständig verschlechtern und weitere bürokratische Hürden aufgebaut werden, und indem wir die Programme bei Arbeitgeber*innen und Arbeitneh mer*innen stärker bekannt machen.
#2980Die Arbeitsförderung muss auch für das Arbeiten im digitalen Wandel in der Industrie und in Dienstleistungsbranchen qualifizieren.
#2981Für Menschen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen, besteht das Risiko, mit Leis tungskürzungen sanktioniert zu werden.
#2982Dieses Risiko macht krank und ist auch eine Motivationsbremse.
#2983Sanktionen müssen daher abgeschafft werden, auch weil Kürzun gen unterhalb des Existenzminimums unmenschlich sind.
#2984Um die vielfältigen Benachteiligungen von Frauen im Arbeitsleben abzubauen, wol len wir außerdem erfolgreiche Förderprogramme wie „Wiedereinstieg – Frauen zurück in den Beruf“ und die Kompetenzzentren „Frau & Beruf“ weiterführen und ausbauen.
#2985Wir setzen uns außerdem für eine weitere Förderung der Arbeitslosenzentren und -beratungsstellen in NRW ein.
#2986Inklusiver Arbeitsmarkt Jedem Menschen mit Behinderung muss gesellschaftliche Teilhabe durch Arbeit und Ausbildung ermöglicht werden.
#2987Die UN-Behindertenrechtskonvention spricht Men schen mit Behinderung das gleiche Recht auf Arbeit und die Möglichkeit zu, ihren Le bensunterhalt selbst zu verdienen.
#2988Damit allen Menschen mit Behinderung in NRW gesellschaftliche Teilhabe durch Arbeit ermöglicht werden kann, wollen wir die Integ rationsunternehmen als Alternative zu den Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) weiter ausbauen.
#2989Den über 70.
#2990Menschen in den Werkstätten in NRW wollen wir mehr und vielfäl tigere Chancen der Teilhabe eröffnen.
#2991Wir wollen echte Wahlfreiheit für Menschen mit Behinderung bei der Arbeitsplatzwahl.
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